Riesenbeifall für "Vorsicht Trinkwasser" im Audimax

29.04.2010

Annikavom Scheidt in der Rolle der Mrs. Hollander, sowie Peter Faulkner(links) als Mr. Hollander und Alper Demiray als Axel Magee in"Vorsicht Trinkwasser".
Annika vom Scheidt in der Rolle der Mrs. Hollander, sowie Peter Faulkner (links) als Mr. Hollander und Alper Demiray als Axel Magee in "Vorsicht Trinkwasser".
Foto: Christian Schnabel

Am Tag der Arbeit, 1. Mai, stellen angehende Ingenieure der TUHH ihr schauspielerisches Talent unter Beweis, wenn ab 19 Uhr das Audimax II zweckentfremdet und zur Bühne der Theater AG wird. "Vorsicht Trinkwasser" - heißt das Bühnenstück von Woddy Allen. Es ist das erste Bühnenwerk des berühmten amerikanischen Regisseurs und Schauspielers. An der TUHH gab es anlässlich der Premiere von "Vorsicht Trinkwasser" am 28. April Riesenbeifall für den professionellen Auftritt der Amateure.

"Vorsicht Trinkwasser" spielt in einer Botschaft hinter dem Eisernen Vorhang zu Zeiten des Kalten Krieges. Die uramerikanische Durchschnittsfamilie Hollander befindet sich auf ihrer Europatour und verursacht in einem kleinen osteuropäischen Land einen großen und internationalen Spionagezwischenfall. Die Hollanders hatten zur falschen Zeit und am falschen Ort Fotos gemacht. Das Verhängnis beginnt und endet vorläufig in der Flucht in die amerikanische Botschaft, die zu diesem Zeitpunkt ausgerechnet nicht vom Botschafter persönlich, sondern seinem in der Diplomatie ungeübten Sohn vertreten wird. Im Bemühen, die Verwicklungen zu entwirren und Emotionen zu glätten, richtet er noch mehr Verwirrung an. Und dann ist da die Tochter der Hollanders, die ihn nachts nicht mehr ruhig schlafen lässt.

"Die Premiere war großartig", sagt Maja Meiser nach der Aufführung. " Die mitreissenden Gags wurden gekonnt und mit viel Engagement bis hin zur Akrobatik präsentiert." Besondere Lieblinge des Publikums waren Johannes Gailus als Vater Drobney mit immer wieder misslingenden Zaubertricks und Peter Faulkner-Harding, der in der Rolle des genervten und leicht cholerischen amerikanischen Touristen Hollander überzeugte. Besonderen Applaus erntete auch Achim Baumann als furchteinflössender Geheimpolizist Krojack. Wie immer waren Bühnenbild, Kostüme und Maske mit besonderer Liebe zum Detail ausgestattet.

Am Ende der Aufführung kündigte Richard Marioth als Leiter der Theater AG seinen Rücktritt an. Marioth steht kurz vor seinem Studienabschluss. Sein Amt wird Lisa Unterberg übernehmen.

Auch am 1. Mai ist der Eintritt frei. Spenden sind ausdrücklich erwünscht.

In der Theater-AG engagieren sich mittlerweile gut 20 Studierende vor und hinter den Kulissen. Wer einsteigen will, lernt auf dieser Bühne fürs Leben.


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