Der internationale Weg zu neuen regenerativen Energiesystemen

2017 International Joint Graduate Course on Sustainable Energy tagte zum fünften Mal.

23.07.2017

TUHH-Studierende des International Joint Graduate Course on Sustainable Energy am Capitol in Washington mit Begleitern von der University of Maryland.
TUHH-Studierende des International Joint Graduate Course on Sustainable Energy am Capitol in Washington mit Begleitern von der University of Maryland.

Fünf Master-Studierende der TUHH beteiligten sich an dem „International Joint Graduate Course on Sustainable Energy“ vom 10. bis 21. Juli in College Park, USA. Organisiert wurde die interdisziplinäre Summer School in diesem Jahr von der University of Maryland. Der Kurs mit 29 Studierenden aus Deutschland, Japan, den USA und Korea beschäftigt sich mit neuen und zukünftig einsetzbaren Energiesystemarchitekturen weltweit. Die Studierenden aus verschiedenen Fachgebieten arbeiten in internationalen Teams gemeinsam an diversen Projekten.

Ziel der Summer School ist es, ein Verständnis für die Entwicklung und Einsatzmöglichkeiten regenerativer Energiesysteme zu vermitteln. Von mehreren Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten wurden unterschiedliche Technologien, darunter Solarenergie, Windenergieanlagen, Biokraftstoffe und Meeresenergie erläutert, sowie deren Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt. Zusätzlich ging es um Möglichkeiten der notwendigen Speicherung von Energie.

International und gemeinsam für die Entwicklung neuer regenerativer Energiesysteme arbeiten: 29 Studierende zeigen an der University of Maryland, wie Zukunft gestaltet wird.
International und gemeinsam für die Entwicklung neuer regenerativer Energiesysteme arbeiten: 29 Studierende zeigen an der University of Maryland, wie Zukunft gestaltet wird. Foto: TUHH/Schmitz

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Im Rahmen eines Planspiels erarbeiteten die Studierenden selbstständig ein Konzept für eine fiktive Stadt „EnergyCity“, für die ein Energiesystem mit niedrigen CO2-Emissionen konzipiert werden soll. Dabei sind Wirtschaftlichkeit und die Resilienz des Systems wichtig. Eine detaillierte Betrachtung fand für den Energiebedarf von beispielhaften Gebäuden der jeweiligen Länder statt. In diesem Zusammenhang werden die verschiedenen Anforderungen aufgrund der klimatischen Bedingungen deutlich. In einem Abschlussprojekt entwickeln die Studierenden eine Zukunftsperspektive für ihr Heimatland. Die Energieversorgung soll dann ausschließlich auf erneuerbaren Energien beruhen. Neben den unterschiedlichen Voraussetzungen spielten die Potentiale und insbesondere die verschiedenen Sichtweisen auf regenerative Energien in denjeweiligen Ländern eine wichtige Rolle.
Der International Joint Graduate Course on SustainableEnergy wurde vor vier Jahren von Prof. Reinhard Radermacher von der University of Maryland zusammen mit Prof. Gerhard Schmitz, TUHH, konzipiert. 2013 fand der Kurs in Maryland statt, 2014 an der TUHH, 2015 in Korea und im letzten Jahr war die Jiao Tong University in Shanghai der Gastgeber.


TUHH - Pressestelle

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