Professor Krause ist der neue Vizepräsident für die Lehre an der TU Hamburg

02.05.2011

Prof. Dr.-Ing. Dieter Krause
Prof. Dr.-Ing. Dieter Krause
Foto: Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik

Neuer Vizepräsident an der TU Hamburg-Harburg (TUHH) ist Professor Dieter Krause. Auf Vorschlag des Präsidenten der TUHH, Prof. Dr. Dr. h.c. Garabed Antranikian, hat der Akademische Senat den 48-jährigen Maschinenbauer in das Amt des Vizepräsidenten für die Lehre gewählt. Das elfköpfige Gremium – sechs Professoren, zwei Studierende, zwei wissenschaftliche Mitarbeiter sowie ein Vertreter der Technischen Verwaltung – folgte einstimmig in seiner Sitzung am 27. April 2011 diesem Vorschlag.

„Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit Kollegen sowie den Studierenden. Wir verlangen viel von unseren Studierenden, bieten ihnen dabei aber auch beständig fachliche Betreuung im Studium an. Mit einer Reihe Neuerungen in der Lehre werden wir unser Markenzeichen einer Lehre auf hohem wissenschaftlichen Niveau weiter festigen”, sagte der neue Vizepräsident Professor Dieter Krause, der offiziell seit 1. Mai dieses Amt innehat. Seine Amtszeit beträgt drei Jahre.

Dieter Krause tritt die Nachfolge von Garabed Antranikian an, der seit 1. April neuer Präsident der TUHH ist. Vizepräsident Forschung ist seit 2005 bis Sommer 2011 Prof. Dr. Hermann Rohling. Nach dem Hamburger Hochschulgesetz werden die Vizepräsidenten der TUHH vom amtierenden Präsidenten vorgeschlagen und vom Akademischen Senat bestätigt.

„Professor Dieter Krause ist ein wertvoller Partner in einer Vielzahl von Forschungsprojekten, etliche davon aus Drittmitteln finanziert“, sagte TUHH-Präsident Antranikian. Er verwies auf die zurzeit im Bau befindliche und mit 2,5 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte so genannte Hexapod-Prüfanlage für große Leichtbaustrukturen. Krause sei gleichfalls beteiligt an zahlreichen Forschungsprojekten in Kooperation mit der Industrie, beispielsweise mit Airbus und Lufthansa Technik, mit SauerDanfoss und Hauni, Jungheinrich und Dräger und habe in der Lehre mit einer Vielzahl von Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung beigetragen.

Der Maschinenbauer aus dem bayrischen Erlangen forscht und lehrt seit 2005 an der TUHH am Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik, dessen Leitung er seitdem auch innehat. 1982 begann er sein Studium der Fertigungstechnik/Maschinenbau an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte dort 1992 über „Rechnergestütztes Konzipieren mit Integration von Analysen, besonders Berechnungen“. Von 1992 bis 1994 war er als Oberingenieur mit dem Aufbau des Forschungsschwerpunktes „Recyclinggerechtes Konstruieren“ beauftragt bevor er in der Industrie tätig wurde. So arbeitete Krause bis zu seiner Rufannahme an die TUHH in verschiedenen Unternehmen des Maschinen-und Anlagenbaus zunächst als Konstruktionsleiter, später als Technischer Leiter und Geschäftsführer.

Krause hat sich vielfach für Verbesserungen der Lehre engagiert. So war er 2008 als Programmverantwortlicher für den Aufbau des Master-Studiengangs „Produktentwicklung, Werkstoffe und Produktion“ tätig und von 2009 bis 2010 Studiendekan Maschinenbau. Im Bestreben, die ingenieurwissenschaftlichen Inhalte erfolgreich zu vermitteln, hat der Hochschullehrer immer auch Neues gewagt und in die Lehre zum Beispiel Elemente des so genannten Projekt Based Learning eingeführt. Seitdem erlernen die angehenden Maschinenbauer auch exemplarisch anhand eines Falles aus der Praxis in Kleingruppen ausgewählte Inhalte ihres Studiums. Zudem bietet Krause Studierenden des zweiten Semesters Maschinenbau, die mehrere ihrer ersten Prüfungen nicht bestanden haben, mit LearnING. eine zweite Chance mit hohen Erfolgsaussichten an.


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