Die TU Hamburg gratuliert Professor Dr. Klaus Hasselmann zum Nobelpreis für Physik

06.10.2021

Bild: Niklas Elmehed © Nobel Prize Outreach

Prof. Dr. Klaus Hasselmann war von 1957 bis 1961 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Schiffbau der Universität Hamburg. Er hat unter der Leitung von Herrn Prof. Weinblum und Herrn Prof. Wieghardt wertvolle wissenschaftliche Beiträge zur Fluiddynamik und Wellentheorie geleistet. Seine Arbeiten zur Vorhersage von natürlichen Seegängen (u. a. JONSWAP-Spektrum) bilden bis heute weltweit eine wichtige Basis für die Berechnung von Seegangsspektren.

Die im Windkanal des Instituts für Schiffbau von Prof. Dr. Hasselmann entwickelte Messtechnik diente u. a. der Erforschung der Umströmung schiffsähnlicher Körper.

Das Institut für Schiffbau wurde im Jahr 2000 an die Technische Universität Hamburg angegliedert. Dort wurde ein moderner Windkanal errichtet, der für aktuelle Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Fluiddynamik und Schiffstheorie zur Verfügung steht.

Die ehemaligen Weggefährten und jetzigen Mitarbeiter/innen des Instituts für Fluiddynamik und Schiffstheorie der Technischen Universität Hamburg gratulieren Herrn Prof. Dr. Hasselmann herzlich und sind stolz auf diesen Kollegen aus ihrem Kreise.

Der emeritierte Professor der Universität Hamburg erhält in diesem Jahr den Nobelpreis für Physik für das Modellieren des Erdklimas und die Erforschung komplexer physikalischer Systeme.

Hasselmann wird den Nobelpreis zusammen mit dem US-Amerikaner Syukuro Manabe und dem Italiener Giorgio Parisi in Stockholm in Empfang nehmen können. Die Phyiker werden für ihre "bahnbrechenden Beiträge zu unserem Verständnis komplexer physikalischer Systeme" ausgezeichnet., wie das Nobelpreiskomitee in Stockholm mitteilte. Hasselmanns Arbeiten haben maßgeblich zum Verständnis der globalen Erwärmung und zum Beitrag des Menschen an dieser Entwicklung beigetragen.

Weitere Informationen:

https://www.nobelprize.org/prizes/physics/

Text: Institut für Fluiddynamik und Schiffstheorie (FDS) Technische Universität Hamburg/Öffentlichkeitsarbeit TU Hamburg


TUHH - Pressestelle
Rüdiger Bendlin
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