Am Ball bleiben!

Mit der Lerngruppen-Börse zum Lernerfolg

15.06.2010

Von links nach rechts: Malte Schepers, Ann Kristina Breide, Linda Polzin, Gregor Beckmann, Alexander Malzkuhn, Maximiliane Erhardt, Daniel Bürger am 10.6.2010 bei einem Vorbereitungstreffen
Von links nach rechts: Malte Schepers, Ann Kristina Breide, Linda Polzin, Gregor Beckmann, Alexander Malzkuhn, Maximiliane Erhardt, Daniel Bürger am 10.6.2010 bei einem Vorbereitungstreffen
Foto: TUHH/Jupitz

Am Ball bleiben heißt wie im Fußball so auch im Ingenieurstudium die Devise, wenn die gelbe Karte winkt! Zweitsemestern des Maschinen- und Schiffbaus, die ihre Klausuren im ersten Semester nicht bestanden haben, wird am Mittwoch, 16. Juni ,mit der Lerngruppen-Börse im Audimax sowie sich anschießenden Tutorien eine einmalige Gelegenheit zur Vorbereitung auf die zweite Chance der Wiederholungs-Prüfung geboten. "Wir wollen, dass die Studierenden, die es nicht geschafft haben, den Erfolgsfaktor im Studium wieder entdecken. Derart motiviert kann man das zweifelsohne erforderliche Pauken besser meistern. Langfristig verfolgen wir damit das Ziel, die Studienabbruchquoten im Studiengang Maschinenbau zu reduzieren", sagt Studiendekan Maschinenbau, Professor Dieter Krause. Ein wichtiges Element dabei sei das Lernen in der Gruppe und mehr Übung und Effizienz im Lernen selbst.

Ein Knackpunkt im Studium für viele sind die Wiederholungs-Prüfungen, die zwischen Juli und September in der vorlesungsfreien Zeit angeboten werden. Das in den Tutorien praktizierte Coaching durch höhere Semester soll dazu beitragen, diese Hürde durch eine gezielte fachliche und lernmethodische Vorbereitung selbstbewusster und leichter zu nehmen.

Die Lerngruppen-Börse am 16. Juni beginnt um 15 Uhr. "Jeweils drei bis fünf Studenten gründen vor Ort eine Lerngruppe", sagt Gregor Beckmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Produktentwicklung und Konstruktionstechnik. Was generell für das Ingenieurstudium gilt, gelte allemal für die Vorbereitung auf Klausuren: Gemeinsam lerne es sich erfolgreicher als allein. "Wir wollen den Studierenden eine regelmäßige Plattform bieten, so dass sie sich beim Lernen gegenseitig unterstützen können", sagt Beckmann, der seine Doktorarbeit über neue Methoden in Produktentwicklung schreibt. Insofern trage die Lerngruppen-Börse auch zu einer besseren Vernetzung der Studierenden untereinander bei

Doch was nützt die beste Lerngruppe, wenn das Wissen über erfolgreiche Lernmethoden nicht oder unzureichend vorhanden ist? Deshalb stehen Lernmethoden im Mittelpunkt der Tutorien, für die man sich auf der Börse anmelden kann, und in denen etwa zehn Teilnehmer unter Anleitung höherer Semester zusammenarbeiten. Im ersten Teil der Tutorien am 23. und 30. Juni - jeweils ab 14 bzw. 16 Uhr - geht es um die individuelle Analyse des letzten Prüfungszeitraums: Es werden die Schwierigkeiten der Studierenden analysiert, eine Zeitplanung für den Prüfungszeitraum erarbeitet und Lern- und Zeitmanagementstrategien vermittelt. Im zweiten Teil dieser Tutorien sollen die Studierenden lernen, sich systematisch auf die jeweilige Fachprüfung vorzubereiten. Termin:Jeweils mindestens drei Wochen vor der Wiederholungsprüfung. Dabei werden anders als oft üblich die Tutoren keine Inhalte präsentieren, vielmehr sollen die Studierenden Lernmethoden unter Anleitung der Tutoren erarbeiten. Ziel ist es, die Betreuung durch die Tutoren schrittweise zu reduzieren, so dass die Studierenden am Ende der Tutorien befähigt sind, die erlernten Techniken selbstständig zur weiteren Prüfungsvorbereitung zu nutzen.

Die Lerngruppen-Börse der Maschinenbauer ist nur eine von mehr als 20 aus Studiengebühren finanzierte Maßnahmen zur Verbesserung des Lernerfolgs in den sechs Dekanaten an der TUHH.

http://www.tu-harburg.de/pkt/lehre/bachelor/learning.html

http://www.tu-harburg.de/ … 100602_LearnING_Flyer.pdf

Kontakt
Technische Universität Hamburg-Harburg
Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik
Gregor Beckmann
gregor.beckmann@tuhh.de


TUHH - Pressestelle

Fax: +49 40 428 78 2366