04.06.2026

Mit dem Erfolg von fünf Exzellenzclustern haben sich in Hamburg die Weichen für exzellente Wissenschaft neu gestellt. Die Technische Universität Hamburg (TUHH) und die Universität Hamburg (UHH) werden damit gemeinsam mit ihren Partnern in den kommenden sieben Jahren rund 266 Millionen Euro an Exzellenzmitteln erhalten, um ihre Spitzenforschung weiter voranzutreiben.
Um diesen Erfolg zu feiern und gemeinsam auf die zukünftige Bedeutung der Hamburger Exzellenzforschung als gesellschaftlichen Impulsgeber zu blicken, lud Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal zu einem feierlichen Senatsempfang ins Rathaus ein. Beim Empfang stellten die Sprecherinnen und Sprecher aller fünf Cluster ihre Forschung vor. Neben Senatorin Blumenthal sprachen TUHH-Präsident Prof. Dr.-Ing. Andreas Timm-Giel und UHH-Präsident Prof. Dr. Hauke Heekeren.
Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal: „Fünf Exzellenzcluster, fünf starke Teams und fünf Gründe, warum wir in Hamburg selbstbewusst nach vorn blicken können. Wenn wir heute im Rathaus gemeinsam den Hamburger Erfolg bei der Exzellenzstrategie feiern, dann machen wir damit auch sichtbar, wie viel Zukunftspotenzial in der Arbeit der Forscherinnen und Forscher hier vor Ort steckt. Wir finden ihre Resultate in den Grundlagen der Klimapolitik, in nachhaltigen und bisher unbekannten Materialien oder in neuen Verständnissen unserer Geschichte. Ich freue mich, dass wir in den kommenden Jahren gemeinsam diesen erfolgreichen Weg weiter gestalten werden. Hamburg ist stolz auf seine fünf Exzellenzcluster!“

BlueMat als besonderer Meilenstein
Prof. Dr. Andreas Timm-Giel, Präsident der TU Hamburg: „Der Erfolg in der Exzellenzstrategie zeigt: Hamburg ist eine Wissenschaftsstadt, in der starke Universitäten und Partner gemeinsam internationale Sichtbarkeit und Zukunftsimpulse schaffen. Für die TU Hamburg ist BlueMat ein besonderer Meilenstein. Der Cluster verbindet exzellente Grundlagenforschung mit unserem Leitmotiv ‚Engineering to Face Climate Change‘: Aus dem Verständnis wassergesteuerter Materialien können neue Ansätze für klimaverträgliche Technologien, ressourcenschonende Prozesse und wirksamen Transfer entstehen. So wird Spitzenforschung zum Innovationstreiber – für Wissenschaft, Wirtschaft und die großen Transformationsaufgaben unserer Zeit.“
Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg: „Vier Exzellenzcluster an der Universität Hamburg – von der Klimaforschung über die Teilchenphysik bis zur Manuskriptforschung: Eine solche thematische Breite ist in Norddeutschland einzigartig. Diese Vielfalt ist das Ergebnis einer über Jahre gewachsenen Forschungskultur, in der Zusammenarbeit über Fächergrenzen hinweg selbstverständlich ist. So entsteht Spitzenforschung zu zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen – in und für die Hansestadt und weit darüber hinaus. Damit dies auch künftig gelingt, kommt es jetzt darauf an, dass wir uns gemeinsam für die besten Rahmenbedingungen einsetzen.“
Die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder fördert seit 2019 Spitzenforschung an deutschen Universitäten mit jährlich 687 Millionen Euro bundesweit. Die zweite Förderperiode läuft von 2026 bis 2032. Hamburg erhält in dieser Periode insgesamt bis zu 371 Millionen Euro (rund 53 Millionen Euro pro Jahr) aus Bundes- und Landesmitteln. Hinzu kommen ergänzende Mittel der Exzellenz-Grundausstattung (EGA) in Höhe von 13,1 Millionen Euro jährlich.
TUHH - Pressestelle
Michael Tokarski
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