Nano-Kurzfilm-Festival:

Erster Preis für TUHH-Team

24.09.2012

Ingo Johannsen (Mitte) und Helge Fischer, Kommunikationsdesigner (zweiter von rechts) vom TUHH-Team, Dr. Franz Dettenwanger, Volkswagen-Stiftung (links), Markus Wiederspahn, Carl Zeiss Microscopy (zweiter von links) und Professor Ralph B. Wehrspohn, Universität Halle.
Ingo Johannsen (Mitte) und Helge Fischer, Kommunikationsdesigner (zweiter von rechts) vom TUHH-Team, Dr. Franz Dettenwanger, Volkswagen-Stiftung (links), Markus Wiederspahn, Carl Zeiss Microscopy (zweiter von links) und Professor Ralph B. Wehrspohn, Universität Halle.
Foto: TUHH/Nanospots

Der beste deutsche Nano-Kurzfilm kommt von der TU Hamburg-Harburg (TUHH). Das Team um Ingo Johannsen vom Institut für Kunst- und Verbundwerkstoffe ist beim ersten Nano-Kurzfilm-Festival in Halle/Saale mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. Ihr kurzer Streifen " Nano-Nose Update 2032" aus der Welt der kleinsten Teilchen wurde vom Publikum auf Platz eins gewählt. Den mit 5000 Euro dotierten Preis sponserte die Carl Zeiss Microscopy.

Johannsen promoviert an der TUHH über Faserverbundwerkstoffe. "Die Visualisierung der faszinierenden Welt der Nanoteilchen, mit der wir uns als Wissenschaftler beschäftigen, hat mich gereizt," sagt der Diplomingenieur der bereits auf eine zehnjährige Berufserfahrung als Ingenieur in der Industrie zurückblicken kann. Vor allem durch seine Tätigkeit im Graduiertenkolleg "Kunst und Technik" an der TUHH ist er für Themen an den Schnittstellen von Technik und Kunst sensibilisiert. Innerhalb weniger Tage nach Bekanntgabe des Wettbewerbs hatte der Doktorand ein Team aus Wissenschaftlern, Filmemachern und Designern gewinnen können, das gemeinsam mit ihm die Idee einer "Nano-Nase" gekonnt in Szene setzte. "Wir wollten in einem spekulativen Szenario zeigen, was mit der Nano-Technologie in Zukunft alles möglich sein könnte. Dafür haben wir das Medium Science Fiction gewählt und ein fiktives Produkt ausgedacht. Wir wollen damit auch die Diskussion in der Öffentlichkeit anregen", sagt Johannsen. Im Film wird die Nano-Nase als Gas-Sensor oder Filter oder zur aktiven Geruchsmodifikation in die Nase eingesetzt. Besonders überzeugend gelang Johannsen und seinem Team der Einstieg in den preisgekrönten Spot mit laufenden Bildern, urteilte das Publikum in Halle.

Veranstalter der "Initiative nanospots" ist die Volkswagen-Stiftung in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das erste der drei bis 2014 geplanten Nano-Kurzfilm-Festivals fand am 5. Juli 2012 in Halle statt.

Link zum preisgekrönten Film sowie weiteren Wettbewerbsbeiträgen:

http://www.nanospots.de


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