Hamburgs Bürgermeisterin besucht Graduation-Feier des NIT

02.09.2011

Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt mit DAAD-Preisträger Vivek Ghewari aus Indien.
Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt mit DAAD-Preisträger Vivek Ghewari aus Indien. Foto: Hauke Gilbert

Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt ist heute Gastrednerin der Graduation-Feier des Northern Institutes of Technology Management (NIT) an der TU Hamburg im Audimax. Es ist der erste Besuch der Zweiten Bürgermeisterin am NIT. Das begehrte Abschlusszertifikat nehmen 31 Absolventen aus zehn Nationen entgegen. Zwei Jahre hatten die angehenden, vorwiegend internationalen Ingenieurinnen und Ingenieure am NIT und an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TU Hamburg-Harburg) studiert und eine praxisnahe Doppelqualifikation in Technik und Management erhalten. Dabei konnten sie auch wertvolle Erfahrungen in Partnerunternehmen sammeln.
Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und betonte den Erfolgt des NIT: „Von 32 Studienanfängerinnen und -anfängern haben 31 ihren Abschluss geschafft – eine fast hundertprozentige Erfolgsquote. Das ist im Hochschulbereich schon sehr bemerkenswert. Eine besondere Stärke der Ausbildung am NIT ist es, dass die Studierenden neben technischen und betriebswirtschaftlichen Kompetenzen auch ethische Grundlagen als Leitlinien unternehmerischen Handelns vermittelt bekommen. Von den hier gemachten Erfahrungen werden sie im weiteren Berufsleben profitieren können.“

Als eine der führenden Industrienationen mit Stärken besonders im Maschinenbau, Fahrzeugbau und in der Umwelttechnik bediene Deutschland einen weltweiten Absatzmarkt, hielt die Senatorin fest. Internationale Zusammenarbeit sei deshalb ebenso unerlässlich wie die Gewinnung und Ausbildung der benötigten Fachkräfte. „In Deutschland beklagen wir nach wie vor einen Mangel an Ingenieurinnen und Ingenieuren. Hier hat eine Hochschule wie die Technische Universität eine besondere Verantwortung. Die TU Hamburg-Harburg stellt sich dieser Verantwortung und bietet gemeinsam mit dem NIT ein zielgerichtetes Studium an“, sagte Senatorin Dr. Stapelfeldt. Das NIT fungiere dabei als Schnittstelle einer funktionierenden Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft und sei deshalb ein wichtiger Baustein der Wissenschaftsstadt Hamburg, so die Senatorin weiter.
Ergänzend zu der Ingenieurausbildung der TU Hamburg-Harburg wird seit 1999 am NIT ein englischsprachiger Doppelstudiengang als Aufbaustudium angeboten, welches sich in erster Linie an internationale Studierende richtet und auch von den Inhalten her stark international ausgerichtet ist.

Im Rahmen der Feierstunde überreichte Senatorin Dr. Stapelfeldt auch den renommierten DAAD Study Award des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD). Den mit 1.000 Euro dotierten Preis erhielt der 24-jährige Vivek Ghewari aus Indien für seine hervorragenden Studienleistungen und aufgrund seiner besonderen interkulturellen Offenheit und seines Engagements im studienbegleitenden Umfeld.

Vivek Ghewari ist Stipendiat der Leopold Kostal GmbH & Co. KG, wo er bereits während seines Studiums Praxisluft schnuppern konnte. Das in der vierten Generation geführte Familienunternehmen mit Hauptsitz in Lüdenscheid und weltweit etwa 12.000 Mitarbeitern in 17 Ländern fördert den talentierten indischen Studenten bereits seit Beginn seines Studiums. Aufgrund der hervorragenden Erfahrungen mit Vivek Ghewari erwägt die Kostal GmbH, auch weiterhin Stipendien am NIT zu vergeben.
Seine Zukunft sieht der DAAD-Preisträger im Sektor der erneuerbaren Energien. So möchte Ghewari die Standortplanung neuer Projekte auf diesem Gebiet sowie den Aufbau der dafür benötigten logistischen Netzwerke vorantreiben. Dabei ist ihm soziales Engagement ebenso wichtig wie seine Karriere. „Ich könnte mir vorstellen, in einigen Jahren einen Kindergarten oder eine Schule in meinem Heimatland aufzubauen“, sagt er. Privat findet Vivek Ghewari seine Ruhe und Kraft im Yoga.

Für weitere Informationen:
NIT Marketing & PR Department
Daphna Horwitz, Dörthe Grötsch
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