Vereins- und Westbank vergibt Förderpreis an Absolventen der TUHH

17.01.2002



Vereins- und Westbank vergibt Förderpreis an Absolventen der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH)

Herausragende Arbeiten zur Stadtentwicklung und zum Bauingenieurswesen geehrt

Zum 10. Mal vergab die Vereins- und Westbank am 17. Januar 2002 ihren Förderpreis. Die Preise in Höhe von insgesamt 2.500,- Euro wurden von Harald Boberg, Mitglied des Vorstandes der Vereins- und Westbank, an Absolventen der TUHH überreicht. Ausgezeichnet wurden zwei Diplomarbeiten aus den Studiengängen Städtebau / Stadtplanung und Bauingenieurswesen / Umwelttechnik. Die diesjährigen Preisträger sind Angelika Junker und Malte Grunow mit ihrer Arbeit zur ´Kommunikativen Begleitung des Planungsprozesses der Messeerweiterung in Hamburg´ und Torben Kleinfeldt für seine Arbeit zu den ´Möglichkeiten der organisatorischen Einführung der Arbeitsvorbereitung in einem mittelständischen Tiefbauunternehmen´. Die Vereins- und Westbank will mit ihrem Förderpreis den besonderen Leistungswillen und die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit junger Menschen anerkennen.

Bei der Preisvergabe durch den Präsidenten der TUHH, Prof. Dr. Ing. Christian Nedeß, betonte dieser den besonderen Praxisbezug der beiden ausgezeichneten Diplomarbeiten. Die beiden Arbeiten würden auch für die Breite des wissenschaftlichen Angebotes der TUHH stehen, die weit über rein technische Ausbildungsgänge hinausgehen würde. Dies zeige insbesondere die prämierte Arbeit aus dem Studiengang Stadtplanung. Ausgewählt wurden die Arbeiten von einer Jury aus Vertretern der TUHH und der Vereins- und Westbank.

Die Vereins- und Westbank prämiert seit 1991 herausragende Diplomarbeiten an der TUHH und unterstreicht damit ihre enge Zusammenarbeit mit der Harburger Bildungsstätte. "Wir wollen mit diesem Preis auch ein deutliches Bekenntnis zur Nachwuchsförderung ablegen", betonte Andreas Götte, Leiter Unternehmenskunden der Verein- und Westbank Harburg / Cuxhaven. Die intensive Förderung hervorragender Leistungen junger Menschen habe sich die norddeutsche Regionalbank seit jeher auf die Fahnen geschrieben. Bekannt sei in Norddeutschland insbesondere die Begleitung junger Künstler auf ihrem Weg in die Professionalität und die Preisvergabe an Junghandwerker für außergewöhnliche Gesellenprüfungen. Dieses Engagement für leistungsbereite und leistungsfähige junge Leute fände mit dem Förderpreis für die Absolventen der TUHH seine Fortsetzung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, führte Götte weiter aus.

Die Preisträger

Angelika Junker und Malte Grunow:
´Die kommunikative Begleitung des Planungsprozesses der Messeerweiterung in Hamburg - Chancen und Grenzen eines Beteiligungsverfahrens´, Studiengang ´Städtebau / Stadtplanung´

Aus dem Gutachten zur Bewertung der Diplomarbeit:

Bei dieser Diplomarbeit handelt es sich um den gelungenen Versuch einer empirisch gestützten Überprüfung einer Planungsstrategie mit breiten Beteiligungsmöglichkeiten für Betroffene. Die Planungen fanden unter denkbar schwierigsten Bedingungen statt. Die Genauigkeit der Argumentation und die theoretische Reflexion der jeweils eingesetzten Untersuchungsinstrumente sowie der erzielten Ergebnisse qualifiziert diese Arbeit zu einem herausragenden Ergebnis.

Torben Kleinfeldt:
´Möglichkeiten und Grenzen der organisatorischen und EDV-technischen Einführung der Arbeitsvorbereitung in einem mittelständischen Tiefbauunternehmen´. Studiengang ´Bauingenieurswesen / Umwelttechnik´

Aus dem Gutachten zur Bewertung der Diplomarbeit:

Die Arbeit ist sehr gut strukturiert, folgerichtig aufgebaut und sehr gut verständlich. Die zusammengetragenen Informationen sind für den bearbeiteten Einzelfall sehr wertvoll und können auch verallgemeinert auf andere mittelständische Bauunternehmen übertragen werden. Herr Kleinfeldt hat gezeigt, dass er das im Studium erworbene Wissen selbständig zur wissenschaftlichen Analyse einer konkreten Aufgabe anzuwenden und es für die Lösung reiner anspruchsvollen Aufgabe aus der Praxis einzusetzen versteht. Damit hat er vorbildlich das Ziel des wissenschaftlichen Studiums an einer Universität erreicht.


TUHH - Pressestelle
Ingrid Holst
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