Go with the FLOH: Sieger des TUHH-Design-Wettbewerbs stehen fest

02.05.2016

Preisträger und Jury zusammen mit dem Präsidenten.
Preisträger und Jury zusammen mit dem Präsidenten. Foto: TUHH

Acht Teams, fünf Prüfer, ein FLOH: Etwa 30 Studierende der Technischen Universität Hamburg (TUHH) haben ein Semester lang an dem Design-Wettbewerb "Elektrisiere den FLOH" teilgenommen und jetzt ihre Prototypen vorgestellt. Ziel war es, den Tretroller „FLOH“ mit einem Elektromotor auszustatten. Hierzu erhielten alle Teams einen Scooter als Grundlage, der durch die Studierenden umgerüstet wurde. Der Hauptpreis: Eine einwöchige Studienreise nach China zur Produktionsstätte des FLOHs, ausgelobt von FLOH Enterprises.

Das Gewinner-Team „FLOH + Zecke“, das die Nacht vorher nur vier Stunden geschlafen hatte, um dem FLOH den letzten Schliff zu geben, freute sich über den ersten Platz. Sie überzeugten die Jury mit ihrem Gesamtkonzept. Auch mit dem Tretroller-Design und seiner Fahrtüchtigkeit konnten sie bei den Schiedsrichtern punkten. „Die Konkurrenz war groß, aber ich habe schon immer an unsere Idee geglaubt, ein aufsteckbares Antriebsmodell, eine sogenannte ‚Zecke‘, für den Roller zu entwickeln“, sagt Dawid Golebiewski aus dem Sieger-Team.

Der Sieger-Floh.
Der Sieger-Floh. Foto: TUHH

In der Jury waren Alexander Otto (Otto Group), Philipp Bree (PB 0110 e.K.), Industrie-Designerin und TUHH-Alumni Birte Jürgensen (zweigrad GmbH & Co. KG), Prof. Timm-Giel (TUHH-Vizepräsident Forschung) sowie Gregor von Bismarck (FLOH Enterprises).

„Es war ein enges Rennen. Die Studierenden haben einen außerordentlichen Job gemacht und ihre Ideen mit Sinn, Humor und Geist ausgearbeitet. Das Sieger-Team setzte sich schlussendlich durch ihr visionäres Konzept und die ansprechende Präsentation durch“, erläutert Gregor von Bismarck, Geschäftsführer der FLOH Enterprises, die Entscheidung der Jury.

Die Wettbewerbsprojekte wurden vom Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) der TUHH begleitet und durch Oberingenieur Dr. Eric Groß vom Institut Zuverlässigkeitstechnik, Hartmut Gieseler, Leiter der Studierendenwerkstatt, sowie Siska Simon, Mitarbeiterin am ZLL, betreut. Das didaktische Konzept stellt die interdisziplinäre und gemeinschaftliche Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen in den Mittelpunkt. So nahmen Studierende aus den Bereichen Schiffbau, Maschinenbau, Elektrotechnik und Allgemeine Ingenieurwissenschaften aus verschiedenen Semestern an dem freiwilligen Projekt teil.


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