Neuer Teilnehmerrekord : 500 Hamburger Schüler engagieren sich bei Jugend forscht 2011

Airbus, TUHH und Vattenfall suchen die besten Forscher Hamburgs

07.12.2010

Neue Rekorde bei Jugend forscht in Hamburg: Exakt 500 Hamburger Schülerinnen und Schüler haben sich mit ihren Projekten bei "Jugend Forscht" und der Juniorensparte "Schüler experimentieren" beworben. Das sind 90 mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Projekte hat sich von 206 auf 238 erheblich gesteigert: 132 Projekte wurden bei "Schüler experimentieren" eingereicht, 106 bei "Jugend forscht". Ein weiterer Rekord: Die Zahl der sich beteiligenden Schulen hat sich von 39 auf 48 gesteigert. Claudia Körper, Landeswettbewerbsleiterin Hamburg: "Ich bin begeistert von diesen Steigerungen. Die hohe Zahl der angemeldeten Jugend forscht Projekte und die Steigerung der beteiligten Schulen verspricht eine weitere Steigerung der Qualität der Wettbewerbsarbeiten."

Durchgeführt werden die Hamburger Wettbewerbe von Airbus (Landeswettbewerb "Jugend forscht"), der Technischen Universität Hamburg-Harburg (Regionalwettbewerb Hamburg Elbe "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren") und Vattenfall (Regionalwettbewerb Hamburg I "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren").

Die Unternehmen beurteilen die Arbeiten der Hamburger Schüler und Jugendlichen mit hochkarätigen Expertenjurys. Prominentes Mitglied der Airbus-Jury ist der Testpilot und ehemalige Astronaut Klaus-Dietrich Flade. "Ich bin begeistert von so viel Engagement und Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Themen. So entstehen die Spitzenforscher von morgen!"

Wettbewerbsleiter Malte Renius vom Regionalwettbewerb Hamburg Elbe: "Die Verbindung zwischen Technischer Uni und Jugend forscht ist ein Glücksfall, denn hier können die Teilnehmer gleichzeitig Technikentwicklung in der Praxis erleben."

Für Vattenfall sitzt der Geschäftsführer der Gesellschaft für Innovationen, Dr. Oliver Weinmann, in der Jury: "Der Umbau hin zu einer klimaverträglichen Energieversorgung stellt uns vor enorme Herausforderungen. Meine Hoffnung ist es, dass die jungen Forscher von heute in ein paar Jahren diesen Umbau mit gestalten."

Die eingereichten Projekte stammen zum größten Teil aus den Fachbereichen Biologie und Chemie, aber auch Physik und Technik. Einen deutlichen Anstieg um sechs Projekte verzeichnet in diesem Jahr der Bereich Mathematik/ Informatik.

Der Wettbewerb "Jugend forscht/ Schüler experimentieren" besteht bereits seit 1965. Bei den Juniorenwettbewerben für "Schüler experimentieren" beteiligen sich Schüler und Schülerinnen bis 14 Jahre. Ab 15 Jahren starten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Sparte "Jugend forscht". Für diese Sparte wird der Wettbewerb auf drei Ebenen ausgetragen: Die Teilnehmer treten zunächst im Februar bei einem der bundesweiten Regionalwettbewerbe an. Wer hier gewinnt, darf im März auf Landesebene starten. Dort qualifizieren sich die Sieger für den Bundeswettbewerb im Mai in Kiel.

Airbus:

Airbus ist ein führender Flugzeugsteller mit Produktionsstandorten und Partnern auf der ganzen Welt. Der Airbus-Standort in Hamburg ist mit rund 12.000 Beschäftigten der zweitgrößte in Europa. Hier finden neben der Produktion und Endmontage der Flugzeuge der A320-Familie auch die A380 Kabinenausstattung, Lackierung und Auslieferung an Kunden in Europa und den Nahen Osten statt. Auch das jüngste Airbus-Produkt, die A350 XWB in Bezug auf Rumpf und Kabine maßgeblich von Hamburg aus entwickelt. Airbus engagiert sich stark in der Nachwuchsförderung und will insbesondere Mädchen für Technik begeistern - z. B. durch Mädchen-Techniktage, Praxistage im Rahmen der Vorlesungsreihe "Faszination Fliegen" sowie Betriebspraktika. Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und Universitäten.

TUHH:

Die Technische Universität Hamburg-Harburg bildet in Hamburg technisch-wissenschaftlichen Nachwuchs aus. Bei rund 100 Professoren, rund 70 Instituten und gut 5500 Studenten gehört sie zu den leistungsfähigsten TUs in Deutschland. Forschung und Lehre sind eng verzahnt, so dass die Studenten frühzeitig praxisnah und zugleich wissenschaftlich fundiert ausgebildet werden. Das Engagement der TUHH bei der Förderung von Schulen erstreckt sich in einem Netzwerk von 50 Schulen über Veranstaltungen wie "Faszination Schiff" oder "Unter Strom" bis zu einem eigenen Schüler Labor bis hin zu Jugend forscht.

Vattenfall:

Vattenfall Europe gehört deutschlandweit zu den drei größten Energieversorgern und ist entlang der Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft tätig. Rund 4.200 Vattenfaller sorgen in der Metropolregion Hamburg für eine reibungslose Strom- und Wärmeversorgung. Vattenfall sieht sich in Hamburg auch beim Engagement für die Bereiche Kultur und Sport in der Tradition des Vorgängers Hamburgische Electricitäts-Werke (HEW). Seit Jahren unterstützt das Unternehmen die Cyclassics, die Lesetage, den Schulcup und nicht zuletzt Wettbewerbe wie Jugend forscht/ Schüler experimentieren.

Airbus:

Tore Prang, Leiter Unternehmenskommunikation: 040 743 72413, tore.prang@airbus.com

Nina Ohlerich, Manager Communications, 040 743 85253, nina.ohlerich@airbus.com

TUHH:

Rüdiger Bendlin, Leiter Öffentlichkeitsarbeit. + 49 40 42878-3330; bendlin@tuhh.de

Vattenfall:

Stefan Kleimeier, Vattenfall Europe AG,Kommunikation und Public Affairs Hamburg

Telefon (040) 63 96 - 27 32, Fax (040) 6396 - 27 70. Stefan.kleimeier@vattenfall.de


TUHH - Public Relations Office
Rüdiger Bendlin
E-Mail: bendlin@tuhh.de
Phone: +49 40 428 78 3330
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