12.04.2026

Im bundesweiten Wettbewerb der Exzellenzstrategie ist Hamburg hervorragend positioniert. Gleich fünf Exzellenzcluster wurden für die Förderperiode 2026-2032 bewilligt, vier davon an der Universität Hamburg (UHH) und eines an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Insgesamt fließen für die kommenden sieben Jahre ca. 266,4 Millionen Euro Exzellenzmittel für die Exzellenzcluster nach Hamburg. Für das Jahr 2026 stellt der Hamburger Senat zur Finanzierung der Cluster rund 16,7 Millionen Euro bereit, wie Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal in der Landespressekonferenz mit Prof. Dr. Hauke Heekeren (Präsident der UHH) und Prof. Dr. Andreas Timm-Giel (Präsident der TUHH) bekanntgab.
Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal: „Wie prägt Schrift unsere Welt? Wie entwickeln wir Materialien von morgen? Was können wir aus den kleinsten Teilchen über unseren Kosmos und aus Schriftartefakten über unsere Geschichte lernen? Und wie lösen wir die Herausforderungen rund ums Klima? Hamburgs Exzellenzcluster zeigen, wie Wissenschaft die Zukunft gestalten kann: Sie finden Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit – und machen echten Fortschritt möglich. Diese Arbeit ist nicht abstrakt – sie verändert ganz konkret, wie wir morgen leben werden. Gerade in politisch und wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist das ein starkes Signal: Hamburg geht voran. Wir investieren in Wissen, in Innovation und in die Zukunft – und entwickeln unseren Exzellenzstandort konsequent weiter.“
BlueMat markiert Meilenstein
Prof. Dr. Andreas Timm-Giel, Präsident der Technischen Universität Hamburg: „Mit BlueMat setzt die TUHH ein starkes Zeichen für Spitzenforschung made in Hamburg. Das ehrgeizige Ziel: Materialien zu entwickeln, die im Zusammenspiel mit Wasser – der allgegenwärtigen Ressource des Planeten – neuartige Funktionalitäten entfalten. Die Forschung innerhalb dieses Exzellenzclusters markiert einen Meilenstein. Sie zeigt, wie wir echte Innovationen für Menschen und Umwelt entwickeln. Damit steht BlueMat in besonderem Maße in Einklang mit der Mission der TUHH: Engineering to Face Climate Change.“
Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg: „Vier Exzellenzcluster auf Weltniveau und 266 Millionen Euro für Hamburger Spitzenforschung: Das ist ein herausragendes Ergebnis für die Universität Hamburg und für den Wissenschaftsstandort Hamburg. Diesen Erfolg haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erarbeitet, die in den Clustern Außergewöhnliches leisten. Exzellenz braucht eine verlässliche Grundlage, und wir arbeiten gemeinsam mit der Stadt daran, diese zu sichern."
Die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder ist eines der größten deutschen Förderprogramme für die Spitzenforschung in Deutschland. Bis 2025 standen jährlich 533 Millionen Euro zur Verfügung, ab 2026 werden es jährlich sogar 687 Millionen Euro. Davon trägt der Bund 75 Prozent und die Länder 25 Prozent. Mit den Mitteln fördern Bund und Länder interdisziplinäre Forschungsverbünde der Spitzenforschung, sogenannte Exzellenzcluster, und zeichnen besonders erfolgreiche Universitäten wie die UHH mit dem Titel der „Exzellenzuniversität“ aus.
Siehe auch: https://www.tuhh.de/bluemat/homepage
TUHH - Pressestelle
Michael Tokarski
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