Interdisziplinarität und Innovation in den Ingenieurwissenschaften

I³-Labs der TU Hamburg stellen erste Ergebnisse vor

19.04.2021

Foto: TU Hamburg.

An den Schnittstellen verschiedener Fachgebiete zu forschen weitet den Blickwinkel, bringt neue Themen hervor und kann idealerweise daraus entstehende Forschungsfragen beantworten. An der Technischen Universität Hamburg wird interdisziplinäres Arbeiten und fachübergreifende Forschung deshalb im Rahmen des I³-Programms (I-Cube) gefördert. Darunter sind Projekte von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, so genannte I³-Labs. Die ersten fünf Labs haben die Arbeit in 2018 aufgenommen und stellen am 21. April 2021 ihre Zwischenergebnisse der Öffentlichkeit vor.

Von der Köhlbrandbrücke über den Hamburger Hafen
Die Forschungen in allen I³-Labs haben eine direkte Verbindung zur Hamburger Wirtschaft. So entwickelt ein TU-Forscherteam beispielsweise innovative Sensortechnik in Verbindung mit künstlicher Intelligenz, um den Zustand verschiedener Bauten, wie der Köhlbrandbrücke, drahtlos zu messen. Schäden sollen so frühzeitig erkannt und die Lebensdauer von Brücken oder auch Windkraftanlagen verlängert werden. In einem zweiten Lab werden die Chancen und Risiken der Datenanalyse, des Machine Learning und der Optimierung in der Maritimen Logistik untersucht. Geforscht wird dabei unter anderem am Hamburger Container-Verkehr, also an der Beförderung von Exportgütern zu den Seehäfen und dem Abtransport der Importgüter. Mit Hilfe von Big Data oder auch Data Science soll auf Dauer die Effizienz und Attraktivität von Häfen gesteigert werden.

Über das I³-Programm
Das I³-Programm hat zum Ziel, neue interdisziplinäre Projekte soweit zu fördern, dass sie anschließend externe Fördermittel einwerben können. Idealerweise werden so Keimzellen für zukünftige Forschungsschwerpunkte an der TU Hamburg frühzeitig erkannt. Das I³-Programm ist kompetitiv angelegt und gliedert sich in drei Linien. I³-Labs fördern Projekte von vier erfahrenen Wissenschaftlern für vier Jahre. Danach sollten die Projektpartner in der Lage sein, eine DFG-Forschungsgruppe zu beantragen, und perspektivisch zu einer neuen wissenschaftlichen Säule der TU werden. I³-Projects fördern Projekte von zwei Wissenschaftlern für zwei Jahre. Danach ist ein Anschluss-Antrag als I³-Lab oder das Einwerben externer Mittel vorstellbar. I³-Junior Projects richten sich an Nachwuchswissenschaftler, die für ein Jahr mit Sachmitteln gefördert werden.

Was: Vorträge der I³-Labs mit Förderbeginn 2018
Wann: 21. April 2021, ab 13:30 Uhr
Wo: digitale Zoom-Veranstaltung

Teilnahme: https://tuhh.zoom.us/j/84 … sZ2I0UXlxU1VVYmhWODVwZz09, Meeting-ID: 84832107066, Kenncode: 646240

Weitere Informationen zum I³-Programm und den I³-Labs unter: https://www.tuhh.de/tuhh/ … erderung/i3-programm.html


TUHH - Pressestelle
Franziska Trede
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