TUHH analysiert Potenzial für Radschnellwege in der Metropolregion

17.02.2017

Foto: TUHH/Geringer

Wo Radschnellwege nach Hamburg Sinn machen – und wo nicht: Die Technische Universität Hamburg (TUHH) analysierte im Auftrag der Metropolregion Hamburg Vorteile für Radschnellwege, die gerade bei weiteren Entfernungen gut umsetzbar sind. Gemeinsam soll das Pendeln mit dem Rad auch über längere Distanzen im Stadt-Umland-Bereich attraktiver gestaltet werden.

Insgesamt 33 Korridore untersuchte das TUHH-Institut für Verkehrsplanung und Logistik in der Metropolregion. Geprüft wurde, wie sich unter anderem die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und Schulen durch Radschnellwege verbessert. Grundlage der Bewertung waren Daten zur Einwohner- und Arbeitsplatzverteilung sowie den Standorten von Schulen, Supermärkten und Bahnhöfen. Die Untersuchungen zeigen, dass ausgehend vom Wohnort die Erreichbarkeit dieser Plätze um bis zu 75 Prozent verbessert werden kann", sagt TUHH-Doktorand Marcus Peter.

Übergeordnetes Ziel der Metropolregion Hamburg war aufzuzeigen, dass Radschnellwege eine sinnvolle Alternative für Pendler darstellen. Das Projekt nahm das gesamte Gebiet der Metropolregion in den Fokus. Es fand in Kooperation zwischen der Stadt Hamburg, der TUHH, mehreren Landkreisen und Städten in der Region sowie unter Begleitung von Verkehrsverbänden statt. Von allen gemeldeten 33 Korridoren galt es diejenigen zu identifizieren, die Potenzial erkennen lassen. Spätestens im Sommer sollen die ersten Machbarkeitsstudien für konkrete Strecken in Auftrag gegeben werden.

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