Maximator GmbH spendet Impulsprüfanlage an TUHH

15.09.2017

Von links nach rechts: Prof. Dr.-Ing. Dieter Krause (Institutsleiter PKT), Bernd Kampmann (Bereichsleiter Vertrieb Maximator GmbH), Dr.-Ing. Jens Schmidt (Oberingenieur PKT), Dr. Ralf Grote (Leitung TUHH-Präsidialbereich).
Von links nach rechts: Prof. Dr.-Ing. Dieter Krause (Institutsleiter PKT), Bernd Kampmann (Bereichsleiter Vertrieb Maximator GmbH), Dr.-Ing. Jens Schmidt (Oberingenieur PKT), Dr. Ralf Grote (Leitung TUHH-Präsidialbereich). Foto: TUHH

Für seine Forschung betreibt das TUHH-Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik (PKT) ein Hochdruckzentrum mit Drucklaboren. Hier werden Tiefsee-Simulationen, hydrodynamische Untersuchungen an Erdgas und Rohöl, Gashydratsynthesen oder auch Druck- und Funktions- prüfungen von Werkzeugen und Maschinenelementen bis zu einem Druckbereich von 550 bar durchgeführt. Zukünftig kann nun auch die Dauerfestigkeit von Hochleistungsmaterialien wie technische Keramikwerkstoffe oder von kompletten Bauteilen unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden. Die neue Impulsdruckprüfanlage bietet dynamische Druckprüfungen bis zu einer Frequenz von 20 Hz bei einem Druck von bis zu 4.500 bar.

Das PKT und die Firma Maximator kooperieren bereits im Themenfeld „Entwicklung modularer Produktfamilien“, aus dem auch eine Masterarbeit entstanden ist.

Prof. Dieter Krause, Leiter des Instituts: „Die neue Anlage stellt eine wichtige Erweiterung der institutseigenen Hochdruck-Prüftechnik dar. Ich freue mich, dass die Firma Maximator unsere Kompetenz unterstützt und maßgeblich zu ihrer Entwicklung beiträgt.“

Bernd Kampmann, Bereichsleiter Vertrieb MAXIMATOR GmbH: „Im Zusammenhang mit hohen Drücken, Frequenzen und Genauigkeit gibt es auf dem Markt nichts Besseres als die von Maximator eingesetzte Technik und gespendete Anlage. Die internationale Automobilindustrie vertraut auf Maximator, insbesondere im Bereich Einspritztechnik. Als weltweite Nummer 1 in Technologie und Anzahl der Anlagen sind wir gefordert und gewillt die universitäre Forschung zu unterstützen. Diese innovative Technik ist eng mit der Forschung verbunden.

Das Zusammenwirken der Universität mit der Industrie stellt sicher, dass Lehre, Forschung, Entwicklung und industrielle Umsetzung von Technologien zielgerichtet die Zukunft des Maschinenbaus und den damit verbundenen Arbeitsplätze sichert. Diese Position im Weltmarkt gilt es zu bestätigen und auszubauen.“


TUHH - Pressestelle
Jasmine Ait-Djoudi
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