Beruf, Arbeit und Lernen im digitalen Wandel

Maren Baumhauer ist neue Professorin an der TU Hamburg

28.04.2023

Prof. Maren Baumhauer leitet das Institut für Berufliche
Prof. Maren Baumhauer leitet das Institut für Berufliche Bildung und Digitalisierung. Foto: privat

„Die digitale Transformation spielt eine Schlüsselrolle für die Zukunft von Arbeit und Beruf. Ein großes Anliegen im Rahmen der Forschung und Lehre besteht darin, die Attraktivität beruflicher Bildung zu stärken und neue Forschungszugänge und -perspektiven auf die Weiterentwicklung der Berufsbilder zu ermöglichen.“ Das sagt Juniorprofessorin Maren Baumhauer. Sie ist die Leiterin des Instituts für Berufliche Bildung und Digitalisierung. Das Institut untersucht Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Kontext beruflicher Bildung, um angehende Lehrkräfte auf diese Entwicklung vorzubereiten. „Ein Fokus soll sich auf die begleitende Erforschung neuer Technologien richten. Dazu gehört die Rolle und Bedeutung von KI-gestützten Anwendungen beispielsweise der Einsatz von Sprachmodellen wie ChatGPT. Dieser eröffnet völlig neue Perspektiven auf die Gestaltung und Reflexion von Lehren und Lernen in Schule und Betrieb“, erklärt Prof. Baumhauer. 


Professur trotz Herausforderungen

Eine Professur als Karriereziel konnte sich Maren Baumhauer bereits sehr früh vorstellen: „Wissenschaftlich zu arbeiten bedeutet für mich absolute Freiheit und kreative Entfaltungsmöglichkeit im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit. Herausfordernder war und ist es, geeignete Rahmenbedingungen im Kontext andauernder Befristung zu schaffen, um weder Energie noch Muße für die wissenschaftlichen Qualifizierungsphasen zu verlieren.“ Damit spricht sie ein für weite Teile des akademischen Nachwuchses geltendes Dilemma an. Dennoch konnte die Wissenschaftlerin ihr fachliches Berufsziel bereits früh für sich formulieren und umsetzen: Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften an der Universität Trier promovierte Prof. Baumhauer in Berufspädagogik zur Dr. phil. an der Leibniz Universität Hannover. Im Team Berufspädagogik arbeitete sie dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin und hatte zudem eine Vertretungsprofessur an der Universität Osnabrück inne – bevor sie an die TU Hamburg wechselte. Mit dem Hochschulstandort verbindet sie großes Gestaltungspotenzial: „Die TU Hamburg bietet ein innovatives, interdisziplinär und international ausgerichtetes Forschungsumfeld mit hohem Leistungs- und Qualitätsanspruch.“ In die Lehre startet Prof. Baumhauer mit einem Projektseminar zum Thema „Beruf, Arbeit und Lernen im digitalen Wandel“.

 

 


TUHH - Pressestelle
Elke Schulze
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