Hamburger Gespräche 2013: "Erfolgsstrategien norddeutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb"

08.03.2013

Prof. Kersten mit Senatorin Fr. Dr. Stapelfeldt.
Prof. Kersten mit Senatorin Fr. Dr. Stapelfeldt. Foto: TUHH

Wirtschaft und Wissenschaft können durch gegenseitigen Austausch voneinander lernen und profitieren. Dieser Tatsache wird seit nunmehr über 20 Jahren Rechnung getragen, als im Jahr 1988 von sechs Geschäftsführern norddeutscher Unternehmen und vier Professoren der Hamburger Gesprächskreis Produktion gegründet und die Hamburger Gespräche ins Leben gerufen wurden. Seitdem hat sich viel getan - sowohl an der Technischen Universität als auch in der norddeutschen Unternehmenslandschaft. Immer wieder wird aus dem Norden von "Hidden Champions" berichtet, die international erfolgreich sind und allen Konjunkturschwankungen trotzen. Was macht diese Unternehmen erfolgreich? Was machen sie anders und besser? Aus dieser Frage wurde das Leitthema der Hamburger Gespräche 2013, die am 21. und 22. Februar veranstaltet wurden, abgeleitet: Gemeinsam sollte nach Erfolgsstrategien gesucht werden, wie norddeutsche Unternehmen sich im internationalen Wettbewerb nicht nur behaupten, sondern möglichst auch eine gestaltende Rolle einnehmen können.

Professor Viktor Sigrist hielt die Begrüßungsrede.
Professor Viktor Sigrist hielt die Begrüßungsrede. Foto: TUHH

Die verschiedenen Erfolgsfaktoren wurden in Vorträgen aus unterschiedlichen Bereichen und in ausführlichen Gesprächen konkretisiert. Die Tagung wurde von Professor Wolfgang Kersten, Leiter des Instituts für Logistik und Unternehmensführung, eröffnet. Für die anschließende Einführung in die Veranstaltung konnte Dr. Dorothee Stapelfeldt, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin der Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg, gewonnen werden, die in ihrem Beitrag betonte: "Norddeutschland hat nicht nur viele kluge Köpfe mit vielen klugen Ideen. Wir haben auch die Energie, diese Ideen in die Tat umzusetzen. Deshalb tun wir gut daran, unsere Kompetenzen und Stärken über alle Grenzen hinweg weiter zu bündeln und so unser Profil national und international weiter zu schärfen." Als Beispiele für hervorragende Hamburger und norddeutsche Kompetenz nannte sie unter anderem die Erfolgsbranchen Logistik, Luftfahrt und Erneuerbare Energien. Die Begrüßung seitens der TUHH übernahm der Vizepräsident Strukturentwicklung, Professor Viktor Sigrist. In den Fachvorträgen setzten sich zahlreiche hochkarätige Referenten auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene - überwiegend aus produzierenden Unternehmen - mit dem Leitthema auseinander und berichteten über Konzepte, deren Umsetzung und die Konsequenzen. Über das Tagungsthema hinaus wurde bei der Abendveranstaltung von Erik Händeler, Autor des Buches "Die Geschichte der Zukunft", prognostiziert, welche Bedeutung dem Umgang mit Wissen zukünftig beigemessen werden muss. Professor Fritz Vahrenholt, Autor des Buches "Die kalte Sonne", stellte die Zusammenhänge und Ungereimtheiten der aktuellen Klimadiskussion vor. Eine spannende Neuerung der diesjährigen Tagung war der "Lunch Talk", bei dem mit dem HSV Handball Erfolgstrainer Martin Schwalb diskutiert wurde, was Industrieunternehmen vom Hochleistungssport lernen können.

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