TUHH-Ingenieur fotografiert seine Heimat Harburg

18.04.2012

Hafenkran
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Foto: Daniel Jarr

Seine Leidenschaft für die Fotografie hat Daniel Jarr während seines ingenieurwissenschaftlichen Studiums an der TUHH entdeckt und parallel zu seiner Promotion im Graduiertenkolleg Kunst und Technik am Institut für Kunststoffe und Verbundwerkstoffe zur Profession ausgebaut. Am 21. April zeigt der 30-jährige Ingenieur seine Bilder über das engere und weitere Umfeld des TUHH-Campus’ in seiner Ausstellung „Harburg PLUS“ von 11 bis 21 Uhr im Clubhaus des Harburger Turnerbundes, Vahrenwinkelweg 28.

Einen Tag zuvor lädt Dr. Jarr ab 19 Uhr zur Vernissage ein. Im Mittelpunkt seiner Bilderschau steht Jarrs Heimat Harburg. Zu sehen sind typische, aber auch ungewöhnliche Orte des Hamburger Stadtteils. Jarr setzt Harburg kontrastreich in Szene, was ihm auch dank der dafür gewählten so genannten HDR-Technik (High-Dynamic Range) gelingt. Sein Blick auf Harburg, das gemeinhin als unprätentiös bis häßlich gilt, ist positiv, und diese Haltung spiegelt sich in seinen Fotografien ausnahmslos wieder. „Es ist eben auch immer eine Frage des Blickwinkels“, sagt Jarr. Gezeigt werden außerdem Reiseaufnahmen aus den USA und Indonesien, das „PLUS“ in seiner Ausstellung.

Ende Mai wird Daniel Jarr Harburg, wo er geboren wurde, zur Schule ging und studierte, den Rücken kehren, um für zwölf Monate Australien zu bereisen und dort auch zu arbeiten. Und danach? Danach fliegt Dr. Jarr nach Kalifornien – zum Vorstellungsgespräch bei einer großen Automobilfirma. In dieser Branche will der 30-Jährige sein Geld als Ingenieur verdienen. Die Weichen dafür hat er bereits mit dem Thema seiner Promotion gestellt. Jarr forschte über das Design und Gestaltungspotenzial von Fahrzeugsitzen aus einem speziellen Kunststoff, der auf elektrische Spannung reagiert und sich entsprechend selbst verformt.

Siehe auch: www.harburgplus.de


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