Ready for art? Führung für Flüchtlinge durch Kunstausstellung an der TUHH

14.10.2015

Die Künstlerin Andrea Rausch erläuterte Besuchern der Erstaufnahme-Einrichtung gegenüber dem Campus die
Die Künstlerin Andrea Rausch erläuterte Besuchern der Erstaufnahme-Einrichtung gegenüber dem Campus die Bilder ihrer Ausstellung im Hauptgebäude. Foto: e

“Need a break? Ready for art? Come on over.“ 50 Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak, Eritrea und Somalia sind am Wochenende dieser Einladung der Kunstinitiative der Technischen Universität Hamburg (TUHH) gefolgt und waren für drei Stunden Gast im Hauptgebäude. Dort werden im zweiten und dritten Stock noch bis 26. November Gemälde der Hamburger Künstlerin Andrea Rausch gezeigt.

Die Künstlerin und ein Kreis kunstinteressierter Hamburger führten die internationalen Besucher aus der Erstaufnahme-Einrichtung auf dem Schwarzenberg durch die Ausstellung. „Kunst kennt ebenso wie die Wissenschaft keine nationalen Grenzen“, sagte Andrea Rausch. Die freiberufliche Künstlerin leitet an der TUHH die im Sommer mit dem Karl-H.-Ditze-Preis geförderte studentische Malgruppe „Artroom“, in der Ingenieurstudierende aus aller Welt ihre künstlerischen Talente schulen. „Ich war berührt von dem Interesse der Flüchtlinge an Fragen zur Bildenden Kunst und zu meinen Bildern“, sagte Andrea Rausch.

Nach dem etwa einstündigen Rundgang durch das dreistöckige Gebäude trafen sich die Besucher zum Gedankenaustausch im Foyer. Die Einladung, zu verweilen und sich bei Tee und Gebäck zu unterhalten. Im Vordergrund dieser Gespräche standen dann Fragen zu Deutschkursen, zu Praktika in der Arbeitswelt, weiterqualifizierenden Angeboten, dualen Ausbildungswegen und Studienmöglichkeiten. Jutta Janzen vom International Office der TUHH gab weiterführende Auskünfte. Die meisten Gäste sprachen Englisch, nur wenige baten um eine Übersetzung ins Arabische, die von einem jungen Syrer übernommen worden war. Tatkräftig unterstützt wurde die Veranstaltung von zwei TUHH-Master-Studierenden aus Kolumbien.


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