Besucheransturm zur 3. Nacht des Wissens

Vor allem Familien interessierten sich für die Ingenieurwissenschaften

08.11.2009

Die Kinderforscher an der TUHH in Aktion: Caroline Liese und Louis Wähnert demonstrieren im Audimax, wie durch  Unterdruck Dosen implodieren  können.
Die Kinderforscher an der TUHH in Aktion: Caroline Liese und Louis Wähnert demonstrieren im Audimax, wie durch Unterdruck Dosen implodieren können.Foto: TUHH/Thomas Rokos

Wissenschaft hat Konjunktur: Etwa 3500 Besucher haben an der 3. Nacht des Wissens an der TU Hamburg-Harburg teilgenommen. Vor allem Familien waren unterwegs, um in dieser Novembernacht Wissenschaft hautnah zu erleben. Bis in den späten Abend waren die mehr als 50 verschiedenen Angebote aus Vorträgen und Versuchen, Mitmach-Aktionen und einer zweistündigen Diskussion über Wirtschaft und Ethik ausgebucht. Selbst kurz vor Mitternacht fanden Beiträge noch ungebrochenes Interesse. Dichtes Gedränge herrschte bei den Demonstrationen im Windkanal. Auch in der Halle des Instituts für Mechanik und Meerestechnik zogen die dort gezeigten Versuche im Wellenkanal sowie einer im Maßstab 1:6 gebauten Containerbrücke die Besucher in ihren Bann. Und die "Kinderforscher an der TUHH" hatten von der ersten Minute an das Publikum mit ihren anschaulichen Versuchen auf ihrer Seite, wenn zum Beispiel aus einem kleinen Feuer binnen Sekunden eine zwei Meter hohe Feuersäule wurde, Rosinen als U-Boote auf Tauchstation gingen, kleine Hefezellen Großes bewirkten und am Ende sogar ein Fass implodierte. Ungebrochener Beliebtheit erfreute sich auch das an der TUHH entwickelte, vielfach bewährte und bundesweit kopierte "Wer wird Ingenieur"-Quiz, bei dem im Stil der bekannten Fernsehshow die Zuschauer-Kandidaten ihr Wissen in Technik, Mathematik und den Naturwissenschaften auf den Prüfstand stellen.

Vibrationsversuch zur Feststellung der Festigkeit von Schweißnähten in der Halle des Instituts  für Konstruktion und Festigkeit von Schiffen; im
Vibrationsversuch zur Feststellung der Festigkeit von Schweißnähten in der Halle des Instituts für Konstruktion und Festigkeit von Schiffen; im Bild Familie Botis aus Hamburg.Foto: TUHH/Roman Jupitz 

 

"Ich bin begeistert über den enormen Zuspruch, den die Nacht des Wissens an der TU Hamburg-Harburg erfahren hat, sagt TUHH-Präsident Prof. Dr.Ing. Edwin Kreuzer: "Die Stimmung auf dem Campus war großartig. Die Besucher waren von dem bunten, unterhaltsamen Programm, aber auch von der anmutigen Beleuchtung auf dem Campus beeindruckt. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Nacht des Wissens 2011."

 

Wissenschaft hat Konjunktur und Wissen schafft Konjunktur: In einem riesigen Informations-LKW der Fraunhofer-Gesellschaft wurde gezeigt, wie aus Ideen Innovationen werden und zum wirtschaftlichen Fortschritt beitragen können. In unmittelbarer Nähe informierte der Verband Nordmetall ebenfalls in einem Truck über berufliche Perspektiven von an Technik und Naturwissenschaften interessierten Heranwachsenden.

 

Eine fotografische Nachlese zur Nacht des Wissen 2009 finden Sie unter: http://www.tu-harburg.de/tuhh/info/medien/ndw2009/

 


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