Modulbeschreibung

Modul: Nichttechnische Angebote im Master

Lehrveranstaltungen:

TitelTypSWSZeitraum
'Is was, Doc?' Wissenschaft und Stereotypen in Literatur und FilmSeminar2Sommer- und Wintersemester
120 Jahre FilmgeschichteVorlesung2Sommersemester
Angewandte Kunst: Form und FunktionSeminar2Sommer- und Wintersemester
Bauhausarchitektur in Hamburg? Eine SpurensucheSeminar2Sommer- und Wintersemester
Begleitung von Gruppen in problemorientierten LehrveranstaltungenSeminar2Sommer- und Wintersemester
Clash of Cultures. Filme und Serien als Verhandlungsorte des Eigenen und des FremdenSeminar2Sommer- und Wintersemester
Das Ende ist nahe - Überleben in der PostapokalypseSeminar2Sommer- und Wintersemester
Deutsch als Fremdsprache für Internationale MasterstudiengängeSeminar4Sommer- und Wintersemester
Die Hamburger Speicherstadt - Von der Ingenieurleistung zum WeltkulturerbeSeminar2Sommer- und Wintersemester
Digital Culture(s). Von der Subkultur zum medialen Mainstream.Seminar2Sommer- und Wintersemester
Digitale KunstSeminar2Sommer- und Wintersemester
Einführung in die marxistische WirtschaftstheorieSeminar2Sommer- und Wintersemester
Einführung in die Science & Technology Studies (STS)Seminar2Sommer- und Wintersemester
Fakten, Fakten, Fakten - Die Technik des Journalismus verstehen und anwenden- deutschsprachigSeminar2Sommer- und Wintersemester
Fakten, Fakten, Fakten - Die Technik des Journalismus verstehen und anwenden- englischsprachigSeminar2Sommer- und Wintersemester
FremdsprachkursSeminar2Sommer- und Wintersemester
Führung und Kommunikation Seminar2Sommersemester
Gast, Barbar oder gleichberechtigtes Subjekt? ‚Der Flüchtling’ in der Geschichte der ‚westlichen’ politischen Ideen.Seminar2Sommer- und Wintersemester
Gelassen bleiben im Konflikt. Gewaltfreie Kommunikation nach M. RosenbergSeminar2Sommer- und Wintersemester
Hochschuldidaktik in Theorie, Forschung und PraxisSeminar2Sommer- und Wintersemester
Interkulturelle KommunikationSeminar2Sommer- und Wintersemester
Interkulturelles Management - Theoretische Grundlagen und BewusstseinstrainingSeminar2Sommer- und Wintersemester
Jung, gebildet, (un)politisch - Ist der Techniknachwuchs fit für die Zukunft?Seminar2Sommer- und Wintersemester
Kommunikationskultur in Beruf und Alltag - Theorien und Methoden erfolgreicher KommunikationSeminar2Sommer- und Wintersemester
KommunikationstheorieSeminar2Sommersemester
Kriminologie und Gesellschaft - deutschsprachigSeminar2Sommer- und Wintersemester
Literatur und Kultur für internationale Studierende in englischsprachigen Masterstudiengänge (nicht Muttersprachler*innen in Deutsch)Seminar4Sommer- und Wintersemester
Menschen in (Arbeits-) OrganisationenSeminar2Sommer- und Wintersemester
Overnewsed and underinformed: Der klassische Journalismus und die Neuen MedienSeminar2Sommer- und Wintersemester
PolitikSeminar2Sommer- und Wintersemester
Politik und Wissenschaft - deutschsprachigSeminar2Sommer- und Wintersemester
Politik und Wissenschaft - englischsprachigSeminar2Sommer- und Wintersemester
Projektumsetzung: TUHH goes circular - Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und CampusmanagementSeminar2Sommer- und Wintersemester
Social Learning: Gesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge / MasterSeminar2Sommer- und Wintersemester
Sozialkompetenzseminare für dual Studierende (dual@TUHH) / MasterSeminar2Sommer- und Wintersemester
Umbruch und Verantwortung: Der Arabische Frühling und seine KonsequenzenSeminar2Sommer- und Wintersemester
Verantwortungsvolles Handeln in Technik und WissenschaftSeminar2Sommer- und Wintersemester
Was kann Philosophie? Relevanz philosophischer Theorien des 20. und 21. Jhdts.Seminar2Sommer- und Wintersemester
Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren für Master-StudierendeSeminar2Sommer- und Wintersemester
„Lügenpresse“? Funktionen und aktuelle Herausforderungen des JournalismusSeminar2Sommer- und Wintersemester

Modulverantwortlich:

Dagmar Richter

Zulassungsvoraussetzungen:

Keine

Empfohlene Vorkenntnisse:

Keine

Modulziele / angestrebte Lernergebnisse:

Fachkompetenz

Wissen

Die Nichttechnischen Angebote  (NTA)

vermittelt die in Hinblick auf das Ausbildungsprofil der TUHH nötigen Kompetenzen, die ingenieurwissenschaftliche Fachlehre fördern aber nicht abschließend behandeln kann: Eigenverantwortlichkeit, Selbstführung, Zusammenarbeit und fachliche wie personale Leitungsbefähigung der zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure. Er setzt diese Ausbildungsziele in seiner Lehrarchitektur, den Lehr-Lern-Arrangements, den Lehrbereichen und durch Lehrangebote um, in denen sich Studierende wahlweise für spezifische Kompetenzen und ein Kompetenzniveau auf Bachelor- oder Masterebene qualifizieren können. Die Lehrangebote sind jeweils in einem Modulkatalog Nichttechnische Ergänzungskurse zusammengefasst. 

Die Lehrarchitektur

besteht aus einem studiengangübergreifenden Pflichtstudienangebot. Durch dieses zentral konzipierte Lehrangebot wird die Profilierung der TUHH Ausbildung auch im nichttechnischen Bereich gewährleistet.

Die Lernarchitektur erfordert und übt eigenverantwortliche Bildungsplanung in Hinblick auf den individuellen Kompetenzaufbau ein und stellt dazu Orientierungswissen zu thematischen Schwerpunkten von Veranstaltungen bereit.

Das über den gesamten Studienverlauf begleitend studierbare Angebot kann ggf. in ein-zwei Semestern studiert werden. Angesichts der bekannten, individuellen Anpassungsprobleme beim Übergang von Schule zu Hochschule in den ersten Semestern und um individuell geplante Auslandsemester zu fördern, wird jedoch von einer Studienfixierung in konkreten Fachsemestern abgesehen.

Die Lehr-Lern-Arrangements

sehen für Studierende - nach B.Sc. und M.Sc. getrennt - ein semester- und fachübergreifendes voneinander Lernen vor. Der Umgang mit Interdisziplinarität und einer Vielfalt von Lernständen in Veranstaltungen wird eingeübt - und in spezifischen Veranstaltungen gezielt gefördert.

Die Lehrbereiche

basieren auf Forschungsergebnissen aus den wissenschaftlichen Disziplinen Kulturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Kunst, Geschichtswissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Migrationswissenschaften, Nachhaltigkeitsforschung und aus der Fachdidaktik der Ingenieurwissenschaften. Über alle Studiengänge hinweg besteht im Bachelorbereich zusätzlich ab Wintersemester 2014/15 das Angebot, gezielt Betriebswirtschaftliches und Gründungswissen aufzubauen. Das Lehrangebot wird durch soft skill und Fremdsprachkurse ergänzt. Hier werden insbesondere kommunikative Kompetenzen z.B. für Outgoing Engineers gezielt gefördert.

Das Kompetenzniveau

der Veranstaltungen in den Modulen der nichttechnischen Ergänzungskurse unterscheidet sich in Hinblick auf das zugrunde gelegte Ausbildungsziel: Diese Unterschiede spiegeln sich in den verwendeten Praxisbeispielen, in den - auf unterschiedliche berufliche Anwendungskontexte verweisende - Inhalten und im für M.Sc. stärker wissenschaftlich-theoretischen Abstraktionsniveau. Die Soft skills für Bachelor- und für Masterabsolventinnen/ Absolventen unterscheidet sich an Hand der im Berufsleben unterschiedlichen Positionen im Team und bei der Anleitung von Gruppen.

Fachkompetenz (Wissen)

Die Studierenden können

  • ausgewähltes Spezialgebiete des jeweiligen nichttechnischen Bereiches erläutern,
  • in den im Lehrbereich vertretenen Disziplinen grundlegende Theorien, Kategorien, Begrifflichkeiten, Modelle,  Konzepte oder künstlerischen Techniken skizzieren,
  • diese fremden Fachdisziplinen systematisch auf die eigene Disziplin beziehen, d.h. sowohl abgrenzen als auch Anschlüsse benennen,
  • in Grundzügen skizzieren, inwiefern wissenschaftliche Disziplinen, Paradigmen, Modelle, Instrumente, Verfahrensweisen und Repräsentationsformen der Fachwissenschaften einer individuellen und soziokulturellen Interpretation und Historizität unterliegen,              
  • können Gegenstandsangemessen in einer Fremdsprache kommunizieren (sofern dies der gewählte Schwerpunkt im NTW-Bereich ist).
Fertigkeiten

Die Studierenden können in ausgewählten Teilbereichen

  • grundlegende und teils auch spezielle Methoden der genannten Wissenschaftsdisziplinen anwenden.
  • technische Phänomene, Modelle, Theorien usw. aus der Perspektive einer anderen, oben erwähnten Fachdisziplin befragen.
  • einfache und teils auch fortgeschrittene Problemstellungen aus den behandelten Wissenschaftsdisziplinen erfolgreich bearbeiten,
  • bei praktischen Fragestellungen in Kontexten, die den technischen Sach- und Fachbezug übersteigen, ihre Entscheidungen zu Organisations- und Anwendungsformen der Technik begründen.

Personale Kompetenzen

Sozialkompetenz

Die Studierenden sind fähig ,

  • in unterschiedlichem Ausmaß kooperativ zu lernen
  • eigene Aufgabenstellungen in den o.g. Bereichen in adressatengerechter Weise in einer Partner- oder Gruppensituation zu präsentieren und zu analysieren,
  • nichttechnische Fragestellungen einer Zuhörerschaft mit technischem Hintergrund verständlich darzustellen
  • sich landessprachlich kompetent, kulturell angemessen und geschlechtersensibel auszudrücken (sofern dies der gewählte Schwerpunkt im NTW-Bereich ist)
Selbstständigkeit

Die Studierenden sind in ausgewählten Bereichen in der Lage,

  • die eigene Profession und Professionalität im Kontext der lebensweltlichen Anwendungsgebiete zu reflektieren,
  • sich selbst und die eigenen Lernprozesse zu organisieren,
  • Fragestellungen vor einem breiten Bildungshorizont zu reflektieren und verantwortlich zu entscheiden,
  • sich in Bezug auf ein nichttechnisches Sachthema mündlich oder schriftlich kompetent auszudrücken.
  • sich als unternehmerisches Subjekt zu organisieren,   (sofern dies ein gewählter Schwerpunkt im NTW-Bereich ist).

Leistungspunkte Modul:

6 LP

Arbeitsaufwand in Stunden:

Eigenstudium: 96, Präsenzstudium: 84


Lehrveranstaltung: 'Is was, Doc?' Wissenschaft und Stereotypen in Literatur und Film (Seminar)

Dozent:

Jennifer Henke

Sprache:

Englisch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Populäre Romane und Filme tragen maßgeblich zum öffentlichen Verständnis von Wissenschaft und ihrer RepräsentantInnen bei. Wie „gute“ und „schlechte“ Wissenschaft zu definieren sind, wird in künstlerischen Artefakten unterschiedlichster Provenienz verhandelt. Nach wie vor dominieren Stereotype wie der „verrückte Wissenschaftler“, der seinen Ursprung im England des frühen 19. Jahrhunderts fand. Mary Shelley schuf mit Frankenstein - Der moderne Prometheus (1818) den Prototypen des obsessiven und rücksichtslosen Forschers, der in seinem geheimen Labor verbotene Experimente durchführt und dabei ethische Grenzen überschreitet. Diesem männlichen Stereotyp folgten bis heute weitere wie etwa der noble, abenteuerlustige oder auch tollpatschige Wissenschaftler, wobei die Forschung jedoch erst vor Kurzem damit begonnen hat, der Darstellung weiblicher Wissenschaft Beachtung zu schenken.

Dieses Seminar widmet sich zum einen ausgewählten historischen Wissensformationen im Ver-hältnis zur Literatur von der Antike bis in die Gegenwart. Zum anderen liegt der Fokus auf der Produktion hartnäckiger Stereotype in unterschiedlichsten Medienformaten wie etwa dem Roman oder dem Film, wobei der Faktor Gender eine besondere Rolle spielen wird. Das übergeordnete Ziel des Seminars ist das Verständnis von Wissenschaft als kulturelle Praxis.

Teilnahmevoraussetzungen: Shelley, Mary: Frankenstein. New York: Norton, 2012. Bitte ausschließlich diese Edition anschaffen.

Literatur:

Teilnahmevoraussetzungen: Shelley, Mary: Frankenstein. New York: Norton, 2012. Bitte ausschließlich diese Edition anschaffen.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: 120 Jahre Filmgeschichte (Vorlesung)

Dozent:

Margarete Jarchow

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommersemester

Inhalt:

Die Vorlesung vertieft das Verhältnis von Filmtechnikentwicklung, ästhetische Filmformentwicklung und soziokultureller Gesellschaftsentwicklung. Ausgehend von den medialen Vorläufern des Films im 19. Jahrhundert wie der Laterna Magica, der Fotografie und des Kinetoskop werden entscheidende Stationen der über 120 Jahre umfassenden Geschichte des Films chronologisch untersucht und im Hinblick auf folgende Fragen überprüft: Inwiefern ist die Entwicklung neuer Medientechniken als Reaktion auf bestimmte gesellschaftliche Veränderungen und Bedürfnisse zu begreifen? Welche neuen ästhetischen Ausdrucksformen ermöglichen solche Technikerneuerungen wie die Einführung des Tonfilms, des Farbfilms oder der Handkamera? Und inwiefern spiegeln diese neuen ästhetischen Ausdruckmöglichkeiten wiederum bestimmte gesellschaftliche Befindlichkeiten, letztlich den jeweiligen Zeitgeist? Inhaltliche Hauptstationen der Vorlesung sind: die Technikeuphorie des 19. Jahrhunderts, der frühe Film, der Deutsche Expressionistische Film, das klassische Hollywood-Kino, das europäische Nachkriegskino, Exploitation- und Underground-Cinema, New Hollywood, Das Blockbuster-Kino, Independent Cinema bis hin zum aktuellen „Kino der Entgrenzung“.<br><br>Die Teilnehmer erlernen zum einen vertieftes, detailliertes Wissen über Geschichte, Bedeutung und Analyse des Einzelmediums Film und erwerben damit Medienkompetenz. Und zum anderen sollen die Teilnehmer durch eine interdisziplinäre Perspektive auf den Film (Technikgeschichte, Medienkulturwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft) ein tieferes Verständnis für die realen Verflechtungen von Technologien in Kultur und Gesellschaft und deren historische Transformationsprozesse erlangen.

Studienleistung:

Klausur

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Angewandte Kunst: Form und Funktion (Seminar)

Dozenten:

Margarete Jarchow, Christian Lechelt

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Als „angewandte Kunst“ werden die Sparten von Design, Kunsthandwerk und Kunstgewerbe zusammengefasst. Mithin also die Kunstgattungen, die sich mit der Gestaltung der Dinge befassen. Wissenschaftlich oftmals unterschätzt, erlaubt gerade die angewandte Kunst, Aussagen über die Befindlichkeiten einer Gesellschaft in ihrer jeweiligen historischen Situation zu treffen. Im Seminar  werden die Rückwirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen auf insbesondere diese Kunstgattungen  herausgearbeitet. Außerdem werden die Interdependenzen von Gestaltungsabsicht, Funktion, Materialeinsatz und Technologie eruiert. Darüber hinaus werden die Gründe für die oftmals eher abwertende Besetzung des Begriffs „Kunstgewerbe“ diskutiert.

Literatur:

Wird noch angegeben

Will be announced in lecture

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Bauhausarchitektur in Hamburg? Eine Spurensuche (Seminar)

Dozent:

Jörg Schilling

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Im Zuge des Jubiläums “100 Jahre Bauhaus” wurde der Blick auf Bezüge, Parallelen und Differenzen auch in der Hamburger Architektur zwischen 1919 und 1933 gerichtet. Das Seminar beabsichtigt diese Spuren im sozialen (z. B. Jarrestadt) und im privaten Wohnungsbau (z. B. Landhaus Michaelsen (Puppenmuseum)) sowie den zahlreichen anderen Bauaufgaben nachzuspüren. Vor Ort und im Angesicht der Bauten Hamburger Architekten wie Fritz Schumacher, Gustav Oelsner, Karl Schneider u. a. werden die mit der architektonischen Moderne verbundenen Aspekte aufgegriffen und erörtert.     

Literatur:

wird im Seminar bekanntgegeben

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Begleitung von Gruppen in problemorientierten Lehrveranstaltungen (Seminar)

Dozent:

Siska Simon

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Inhalte:

  • Rollenwechsel der Lehrperson in problemorientierten Veranstaltungen
  • Aufbau und Nutzen problemorientierter Lehrveranstaltungen
  • Lehrverständnis- und -haltung
  • Frage- und Gesprächstechniken
  • Gruppendynamische Prozesse
  • Situationsbezogene Interventionen
  • Umgang mit heterogenen Gruppen
  • Moderation und Präsentation
  • Störungsstufen und Konfliktmanagement
  • Feedbackprozesse und -methoden

Methoden:

  • Impulsvorträge und Gruppenarbeiten
  • Planung, Durchführung und Reflexion einer exemplarischen Veranstaltungseinheit
  • Simulationen und Reflexionen
  • Hospitationen mit Peer-Feedback

Literatur:

Auszüge aus Fachliteratur zu oben genannten Themen werden in der Veranstaltung ausgegeben

Studienleistung:

Fachtheoretisch-fachpraktische Arbeit

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Clash of Cultures. Filme und Serien als Verhandlungsorte des Eigenen und des Fremden (Seminar)

Dozent:

Jacobus Bracker

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Bilder sind seit jeher Verhandlungsorte des Eigenen, Anderen und Fremden. Das gilt in besonderem Maße für die Medien des Films und der Fernsehserie. Serien wie „Game of Thrones“, „The Walking Dead“ oder „Vikings” oder die Filme der Alien-Reihe oder „Lord of the Rings“ zeigen das Aufeinanderprallen der Kulturen. Unabhängig von ihrem Genre - Fantasy, Science Fiction, historisierend - bedienen sich die bewegten Bilder immer wieder ähnlicher Muster, um Konzepte des Eigenen und des Fremden bildlich zu inszenieren und erzählerisch zu vermitteln. In dem Seminar werden wir uns einerseits mit diesen Konzepten und dem Kulturbegriff, andererseits mit den Besonderheiten bewegter Bilder auseinandersetzen, um sodann ausgewählte Film- und Serienbeispiele unter diesen Aspekten zu betrachten und zu analysieren.

Literatur:

Literaturhinweise, Texte etc. werden zu gegebener Zeit online zur Verfügung gestellt.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Das Ende ist nahe - Überleben in der Postapokalypse (Seminar)

Dozent:

Marlis Bussacker

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Der Weltuntergang hat Hochkonjunktur, so die Feststellung der FAZ vom Dezember 2015. Zu allen Zeiten haben sich Menschen mit dem drohenden Zukunftsszenario des ultimativen Schreckens beschäftigt - dem Untergang ihrer eigenen Welt. Woher kommt die Vorstellung einer finalen Katastrophe? Was ist so reizvoll am eigenen Untergang? Im Verlauf des Seminars werden wir einen Blick in die europäische Kulturgeschichte werfen, deren Verlauf untrennbar mit mythologischen und religiösen Prophezeiungen zum Ende der Welt verbunden ist.

Allerdings ist diese Frage bzw. die Frage nach dem Überleben in einer postapokalyptischen Welt trotz regelmäßiger Vorhersagen bis heute glücklicherweise spekulativ geblieben. Da der Weltuntergang in der Realität noch nicht stattgefunden hat, sind wir also auf die Phantasie von Schriftstellern, Drehbuchautoren und Regisseuren angewiesen, die das Ereignis in einer uferlosen Menge von Texten, Filmen und Serien aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln vorweggenommen haben.

Anhand ausgewählter Filme und Texte geht das Seminar den Fragestellungen nach, welche Weltuntergangsszenarien entworfen werden, mit welchen Problemen die Überlebenden konfrontiert werden und wie sie mit der Situation und miteinander umgehen. Im Mittelpunkt steht das Verhalten von Menschen im Zustand einer extremen Bedrohung. Welche Überlebensstrategien werden uns vorgestellt, wie beurteilen wir das Verhalten der Akteure, können wir Alternativen entwerfen?

Darüber hinaus soll über die Wirkung des Genres auf den Rezipienten diskutiert werden. Tun wir Filme wie z.B. Armaggedon und The Day After Tomorrow  als unterhaltsamen Nervenkitzel ab? Genießen wir einfach die Special Effects? Fühlen wir uns bedroht? Nehmen wir sie am Ende als reale Handlungsanweisungen war? Regen sie uns zum Nachdenken an? Oder werden im Gewand der Apokalypse sogar aktuelle gesellschaftliche Diskurse reflektiert?

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Deutsch als Fremdsprache für Internationale Masterstudiengänge (Seminar)

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Master-Deutschkurse in Kooperation mit IBH e.V. - Master-Deutschkurse auf unterschiedlichen Niveau-Stufen

Sie sind in internationalen Studienprogrammen verpflichtend für Nicht-Muttersprachler bzw. für Studierende ohne DSH-Zertifikat oder äquivalentem TEST DAF-Ergebnis; Einstufung nach Eignungstest. Alle anderen Studierenden müssen stattdessen Module für insgesamt 4 ECTS aus dem Katalog der Nichttechnischen Ergänzungskurse belegen.

Literatur:

- Will be announced in lectures -

Studienleistung:

Klausur

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

4 LP


Lehrveranstaltung: Die Hamburger Speicherstadt - Von der Ingenieurleistung zum Weltkulturerbe (Seminar)

Dozent:

Jörg Schilling

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Das Seminar beabsichtigt die mit der Anlage der Speicherstadt bewältigten Herausforderungen und die wegweisende städtebauliche und architektonische Leistung des Hamburger Ingenieurwesens herauszuarbeiten, die aufgrund ihrer nachhaltigen Konzeption und Funktionsgerechtigkeit sowie der einheitlichen Prägung die Ernennung zum Weltkulturerbe begründete.   

Literatur:

u.a.: Hamburg und seine Bauten unter Berücksichtigung<br>seiner Nachbarstädte Altona und Wandsbek, hg. vom Architekten- und<br>Ingenieur-Verein zu Hamburg, Hamburg 1890; Karin Maak: Die Speicherstadt im<br>Hamburger Hafen, Hamburg 1895; Hermann Hipp: Freie und Hansestadt Hamburg, Köln<br>1989; Matthias von Popowski: Franz Andreas Meyer (1837-1901). Oberingenieur und<br>Leiter des Ingenieurwesens von 1872-1901, in: Wie das Kunstwerk Hamburg<br>entstand, hg. v. Dieter Schädel, Hamburg 2006, S. 64-79; Ralf Lange: HafenCity<br>+ Speicherstadt : das maritime Quartier in Hamburg, Hamburg 2010.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Digital Culture(s). Von der Subkultur zum medialen Mainstream. (Seminar)

Dozent:

Oliver Schmidt

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Das Seminar gibt eine Einführung in die Entwicklung der Digitalisierung in medienkultureller Perspektive. Es wird neben technischen Aspekten insbesondere um die Bedeutung der Digitalisierung für Mediennutzer und die Ausbildung von medialen Subkulturen seit den späten 1970er Jahren bis ins 21. Jahrhundert gehen. Zum einen sollen dabei übergeordnete Fragen behandelt werden wie: Was ist Digitalisierung? Was ist Kultur? Was sind digitale (Sub-)Kulturen? In diesem Zusammenhang wird auch der von Marc Prensky geprägte Begriff der ‚digital natives‘ bzw. der ‚digital immigrants‘ diskutiert werden. Zum anderen wird es in historischer Perspektive um Themen und Entwicklungen gehen wie die Mediatisierung und Technisierung der Kinderzimmer Anfang der 1980er Jahre, die Kopierer/Hacker-Szene, video game culture, Demoszene, digitale culture im Kino, 8-Bit-culture, digitale Ästhetik, Netzkunst, Postdigitalität und letztlich um die Frage, inwiefern digitale Subkulturen zu Beginn des 21. Jahrhundert zu einem Teil des medialen Mainstreams geworden sind.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Digitale Kunst (Seminar)

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Die Digitalisierung beeinflusst in hohem Maß viele Bereiche unseres Lebens und so ist der Einsatz digitaler Technologien auch in der Kunst und im Design rasant gestiegen. Schließlich unterliegt Kunst nicht nur einem steten Wandel, sondern passt sich auch immer wieder den technischen Gegebenheiten an. Nach der Fotokunst aus der Mitte des 19. Jh. und der Videokunst der 1960er Jahre, die bereits große Veränderungen im künstlerischen Schaffen mit sich brachten, gewinnt im Bereich der Medienkunst die Digitale Kunst immer größere Bedeutung. Die ersten Versuche den Computer mit entsprechender Grafiksoftware als künstlerisches Medium zu nutzen fanden in den 80/90er Jahren des 20. Jh. statt. Seitdem gibt es eine breite Entwicklung im Bereiche der Digitalen Kunst, die mittlerweile die unterschiedlichsten digitalen Bildphänomene und Kunstgattungen umfasst und somit in ihren Objekten, Theorien und Praktiken auf vielfältige Weise mit den digitalen Medien verflochten ist.

Das Seminar gibt einen Überblick über die Geschichte der Digitalen Kunst und ihre unterschiedlichen Gattungen. Dazu zählen z.B. Photopaintings, wo durch digitale Manipulation, Filterungsprozesse und Malerei das Bild bearbeitet und über viele Stufen hinweg in eine völlig neue Form transformiert werden kann. Außerdem 3-D Bilder, Vektorgrafiken, mathematische Kunst und Computerkunst im Allgemeinen. Gleichwohl soll die digitale Entwicklung in der Kunst beleuchtet werden, von den ersten Anfängen am Computer mit noch vergleichsweise einfachen „digitalen Hilfsmitteln“ z.B. in Form von einfachen Bildbearbeitungsprogrammen bis hin zu den gegenwärtigen ausgefeilten grafischen Tools.

Darüber hinaus sollen auch die Darstellungs-, Verbreitungs- und Konservierungsmöglichkeiten Digitaler Kunst erörtert werden, die sich in erster Linie - da am Computerbildschirm darstellbar - sehr gut im Internet verbreiten lässt. Gleichwohl gibt es die Kunstwerke auch zunehmend als Digitaldruck, z.B. auf Kunstdruckpapier oder auf einer Künstlerleinwand, wodurch reale Kunstwerke entstehen, die auch gesammelt werden können. Dabei stellt die Konservierung digitaler Kunstwerke die Gesellschaft vor neue Herausforderungen: einerseits wird es durch den ständigen technologischen Fortschritt bzw. die rapide Weiterentwicklung der Speichermedien zunehmend komplizierter, aktuelle Arbeiten zu konservieren. Andererseits gibt es digitale Kunstwerke, die über eine solche Komplexität verfügen, dass von vornherein eine Archivierung unmöglich gemacht wird.

Thematisiert wird des Weiteren die große Faszination am digitalen kreativen Schaffen und die fast unerschöpflichen Möglichkeiten, die das Medium Computer den Künstlern bietet, die weiterhin dafür sorgen werden, dass Digitale Kunst einen festen Platz neben traditionellen Medien findet. Schließlich gibt es im Gegensatz zu den traditionellen Herstellungsweisen im Bereich der bildenden Kunst und des Design bei der Digitalen Kunst immer neue Erscheinungsformen, die letztlich nicht nur dem „ausgebildeten“ Künstler sondern auch dem Laien weitreichende Möglichkeit zu künstlerischem Ausdruck geben. Und das ganz im Sinne des Performance Künstlers Joseph Beuys , der in seinem erweiterten Kunstbegriff der 70er Jahre des 20. Jh. postuliert, dass seiner Vorstellung nach jeder Mensch zur Kreativität fähig ist, ja „jeder Mensch ein Künstler“ sei.

Zudem soll im Seminar auch die Frage diskutiert werden, inwiefern Digitale Kunst als „die“ zeitgenössische Kunst d.h. die Gegenwartskunst im Zeitalter digitaler Technik bezeichnet werden kann. Darüber hinaus ist von großem Interesse, inwiefern sich die Wahrnehmung von Kunst per se in einer digitalisierten Gesellschaft bereits verändert hat und noch verändern wird.

Literatur:

folgt

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Einführung in die marxistische Wirtschaftstheorie (Seminar)

Dozent:

Martin Schütz

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Wenn von Kapitalismus gesprochen wird, so fehlt oftmals ein allgemeines Grundverständnis, eine gemeinsame Definition von Kapitalismus. Ist Marktwirtschaft gleich Kapitalismus? Welche Rolle spielt das Privateigentum? Wie wird Ware zu Kapital, welche Rolle spielen Gold, Geld, Zins?
Vor dem Hintergrund und unter punktueller Bezugnahme auf Aspekte aktueller (Mainstream-) Wirtschaftstheorien (e.g. Neo-Klassik, Monetarismus) wird in diesem Seminar versucht, kapitalistisches Wirtschaften mittels grundlegender Marxscher Kategorien zu verstehen: Ware - Gebrauchswert - Tauschwert - Wert - Arbeit - Austauschprozess - Geld - Zirkulation - Arbeitskraft.
Gegenstand sind (in Anbetracht der Stofffülle nur) die ersten (grundlegenden) vier Kapitel von Band 1 des ‚Kapitals‘;
Ziel ist es, Basis-Prozesse des Wirtschaftens in Kategorien der marx. Wirtschaftstheorie erfassen zu können.

Literatur:

Karl Marx, Das Kapital, Band 1, Berlin 1962ff (=Marx-Engels-Werke [MEW] Bd. 23), S. 1-390
Dieser Text steht text- und seitengenau im Internet zur Verfügung: http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_000.htm oder http://www.zeno.org/Philosophie/M/Marx,+Karl/Das+Kapital
David Harvey, Marx‘ Kapital lesen, Hamburg 2017, Seiten 1-214
Begleitend: Harvey selbst hat seine ‚Kapital‘-Seminare (auf Englisch) als Stream veröffentlicht: http://davidharvey.org/reading-capital/
Ergänzende Literatur:

Altvater, Elmar (Hg.) (1999): Kapital.doc. Das Kapital (Bd. 1) von Marx in Schaubildern mit Kommentaren. Mit CD-ROM. Münster
Artus, Ingrid u.a. (Hg.) (2014): Marx für SozialwissenschaftlerInnen. Eine Einführung. Wiesbaden
Fülberth, Georg (2008): G Strich. Kleine Geschichte des Kapitalismus. 4., verb. und erw. Aufl. Köln
Krause, Alexandra (2014): Kritik der Politischen Ökonomie - Wachstum als Imperativ kapitalistischen Wirtschaftens. In: Artus (2014) S. 135-160.
Münch, Richard (2008): Soziologische Theorie. Grundlegung durch die Klassiker. Korr. Nachdr. 2008. Frankfurt/Main (Soziologische Theorie, 1).
Nachtwey, Oliver (2014): Arbeit, Lohnarbeit und Industriearbeit. In: Artus (2014) S. 109-134
Söllner, Fritz (2015): Die Geschichte des ökonomischen Denkens. 4. Aufl. Berlin

Studienleistung:

Klausur

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Einführung in die Science & Technology Studies (STS) (Seminar)

Dozent:

Simon Egbert

Sprache:

Englisch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Seit Ende der 1980er bzw. Beginn der 1990er Jahre hat sich in der Technik- soziologie eine Forschungsrichtung herausgebildet, die zunächst eine Soziologisierung der Techniksoziologie (insbesondere durch den Social Construction of Technology-Approach [SCOT]) und alsbald eine Re-Materialisierung (insbesondere durch Bruno Latour und die Akteur-Netzwerk-Theorie) ebendieser angemahnt hat. Technologien, so deren Kernidee, sind stets gesellschaftlich einbettet und durch ihren soziokulturellen Kontext geformt. Umgekehrt ist auch die Gesellschaft durch die in ihr existierenden Technologien geprägt und eine adäquate Techniksoziologie hat sich, so ihre Forderung, gerade der Interaktion beider Seiten zu widmen. Im vorliegenden Seminar soll zunächst ein Überblick über die klassische, in der Regel technikdeterministisch argumentierende, Techniksoziologie gegeben werden, um daran anschließend die Soziologisierung der Techniksoziologie durch den SCOT-Ansatz zu erörtern. Dieser wurde wiederum, insbesondere von Latour und der Akteur-Netzwerk-Theorie (die ebenfalls in einem eigenständigen Seminarabschnitt besprochen werden), als seinerseits sozialdeterministisch entlarvt, was zu einer hitzigen Debatte um die Handlungsträgerschaft von technischen Artefakten geführt hat, die es in einem weiteren Seminar-Abschnitt darzustellen gilt. In einem letzten Teil soll eruiert werden, welche Bedeutung die soziologische Analyse von technischen Artefakten und ihrer gesellschaftlichen Einbettung für die eigene Lebenswelt der Studierenden, insbesondere freilich auf ihr Ingenieurstudium bezogen, besitzt bzw. besitzen kann.

Lernziele

Die Studierenden sollen die Grundaussagen der Science & Technology Studies, insbesondere in Abgrenzung zu technikdeterministischen Ansätzen, verstanden haben und in die Lage versetzt werden, diese auf ihr eigenes Studium selbstreflexiv anzuwenden. Zudem sollen sie in die Grundsatzdebatte um die Handlungsfähigkeit von Dingen eingeführt werden und die entsprechenden Gegenpositionen in ihren jeweiligen Kernaussagen verstehen. Grundsätzlich soll Ihnen ein (kritisches) Verständnis von der engen Verbindung zwischen Technologien und Gesellschaft, von Gesellschaft und Technologien mitgeben werden.

Literatur:

Bammé, Arno (2009): Science and Technology Studies: ein Überblick. Marburg: Metropolis.

Degele, Nina (2002): Einführung in die Techniksoziologie. München: Fink.

Hackett, Edward et al. (Hrsg.) (2008): The Handbook of Science and Technology Studies. 3rd Edition. Cambridge: MIT Press.

Häußling, Roger (2014): Techniksoziologie. Baden-Baden: Nomos.

MacKenzie, Donald/Judy, Wajcman (2003): The social shaping of technology. 2nd Edition. Maidenhead et al.: Open University Press.

Sismondo, Sergio (2010): An Introduction to Science and Technology Studies, 2nd Edition.

Chichester: Wiley-Blackwell.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Fakten, Fakten, Fakten - Die Technik des Journalismus verstehen und anwenden- deutschsprachig (Seminar)

Dozenten:

Margarete Jarchow, Matthias Kowalski

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Egal, ob über klassische Kanäle wie Zeitung/Zeitschrift oder Hörfunk/TV sowie über Internet, soziale Medien oder über Kommunikation in Fachzirkeln:

Journalismus begegnet uns heute in beinahe allen Formen von öffentlicher und privater Kommunikation. Doch was macht in dieser Flut von Inhalten eine Geschichte wirklich auch zur Nachricht? Wie erkennen wir Relevanz? Wie enttarnen wir Fake-News?

In diesem Blockseminar werden anhand von Praxisbeispielen und redaktionellen Übungen die Grundsätze der journalistischen Techniken vermittelt. Die Teilnehmer erarbeiten dabei außerdem Tools, um Manipulationen zu erkennen und auszuschalten.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Fakten, Fakten, Fakten - Die Technik des Journalismus verstehen und anwenden- englischsprachig (Seminar)

Sprache:

Englisch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Egal, ob über klassische Kanäle wie Zeitung/Zeitschrift oder Hörfunk/TV sowie über Internet, soziale Medien oder über Kommunikation in Fachzirkeln:

Journalismus begegnet uns heute in beinahe allen Formen von öffentlicher und privater Kommunikation. Doch was macht in dieser Flut von Inhalten eine Geschichte wirklich auch zur Nachricht? Wie erkennen wir Relevanz? Wie enttarnen wir Fake-News?

In diesem Blockseminar werden anhand von Praxisbeispielen und redaktionellen Übungen die Grundsätze der journalistischen Techniken vermittelt. Die Teilnehmer erarbeiten dabei außerdem Tools, um Manipulationen zu erkennen und auszuschalten.

Literatur:

folgt

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Fremdsprachkurs (Seminar)

Dozenten:

Anne Zerfass, Uta Bories, Hamburger Volkshochschule

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Studierende können hier einen Fremdsprachkurs aus dem Angebot wählen, dass die Hamburger Volkshochschule im Auftrag der TUHH konzipiert hat und auf dem Campus anbietet. Es handelt sich um Kurse in den Sprachen Englisch, Chinesisch, Französisch, Japanisch, Portugisisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch und Deutsch als Fremdsprache. In allen Sprachen werden zielgerichtet allgemeinsprachliche Kenntnisse vermittelt, in Englisch enthalten zudem alle Kurse fachsprachliche Anteile (English for technical purposes).

Die aktuellen Prüfungsmodalitäten der Fremdsprachkurse sind auf der TUHH - Anmeldeseite für die Fremdsprachkurse abgebildet.

Literatur:

Kursspezifische Literatur / selected bibliography depending on special lecture programm.

Studienleistung:

Klausur

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Führung und Kommunikation (Seminar)

Dozent:

Wibke Derboven

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommersemester

Inhalt:

Ingenieure und Ingenieurinnen erhalten in Unternehmen schnell Personalverantwortung. Als
Projektleiterinnen und -leiter wird von ihnen Führungskompetenz und Kommunikationsfähigkeit
erwartet.
Im Seminar werden Grundlagen persönlichkeitsförderlicher Arbeitsgestaltung, Motivationstheorien,
unterschiedliche Führungskonzepte, Untersuchungen zur Gruppendynamik sowie
Kommunikationstheorien dargestellt und auf konkrete Praxisbeispiele angewandt.
Die Teilnehmenden erhalten die Chance, ihr eigenes Kommunikations- und Sozialverhalten zu
reflektieren und für Führungsaufgaben zu entwicklen. In Rollenspielen werden Führungskompetenzen
wie beispielsweise delegieren, verhandeln und motivierende Gesprächsführung eingeübt.

Literatur:

Große Boes, Stefanie; Kaseric, Tanja (2010): Trainer-Kit. Die wichtigsten Trainings-Theorien, ihre
Anwendung im Seminar und Übungen für den Praxistransfer. 4. Aufl. Bonn: managerSeminare
Verlags GmbH
Klutmann, Beate (2004): Führung: Theorie und Praxis. Hamburg: Windmühle
Laufer, Hartmut (2011): Grundlagen erfolgreicher Mitarbeiterführung. Führungspersönlichkeit,
Führungsmethoden, Führungsinstrumente. 11. Auflage. Offenbach: GABAL
Neuberger, Oswald (2002): Führen und führen lassen. 6. überarb. und erw. Aufl. Stuttgart: Lucius und
Lucius
Schulz von Thun, Friedemann; Ruppel, Johannes; Stratmann, Roswitha (2002): Miteinander reden:
Kommunikationspsychologie für Führungskräfte. 4. Aufl. Reinbek bei Hamburg

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Gast, Barbar oder gleichberechtigtes Subjekt? ‚Der Flüchtling’ in der Geschichte der ‚westlichen’ politischen Ideen. (Seminar)

Dozent:

Simone Beate Borgstede

Sprache:

Deutsch & Englisch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Das Seminar setzt sich mit Konzepten ‚des Flüchtlings’ in der Geschichte der ‚westlichen’ politischen Ideen über eine Zeitspanne von ca. 2750 Jahren auseinander. Wir versuchen diese als historisch distinkt einzuordnen. Dabei werden auch damit einhergehende Stereotype und Bilder auf ihre Wirkmächtigkeit untersucht. Dazu lesen und kontextualisieren wir philosophische, soziologische, juristische, literarische und politische Texte. Im zweiten Teil des Seminars wenden wir die darin erkannten Figuren auf gegenwärtige gesellschaftliche Diskurse zu Flucht und Migration an. Hier geht es auch darum, alternative Vorstellungen in den Artikulationen und Praktiken der Geflüchteten selbst zu erkennen.

Literatur:

Agamben, Giorgio, ‚Homo Sacer: Die souveräne Macht und das nackte Leben.’

Arendt, Hannah, ‚Wir Flüchtlinge’ und ‚Das Recht, Rechte zu haben’.

Aristoteles, Politik und Platon, Politeia (Auszüge).

Derrida, Jacques, ‚Weltbürger aller Länder, noch eine Anstrengung!’

Erpenbeck, Jenny: Gehen, ging, gegangen. Roman.

Genfer Konvention und Menschenrechtserklärung.

Homer, Die Odyssee.

Simmel, Georg, ‚Exkurs über den Fremden’.

Dazu kommen Textstellen aus Bibel und Koran, aktuelle Interviews mit Migrationsforscher_innen wie Manuela Bojadzijev und Vassilis Tsianos, aber auch Erklärungen von Geflüchteten-Gruppen, Musiktexte, Fotographien und Filmspots.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Gelassen bleiben im Konflikt. Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg (Seminar)

Dozent:

Claudia Wunram

Sprache:

Englisch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

"Worte können Brücken bauen oder Gräben ziehen" - das ist auch in wissenschaftlichen und sach-orientierten Berufsfeldern so. Wie reagiere ich zum Beispiel, wenn ich von meinem Gegenüber in einer fachlichen Diskussion oder von Kollegen in einem Team angegriffen werde oder es zum Streit in der Projektplanung kommt? Was hilft mir, auch in herausfordernden Situationen respektvoll und wertschätzend zu kommunizieren? Wie kann ich Kritik oder Ärger ehrlich, direkt und ohne Vorwürfe ausdrücken? 

Gewaltfreie Kommunikation ist ein von Marshall B. Rosenberg, Ph.D. entwickeltes Konzept, das dabei hilft, eine wertschätzende Grundhaltung sich selbst und anderen gegenüber zu entwickeln und danach zu leben. Gewaltfreie Kommunikation zeigt Wege auf, mit der eigenen Sprache achtsam und verantwortlich umzugehen, sodass selbst in herausfordernden Konfliktsituationen eine Brücke gebaut werden kann.

Effektive und zufriedenstellende Zusammenarbeit gelingt nur, wenn die Kommunikation zwischen den Beteiligten funktioniert, ansonsten wird es mühsam und wenig effizient.

Anhand eigener Beispiele und durch Vorwegnahme von Fragestellungen aus ihrem zukünftigen Berufsleben erhalten die Studierenden der Ingenieurwissenschaften mit diesem Seminar die Möglichkeit, ihr eigenes kommunikatives Verhalten zu reflektieren und Wege der Kooperation und einvernehmlichen Lösungsgestaltung zu erlernen. Dieses Seminar vermittelt die dafür wesentlichen Kommunikationskompetenzen.

Literatur:

German:

  • Rosenberg, Marshall.  (2001) Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens. Junfermann
  • Rosenberg, Marshall B. und Seils, Gabriele. (15. Auflage 2012) Konflikte lösen durch Gewaltfreie Kommunikation. Ein Gespräch mit Gabriele Seils. Herder Taschenbuch
  • Larsson, Liv. (2013) 42 Schlüsselunterscheidungen in der GFK. Für ein tieferes Verständnis der Gewaltfreien Kommunikation. Junfermann
  • De Haen, Nayoma V. und Torsten Hardieß. (2015) 30 Minuten Gewaltfreie Kommunikation. Gabal
  • Connor, Jane M. und Killian, Dian, Drs. (2014) Verbindung herstellen - Trennendes überbrücken. Mit jedermann, jederzeit und überall eine gemeinsame Ebene finden. Praktische GFK für den Alltag. Junfermann
  • Dietz, Angela. (2015) Macht ohne Machtwort. Verantwortung übernehmen, Potenziale entfalten. Business Village
  • Miyashiro, Marie R. (2013) Der Faktor Empathie. Ein Wettbewerbsvorteil für Teams und Organisationen. Junfermann
  • Brüggemeier, Beate. (2010) Wertschätzende Kommunikation im Business. Wer sich öffnet, kommt weiter. Wie Sie die GFK im Berufsalltag nutzen. Junfermann
  • Heim, Vera und Lindemann, Gabriele. (2016) Beziehungskompetenz im Beruf. Brücken bauen mit Empathie und Gewaltfreier Kommunikation. Haufe Taschen Guide

English:

  • Rosenberg, Marshall B., Ph.D. (3rd Edition 2015) Nonviolent Communication: A Language of Life. Create your Life, your Relationships, and your World in Harmony with your Values. Puddledancer Press
  • Connor, Jane, Ph.D. and Killian, Dian, Ph.D. (2nd edition 2012) Connecting Across Differences: Finding Common Ground with Anyone, Anywhere, Anytime. Puddledancer Press
  • Miyashiro, Marie R. (2011) The Empathy Factor. Your Competitive Advantage for Personal, Team and Business Success. Puddledancer Press
  • Roele, Hugo and Rich-Tolsma, Matthew, Drs. (2015) The Book of Needs. A Structural Model for Listening. Kommunikasie.nl
  • Kashtan, Miki. (2014) Reweaving our Human Fabric. Working Together to Create a Nonviolent Future. Fearless Heart Publications

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Hochschuldidaktik in Theorie, Forschung und Praxis (Seminar)

Dozenten:

Christian Kautz, Jenny Alice Rohde

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Die Veranstaltung behandelt in Seminarform theoretische Grundlagen sowie praktische Anregungen zu einer Tätigkeit als Tutorin oder Tutor in Gruppenübungen an der TUHH. Sie bietet darüber hinaus die Möglichkeit, diese Tätigkeit zu reflektieren, u. a. im Rahmen von Hospitationen.

Zum Vorwissen / den Veranstaltungsvoraussetzungen:

Diese Veranstaltung setzt grundlegende erste Arbeits-/Zusammenarbeitserfahrungen in den wissenschaftlichen Arbeitsstrukturen einer Hochschule voraus, die Masterstudierende im Rahmen der Qualifikation für den Bachelorabschluss an einer Hochschule erworben haben.

Zu diesen vorausgesetzten Arbeitserfahrungen gehören spezifische Selbst/Lernerfahrungen an einer Hochschule.

Diese werden aufgegriffen, reflektiert, ausgebaut und theoretisch wie praktisch im Hinblick auf das Lernen von und in Gruppen und das spätere Anleiten dieses Lernprozesses weiterentwickelt.

Weiter werden Erfahrungen mit verschiedenen hochschulischen Lern-/Gruppentypen, die im Rahmen eines Studiums, die im Laufe des Bachelorstudiums erworben wurden, hier im Masterstudium vorausgesetzt, aufgegriffen, reflektiert, ausgebaut und weiterentwickelt.

Die Lehrveranstaltung setzt außerdem grundlegende Kenntnisse des Präsentierens von wissenschaftlichen Arbeitsergebnissen voraus, die Masterstudierenden mit Bachelorabschluss erworben haben.

In der Lehrveranstaltung wird diese Erfahrung mit und in Darstellung in Gruppensituation ausgebaut und weiterentwickelt in Richtung der Auseinandersetzung der Studierenden mit der eigenen Rolle sowie mit deren Ausgestaltung in Face-to-Face Interaktion sowie in Gruppenprozessen, Lern- und Führungssituationen, da Masterabsolvent∗innen nach Abschluss anders als Bachelorabsolvent∗innen beruflich stärker in einer Moderationsrolle und mit der Führung von Menschen denn mit der Führung in Sachthemen gefordert sind.

Entsprechend der späteren Berufsrolle wird in der Arbeit im Seminar die von Masterabsolvent∗innen deutlich mehr als von Bachelorabsolvent∗innen erwartete Befähigungen zu selbstständigem Arbeiten und Lernen, Übertragung des Erlernten auf neue Gebiete, Mitgestaltung, Diskussionsbeteiligung und das Einbringen eigener Beispiele und Interessen gefördert und ermöglicht.

Lernziele

Fachkompetenz:

Wissen: Die Studierenden haben Kenntnisse in den folgenden Bereichen erworben:

- Feedbackregeln und -methoden

- Moderations- und Präsentationstechniken

- Lernprozesse und Lernziele

- Planung einer Veranstaltung (Planungsraster)

- Neurodidaktik, Motivation, didaktisch begründete Aufgabenreduktion, Gruppendynamik, Korrektur von Aufgaben, Störungsstufen und Interventionen in der Lehre

- Methoden zur Förderung der Mitarbeit von Studierenden

- Prinzip der Minimalen Hilfe nach Zech, Fragetechniken, Think-Pair-Share

- Methoden und Ergebnisse der Fachdidaktik

- Methoden, Arbeitsweisen und Erkenntnisse der empirischen Hochschuldidaktik

- Taxonomien kognitiver Prozesse

Fertigkeiten: Die Studierenden sind auf Basis des erlernten Wissens in der Lage:

- Feedbackregeln und -methoden anzuwenden

- den Transfer aus den Methoden und Ergebnissen der Fachdidaktik auf das eigene Tutorium zu leisten

- grundlegende Moderations- und Präsentationskompetenzen anzuwenden

- Methoden zur Förderung der Mitarbeit von Studierenden einzusetzen

- einfache Methoden der fachdidaktischen Forschung zur Identifizierung von

Verständnisschwierigkeiten einzusetzen

- eine Feedback-Methode für Unterricht in Kleingruppen auszuwählen, dafür relevante

Fragestellungen zu entwickeln und diese einzusetzen

- (Übungs-)Aufgaben anhand von Lernzieltaxonomien sowie der Ergebnisse fachdidaktischer Forschung zu beurteilen

- zu erkennen, wann der Einsatz welcher Lehr-/Lernmethode sinnvoll ist

- Vorgehensweisen in der Lehre sowie die zugrunde liegenden Annahmen von Lehrenden anhand üblicher Lerntheorien einzuordnen.

Personale Kompetenz:

Sozialkompetenz: Die Studierenden sind nach Abschluss des Seminars in der Lage:

- Lernende mit Hilfe von Methoden zu motivieren und so die Mitarbeit zu fördern

- ihre eigene Rolle als Lehrende zu reflektieren

- einen positiven Beitrag für ein angenehmes Arbeits- bzw. Lernklima zu leisten

- Anwendungsmöglichkeiten der erworbenen Kompetenzen (Gruppenleitung, Fähigkeit, auf unterschiedliche Menschentypen eingehen zu können etc.) auf weitere Bereiche (berufliche Zukunft) erkennen

- Erkenntnisse an betreuende Lehrende und andere Tutorinnen und Tutoren weitergeben (Verständnisschwierigkeiten ihrer Teilnehmenden etc.)

- Die Möglichkeiten und Grenzen ihres Einflusses als Tutor/in zu reflektieren (z. B. Motivierung von Studierenden) und ihr Verhalten entsprechend anzupassen

Selbstständigkeit: Die Studierenden sind nach Abschluss des Seminars in der Lage:

- kurze Veranstaltungen (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) mit Hinblick auf Lernprozesse und Lernziele zu planen und durchzuführen

Lernende durch Hilfestellungen zu begleiten

Literatur:

Auszüge aus Fachliteratur zu oben genannten Themen werden in der Veranstaltung ausgegeben.

Bandura, A. (1997). Self-efficacy: The exercise of control. New York: Freeman.

Bosse, E. (2016). Herausforderungen und Unterstützung für gelingendes Studieren: Studienanforderungen

und Angebote für den Studieneinstieg. In I. van den Berk, K. Petersen, K. Schultes, &

K. Stolz (Hrsg.). Studierfähigkeit - theoretische Erkenntnisse, empirische Befunde und praktische

Perspektiven (Bd. 15). (S.129-169). Hamburg: Universität Hamburg.

Collins, D. & Holton, E. (2004). The effectiveness of managerial leadership development programs: A meta-analysis of studies from 1982 to 2001. Human resource development quarterly, 15(2),

217 - 248.

Danielsiek, H., Hubwieser, P., Krugel, J., Magenheim, J., Ohrndorf, L., Ossenschmidt, D., Schaper,

N. & Vahrenhold, J. (2017). Verbundprojekt KETTI: Kompetenzerwerb von Tutorinnen und Tutoren in der Informatik. In A. Hanft, F. Bischoff, B. Prang (Hrsg.), Working Paper Lehr-/Lernformen. Perspektiven aus der Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre. Abgerufen von KoBF:

Freeman, S., Eddy, SL., McDonough, M., Smith, M. K., Okoroafor, N., Jordt, H. & Wenderoth, M. P. (2014). Active learning increases student performance in science, engineering, and mathematic.

Proceedings of the National Academy of Sciences 11(23), 8410-8415.

Glathe, A. (2017). Effekte von Tutorentraining und die Kompetenzentwicklung von MINTFachtutor∗

innen in Lernunterstützungsfunktion. (Nicht veröffentlichte Dissertation). Technische

Universität Darmstadt, Deutschland.

Kirkpatrick, D. L. (1959). Techniques for Evaluation Training Program. Journal of the American Society

of Training Directors, 13, 21-26.

Hänze, M. Fischer, E. Schreiber, Biehler, R. & Hochmuth, R- (2013). Innovationen in der Hochschullehre:

empirische Überprüfung eines Studienprogramms zur Verbesserung von vorlesungsbegleitenden

Übungsgruppen in der Mathematik. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 8(4), 89-

103.

Kröpke, H. (2014). Who is who? Tutoring und Mentoring - der Versuch einer begrifflichen Schärfung.

In D. Lenzen & H. Fischer (Hrsg.), Tutoring und Mentoring unter besonderer Berücksichtigung

der Orientierungseinheit (Bd. 5). (21-29). Hamburg: Universitätskolleg-Schriften.

Kühlmann, T. (2007). Fragebögen. In J. Straub, A. Weidemann & D. Weidemann (Hrsg.), Handbuch

interkulturelle Kommunikation und Kompetenz (346-352). Stuttgart: Metzler.

Mayring, P. (2010). Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken (11. aktualisierte und überarbeitete

Auflage). Weinheim/Basel: Beltz.

Mummendey, H. D. (1981). Methoden und Probleme der Kontrolle sozialer Erwünschtheit (Social

Desirability). Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 2, 199-218.

Rohde, J. & Block, M. (2018). Welche Herausforderungen und Bewältigungsstrategien berichten

Tutor/innen der Ingenieurwissenschaften? Eine explorative Analyse von Reflexionsberichten. Vortrag

auf der 47. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik, Karlsruhe.

Heterogenität der Studierenden und Lösungsansätze von Tutor/-innen

Jenny Alice Rohde. Posterpräsentation auf der Tagung “Tutorielle Lehre und Heterogenität”. Technische Universität Darmstadt, 16.05.2019.Hochschuldidaktische Tutorenqualifizierung - Eine Basisqualifizierung des akademischen Nachwuchses und Chance für den Wandel der Lehr-/Lernkultur?

Jenny Alice Rohde & Caroline Thon-Gairola. Posterpräsentation auf der DGHD am 07.03.2019.Welches Lehrverhalten zeigen geschulte Tutor/innen? Eine explorative Analyse selbst- und fremdwahrnehmungsbasierter Reflexionsberichte

Jenny Alice Rohde & Nadine Stahlberg. In: die hochschulehre (2019).

Schneider, M. & Preckel, F. (2017). Variables associated with achievement in higher education: A

systematic review of meta-analyse. Psychological Bulletin, 143(6), 565-600.

Skylar Powell, K. & Yalcin, S. (2010). Managerial training effectiveness: A meta-analysis 1952-2002.

Personnel Review, 39(2), 227-241.

27 Welches Lehrverhalten zeigen geschulte Tutor/innen

d ie hochs chul l ehre 2019 www.hochschullehre.org

Stes, A., Min-Leliveld, M., Gijbels, D. & Van Petegem, P. (2010). The impact of instructional development

in higher education: The state-of-the-art of the research. Educational Research Review,

5(1), 25-49.

Stroebe, W. (2016). Why Good Teaching Evaluations May Reward Bad Teaching: On Grade Inflation

and Other Unintended Consequences of Student Evaluation. Perspectives on Psychological Science,

11(6), 800-816.

Technische Universität Hamburg (2018). Kennzahlen 2017. Hamburg: Technische Universität Hamburg.

[https://www.tuhh.de/tuhh/uni/informationen/kennzahlen.html]

Thumser-Dauth, K. (2008). Und was bringt das? Evaluation hochschuldidaktischer Weiterbildung.

In B. Berendt, H.-P. Voss & J. Wildt (Hrsg.), Neues Handbuch Hochschullehre. Lehren und Lernen

effizient gestalten. Kap. L 1.11 Hochschuldidaktische Aus- und Weiterbildung. Veranstaltungskonzepte

und -modelle. Berlin: Raabe. S. 1-10.

Wibbecke, G. (2015): Evaluation einer hochschuldidaktischen Weiterbildung an der Medizinischen

Fakultät Heidelberg. Dissertation. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Willige, J., Woisch, A., Grützmacher, J. & Naumann, H. (2015a). Randauszählung Studienqualitätsmonitor

2014, Technische Universität Hamburg-Harburg, Online-Befragung Studierender im

Sommersemester 2014, DZHW - Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.

Willige, J., Woisch, A., Grützmacher, J. & Naumann, H. (2015b). Randauszählung Studienqualitätsmonitor

2015, Technische Universität Hamburg-Harburg, Online-Befragung Studierender im

Sommersemester 2015, DZHW - Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.

Winkler, M. (2018). Tutorielle Lehransätze im Vergleich. Die KOMPASS Begleitforschung. Vortrag

gehalten am 12.03.2018 auf dem Netzwerktreffen Tutorienarbeit an Hochschulen in Würzburg.

Zech, F. (1977). Grundkurs Mathematikdidaktik: theoretische und praktische Anleitungen für das

Lehren und Lernen im Fach Mathematik. Weinheim: Beltz.

Studienleistung:

Fachtheoretisch-fachpraktische Arbeit

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Interkulturelle Kommunikation (Seminar)

Dozenten:

Margarete Jarchow, Anna Bartel

Sprache:

Englisch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Absolventen technischer Berufsausbildungen neigen dazu, den Schwerpunkt in ihrer Kommunikation auf Zahlen und Statistiken zu legen. Erfahrungsgemäß sind derartige Fakten nur ein Aspekt, um Gesprächspartner für sich zu gewinnen.

Studierende werden in diesem Seminar darüber hinaus ihre Kommunikationstechniken schulen, indem sie ihre Persönlichkeit und ihre Erfahrungen einbringen. Sie werden lernen, in Gesprächen, Publikationen und Vorträgen unter Einsatz ihres kulturellen Hintergrundes zu überzeugen. Vermittelt werden praktische Erfahrungen sowohl in der Vorbereitung als auch der Durchführung beispielhafter kommunikativer Situationen.

Literatur:

Literaturhinweise werden zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.

Literature will be announced at the beginning of the seminar.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Interkulturelles Management - Theoretische Grundlagen und Bewusstseinstraining (Seminar)

Dozent:

Jürgen Rothlauf

Sprache:

Englisch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Gegenstand des Kurses ist die Vertiefung der interkulturellen Dimension des internationalen Managements in Bezug auf grundlegende Herausforderungen, der Bedeutung von Kultur in Teamarbeit und in der Personalführung großer Unternehmen. Zudem werden kultursensibilisierende Trainings besprochen und durchgeführt.

Literatur:

Rothlauf, J (2014): A Global View on Intercultural Management - Challenges in a Globalized World, De Gruyter Oldenbourg Verlag, 360 p

Studienleistung:

Schriftliche Ausarbeitung

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Jung, gebildet, (un)politisch - Ist der Techniknachwuchs fit für die Zukunft? (Seminar)

Dozent:

Vincent-Immanuel Herr

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Digitalisierung, Klimawandel, Demokratie - Die Gesellschaft steht vor grundlegenden Umbrüchen. Gerade der Techniknachwuchs darf sich nicht länger aus Debatten heraushalten und kann Antworten auf die großen Fragen der Zeit geben. Warum ist gesellschaftliches Engagement wichtig? Bereitet das Studium uns gut auf die Zukunft vor? Was muss sich verbessern? Im interaktiven Workshop begleiten die Autoren und Aktivsten Herr & Speer die Teilnehmenden dabei, die eigene Generation und das eigenen Handeln zu analysieren und Thesen zu entwickeln, wie sich Technikstudium und Ausbildung verbessern können. Als Ergebnis des Seminars entsteht ein gemeinsames Thesenpapier.

Literatur:

<br> Wird im Seminar bekannt gegeben.<br> <br>

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Kommunikationskultur in Beruf und Alltag - Theorien und Methoden erfolgreicher Kommunikation (Seminar)

Dozent:

Anna Bartel

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Diese Veranstaltung richtet sich an Studierende im Masterstudium. Wir werden uns vertiefend mit verschiedenen Theorien, Modellen und Methoden aus den Bereichen Kommunikationspsychologie und Kulturtheorie auseinandersetzen.

Die Teilnehmenden erhalten zudem Gelegenheit, das Gelernte auf konkrete Situationen des eigenen aktuellen oder zukünftigen Erfahrungsbereichs zu übertragen. Die Studierenden erarbeiten und präsentieren dazu theoretische Inhalte und erproben Modelle und Methoden anhand praktischer Übungen.

Kommunikationskulturen prägen unser Leben, sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld. Dies betrifft auch die hoch spezialisierte Arbeitswelt der Ingenieure. Wir sind nicht unabhängig in unserer Kommunikation, sondern wir stehen, als Teil davon, immer im Verhältnis zu der kommunikativen Kultur einer oder mehrerer Gruppen.

Unsere Fähigkeit, uns dabei flexibel und erfolgreich zwischen den verschiedenen Kontexten zu bewegen, trägt entscheidend zu unserem beruflichen Erfolg und unserem persönlichen Wohlbefinden bei. Dies betrifft sowohl unsere verbale, als auch unsere nonverbale Kommunikation.

Doch nicht immer fällt uns das leicht:

- Zum Beispiel, wenn wir uns in einem Umfeld bewegen, in dem es immer wieder zu

  Konflikten kommt.

- Wenn wir oft zwischen verschiedenen Kontexten wechseln müssen.                 

- Oder wenn einerseits ein starker Fokus auf Daten und Fakten liegt und andererseits Wissen an Fachfremde vermittelt werden soll, komplexe Sachverhalte greifbar gemacht werden müssen und wir gleichzeitig für ein Anliegen begeistern wollen.                                                                            Allzu oft entstehen dann in unserer Kommunikation Missverständnisse oder es fehlt an Offenheit und Konfliktfähigkeit. Dadurch fällt es uns schwer unsere Ziele zu erreichen. Denn für das positive Gestalten von Beziehungen, sei es im Studium, im Umgang mit zukünftigen Kunden, Auftraggebern, Partnern und Vorgesetzten oder im Privaten, ist gelungenes Kommunizieren unerlässlich. Das Erkennen von Kommunikationsmustern, das Reflektieren von eigenem und fremdem Kommunikationsverhalten und das aktive und erfolgreiche Mitgestalten von Kommunikationskultur sind dabei wertvolle und hilfreiche Fähigkeiten.

Literatur:

  • Knoblauch, H. (1995). Kommunikationskultur: Die kommunikative Konstruktion kultureller Kontexte (Materiale Soziologie, Band 5). de Gruyter.
  • Geert Hofstede, Geert Jan Hofstede, Michael Minkov. (2010). Cultures and Organizations - Software Of The Mind:Intercultural Cooperation and Its Importance for Survival. McGraw-Hill Education.
  • Bay, Rolf H. (2006) Erfolgreiche Gespräche durch aktives Zuhören. Ehningen. Expert-Verlag.
  • Cohn, Ruth (1975). Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion. Stuttgart. Klett - Cotta
  • Fengler, Jörg (1998) Feedback geben. Weinheim. Beltz.
  • Lumma, Klaus (2006). Die Teamfibel oder das Einmaleins der Team- & Gruppenqualifizierung im sozialen und betrieblichen Bereich. Windmühle.
  • Spies, Stefan. (2010). Der  Gedanke lenkt den Körper: Körpersprache - Erfolgsstrathegien eines Regisseurs. Hoffmann und Campe.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Kommunikationstheorie (Seminar)

Dozent:

Michael Florian

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommersemester

Inhalt:

Kommunikation ist eine elementare Voraussetzung menschlicher Gesellschaft und ein wichtiger Bezugspunkt soziologischer Theoriebildung. Im Anschluss von Mitteilungen an Mitteilungen bilden sich Kommunikationsprozesse, die zur Entstehung, Erosion oder Zerstörung sozialer Ordnung beitragen können. Doch was genau ist Kommunikation und wie lässt sich Kommunikation theoretisch fassen? Welche soziologischen Modelle sind relevant, um die Verknüpfung von Information, Mitteilung und Verstehen als Kernprozess sozialer Kommunikation zu begreifen? Die Bedeutung sozialer Kommunikation wird in dem Seminar anhand ausgewählter Texte soziologischer Kommunikationstheorien analysiert und am Beispiel der Krisenkommunikation in Form von Fallstudien vertieft.

Literatur:

Habermas, Jürgen (1981): Theorie des kommunikativen Handelns. 2 Bände. Frankfurt/Main: Suhrkamp.
Luhmann, Niklas (1984): Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. Frankfurt/Main: Suhrkamp.
Malsch, Thomas (2005): Kommunikationsanschlüsse. Zur soziologischen Differenz von realer und künstlicher Sozialität. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Malsch, Thomas; Schmitt, Marco (Hg.) (2014): Neue Impulse für die soziologische Kommunikationstheorie. Empirische Widerstände und theoretische Verknüpfungen. Springer Fachmedien: Wiesbaden.
Meckel, Miriam; Schmid, Beat F. (Hg.) (2008): Unternehmenskommunikation. Kommunikationsmanagement aus Sicht der Unternehmensführung. 2., überarbeitete und erweiterte
Auflage. Gabler GWV Fachverlage: Wiesbaden.
Merten, Klaus (1999): Einführung in die Kommunikationswissenschaft. Bd 1/1: Grundlagen der Kommunikationswissenschaft. Münster: Lit Verlag.
Nolting, Tobias; Thießen, Ansgar (Hg.) (2008): Krisenmanagement in der Mediengesellschaft. Potenziale und Perspektiven der Krisenkommunikation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Schützeichel, Rainer (2004): Soziologische Kommunikationstheorien. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
Thießen, Ansgar (2011): Organisationskommunikation in Krisen. Reputationsmanagement durch situative, integrierte und strategische Krisenkommunikation. VS Verlag für Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien: Wiesbaden.
Thießen, Ansgar (Hg.) (2013): Handbuch Krisenmanagement. Springer Fachmedien: Wiesbaden.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Kriminologie und Gesellschaft - deutschsprachig (Seminar)

Dozent:

Sarah Schirmer

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

In diesem Seminar sollen die Studierenden einen Überblick über die
sozialwissenschaftlich geprägte Kriminologie erhalten. Es werden
verschiedene Kriminalitätstheorien vorgestellt. Dabei ist es wichtig auch einen
historischen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Disziplin zu geben, um
das Aufkommen bestimmter Theorien nachvollziehen zu können. Der
theoretische Überblick soll es den Studierenden ermöglichen, kritisch und
reflektiert die Vor- und Nachteile des jeweiligen theoretischen Ansatzes zu
erarbeiten und zu erkennen. So wird es beispielsweise Diskussionen um die
gesellschaftliche Konstruktion von Kriminalität bis hin zu der eher
philosophischen Frage um ein determiniertes Weltbild geben.

Literatur:

Wird zeitnah bekannt gegeben.

Will be announced in lecture.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Literatur und Kultur für internationale Studierende in englischsprachigen Masterstudiengänge (nicht Muttersprachler*innen in Deutsch) (Seminar)

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Im Seminar LITERATUR UND KULTUR wird der Frage nachgegangen, was Kultur ausmacht. Kultur verstanden als Realitätssuche, als "ineinander verwobene Problem-Komplexität", die "auf Realitätsbewältigung gerichtet ist". (Hermann Broch).

Arbeitsgrundlage im Seminar sind schwerpunktmäßig literarische Texte.

Unter jeweils unterschiedlichen Aspekten werden Themen an den Schnittstellen von Technik, Natur- und Geisteswissenschaften erarbeitet, besonderes Augenmerk gilt den kulturellen Voraussetzungen für die Entwicklung und Weitergabe von Wissen, den Wesenszügen von Wissenskulturen.

Dabei ist zu bedenken, dass in Europa inzwischen die Einsicht reift, dass es nicht den Anspruch erheben kann, im Besitz der letztgültigen Maßstäbe von Erkenntnis und Wissen zu sein.

Das Seminar entwickelt Ansätze, die das Gespräch zwischen internationalen und hiesigen Studierenden fördern.

Literatur:

Je nach Thematik des Semesters wird eine spezifische
Literatur-Liste erstellt.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

4 LP


Lehrveranstaltung: Menschen in (Arbeits-) Organisationen (Seminar)

Dozent:

Martin Schütz

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Arbeitnehmer/innen in (Groß-) Unternehmen sind auf vielfältige Art gefordert, den (von oben verordneten) Unternehmenswandel aktiv mitzutragen. Wie sind moderne Arbeitsorganisationen zu verstehen? Welches sind die Einflussgrößen? Wie wird Organisationswandel organisiert?

Was sollen Sie am Ende des Seminares gelernt haben?

Sie 

  • haben einen Überblick über aktuelle Theorien in der Organisationssoziologie,
  • können die verschiedene Theorieansätze in ihren Grundannahmen unterscheiden,
  • haben einen Überblick über Dimensionen der Organisationsstruktur und ihrer Einflussfaktoren,
  • kennen den beispielhaften Zusammenhang von Fertigungstechnik und Organisationsstruktur,
  • erlangen ein Verständnis des Zusammenhanges von sozialem, technischem und organisatorischem Wandel,
  • erlangen Kenntnisse über Dimensionen des Changemanagement-Prozesses und seiner Gestaltung.

Sie sind in der Lage,

  • Organisationsentwicklungsprozesse in ihren Voraussetzungen einzuschätzen und in ihrem Verlauf einzuordnen,
  • ihre eigene Rolle in betrieblichen Veränderungsprozessen zu erkennen und sich produktiv einzubringen,
  • im Verhältnis von Vorgesetzten und Mitarbeitern ihre eigene Position kritisch zu reflektieren.

Um diese Themen geht es:

Organisationssoziologie

  • Soziologische Organisationstheorien,
  • Sozialer Wandel und organisationaler Wandel,
  • Gestaltung organisatorischer Veränderungen (Organisationsentwicklung, Change Management),
  • Rahmenbedingungen und Erfolgskriterien für die Gestaltung von Veränderungsprozessen,
  • Lernende Organisation,
  • Geschlecht und Organisation

Organisationsstrukturen

  • Grundbegriffe, Ziele, Gestaltungsparameter
  • Beschreibung
  • Organisatorische Integration

Change Management

  • Unternehmenswandel
  • Handlungsfelder
  • Hemmnisse
  • Konflikte
  • Einflussfaktoren für Veränderungsprozesse
  • Organisationales Lernen

Literatur:

Becker, Karen Louise (2007): Unlearning in the workplace. A mixed methods study. PhD. Queensland University of Technology, Brisbane. Faculty of Education. Online verfügbar unter http://eprints.qut.edu.au/16574/.

Frey, Dieter; Gerkhardt, Marit; Peus, Claudia; Traut-Mattausch, Eva; Fischer, Peter (2014): Veränderungen managen. Widerstände und Erfolgsfaktoren der Umsetzung. In: Lutz von Rosenstiel, Erika Regnet und Michel E. Domsch (Hg.): Führung von Mitarbeitern. Handbuch für erfolgreiches Personalmanagement. 7. Aufl. Stuttgart: Schäffer-Poeschel, S. 547-559.

Hauser, Berndhard (2014): Konflikte in und zwischen Gruppen. In: Lutz von Rosenstiel, Erika Regnet und Michel E. Domsch (Hg.): Führung von Mitarbeitern. Handbuch für erfolgreiches Personalmanagement. 7. Aufl. Stuttgart: Schäffer-Poeschel, S. 354-367.

Kieser, Alfred; Walgenbach, Peter (2007): Organisation. 5. Aufl. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Miebach, Bernhard (2012): Organisationstheorie. Problemstellung - Modelle - Entwicklung. 2. Aufl. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden; Imprint: Springer VS.

Müller, Ursula (Hg.) (2013): Geschlecht und Organisation. Wiesbaden: Springer VS (Geschlecht und Gesellschaft, 45).

Olfert, Klaus (2012): Organisation. 16. Aufl. Herne: NWB Verlag.

Pohlmann, Markus; Markova, Hristina (2011): Soziologie der Organisation. Eine Einführung. Konstanz, München: UVK-Verl.-Ges. (3573).

Preisendörfer, Peter (2011): Organisationssoziologie. Grundlagen, Theorien und Problemstellungen. 3. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Robbins, Stephen P.; Judge, Timothy A. (2013): Organizational Behavior. 15. Aufl. Boston, Mass: Pearson.

Rosenstiel, Lutz von; Nerdinger, Friedemann W. (2011): Grundlagen der Organisationspsychologie. Basiswissen und Anwendungshinweise. 7. Aufl. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Sanders, Karin; Kianty, Andrea (2006): Organisationstheorien. Eine Einführung. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Schreyögg, Georg (2008): Organisation. Grundlagen moderner Organisationsgestaltung, mit Fallstudien. 5. Aufl. Wiesbaden: Gabler (Lehrbuch).

Vahs, Dietmar (2012): Organisation. Ein Lehr- und Managementbuch. 8. Aufl. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Weinert, Ansfried B. (2004): Organisations- und Personalpsychologie. 5. Aufl. Weinheim: BeltzPVU.

Studienleistung:

Schriftliche Ausarbeitung

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Overnewsed and underinformed: Der klassische Journalismus und die Neuen Medien (Seminar)

Dozent:

Dieter Bednarz

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Der Siegeszug des Internets, das sich als weitgehend kostenlose Informationsquelle etabliert hat, verändert die klassische Medienlandschaft in einer Schnelligkeit und mit einer Radikalität, die alle etablierten Medien vor neue Herausforderungen stellt. Markiert diese Entwicklung des „immer schneller“, „immer mehr“ und des „immer kostenlos“ das Ende des Qualitätsjournalismus? Oder werden sich Netz und Print zum Vorteil für die interessierten Bürger ergänzen? Wie geht ein Magazin wie DER SPIEGEL mit diesen Herausforderungen um?

Und unabhängig von der Strukturkrise der etablierten Medien wie Zeitungen und Zeitungen: Wie gehen wir als Nachrichtenkonsumenten mit diesem Immer-Mehr und Immer-Schneller um, mit dem wir durch das Internet konfrontiert werden? Bewahrheitet sich heute, was der Medienforscher und Autor Neil Postman schon vor einem Vierteljahrhundert diagnostiziert hat, dass wir nämlich auf eine Informationsgesellschaft zusteuern, in der wir "overnewsed but underinformed“ sind?

In dem Seminar diskutiert werden Fragen der Verantwortung für die genannte Entwicklung sowie die Frage von Ethik in Journalismus und Politik. Zur Veranstaltung gehört ein Besuch der SPIEGEL-Redaktion, in dem Arbeitsweise und Selbstverständnis des Magazins diskutiert werden.

Literatur:

Wird im Seminar genannt

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Politik (Seminar)

Dozent:

Stephan Albrecht

Sprache:

Englisch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Zwischen Wissenschaft und Politik gibt es vielschichtige Berührungen. Das betrifft die Definition von Forschungsagenden, das Schreiben von Förderanträgen und deren Finanzierung sowie die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und deren Anwendung.

Wissenschaftler müssen zunehmend die politische Dimension ihrer Arbeit und ihre Rolle im politischen Prozess erkennen und berücksichtigen. Um die Verantwortung für die politischen, wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und moralischen Konsequenzen wissenschaftlicher Arbeit zu übernehmen, benötigen Ingenieure und Wissenschaftler ethische Richtlinien. Das Seminar wird sich mit dieser politischen Dimension wissenschaftlicher Arbeit beschäftigen. Diskutiert werden die individuelle Verantwortung der Wissenschaftler für die sozialen Auswirkungen ihrer Arbeit, Biografien und Motivationen berühmter Wissenschaftler und die Rolle von Verhaltenskodizes als Leitlinien für verantwortliches Handeln.

Literatur:

Literatur wird zu Beginn des Seminars abgesprochen.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Politik und Wissenschaft - deutschsprachig (Seminar)

Dozenten:

Mirko Himmel, Ines Krohn-Molt

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Wissenschaftler glauben häufig, dass ihre Arbeit unpolitisch ist. Im Rahmen dieses Seminars möchten wir verdeutlichen, wie sehr Wissenschaft und Politik miteinander verbunden sind. Wissenschaftliche Vorgaben sind oft notwendig, um politische Entscheidungen zu treffen und wissenschaftliche Resultate sind Gegenstand politischer Interpretation. Gleichzeitig beeinflusst die Politik wissenschaftlichen Fortschritt durch die Priorisierung von Forschungsagenden und durch Förderentscheidungen. Diese Verhältnisse sollen anhand von Fallbeispielen zu aktuellen Debatten diskutiert werden.

Literatur:

Wird im Seminar genannt

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Politik und Wissenschaft - englischsprachig (Seminar)

Dozenten:

Gunnar Jeremias, Frederik Postelt

Sprache:

Englisch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Wissenschaftler glauben häufig, dass ihre Arbeit unpolitisch ist. Im Rahmen dieses Seminars möchten wir verdeutlichen, wie sehr Wissenschaft und Politik miteinander verbunden sind. Wissenschaftliche Vorgaben sind oft notwendig, um politische Entscheidungen zu treffen und wissenschaftliche Resultate sind Gegenstand politischer Interpretation. Gleichzeitig beeinflusst die Politik wissenschaftlichen Fortschritt durch die Priorisierung von Forschungsagenden und durch Förderentscheidungen. Diese Verhältnisse sollen anhand von Fallbeispielen zu aktuellen Debatten diskutiert werden.

Literatur:

will be announced in lecture

wird im Seminar bekannt gegeben

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Projektumsetzung: TUHH goes circular - Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Campusmanagement (Seminar)

Dozent:

Kerstin Kuchta

Sprache:

Englisch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Ausarbeitung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsprojekten an der TUHH:
Die drei prämierten Projektvorschläge der Vorlesung TUHH goes sustainable im SoSe2015 werden im Rahmen von Seminaren weiterentwickelt und von den Studierenden umgesetzt.
Geleitet von Prof. Dr. Kerstin Kuchta und WiMis sowie TutorInnen, welche die Projektvorschläge eingebracht haben.
Aufbau
3 Veranstaltungen Theorie und Hintergrund Nachhaltigkeit
1 Veranstaltung Vorstellung des jeweiligen Projektvorschlags
3 Veranstaltungen Erarbeitungen in Kleingruppen zur Umsetzung 
1 Veranstaltung Präsentation der Gruppenarbeit
2 Veranstaltungen Umsetzung. Organisation, Abstimmung, Vorbereitung, Produktion, Veranstaltungsplanung, Medieninformation, Dokumentation

1 Veranstaltung öffentliche Vorstellung

1 Veranstaltung feed back weitere Ideen

Literatur:

Wird im Seminar bekanntgegeben

Will be announced in lecture.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Social Learning: Gesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge / Master (Seminar)

Dozent:

Muthana AL-Temimi

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Diese Veranstaltung soll das gesellschaftliche Engagement für Flüchtlinge, und Migrantinnen/Migranten und das ein damit einhergehende soziale Lernen ermöglichen und fördern.

Unter „gesellschaftlichem Engagement für Flüchtlinge“ wird eine aktive Mitarbeit und Teilhabe in Projekten, Initiativen oder Organisationen verstanden, die ein freies, gleiches und solidarisches Zusammenleben mit Flüchtlingen/Migrantinnen/ in Deutschland zum Ziel haben. Die Anerkennung von Aktivitäten im Rahmen von Projekten, Initiativen oder Organisationen mit demokratiefeindlicher Zielsetzung ist ausgeschlossen.

Ziel ist „soziales Lernen im Rahmen gesellschaftlichen Engagements“: Dazu gehört einerseits der Erwerb bzw. die Vertiefung von Kompetenzen auf Seiten der Studierenden durch ihr Engagement in dem o.g. Bereich; andererseits gehört dazu die Unterstützung/Förderung/Lernen der Flüchtlinge/ Migrantinnen/ Migranten durch die Kompetenzen der Studierenden.

In dieser Veranstaltung suchen sich Studierende selbständig gesellschaftliche Projekte im oben genannte Sinne und engagieren sich mindesten 50 h. Bereits früher geleistetes gesellschaftliches Engagement im genannten Bereich kann berücksichtigt werden. 

Verpflichtende 10 h Präsenslehre inkl. Beratungszeit ermöglichen es Studierenden, begleitend oder nachfolgend zum Engagement in einer Reflexionsarbeit / schriftlichen Ausarbeitung strukturiert und erfolgreich die Lernsituation vor Ort sowie die eigenen Kompetenz zu reflektieren.

Die Lernziele bestehen im Einzelnen darin, eigene  Kompetenzen im Kontext des Engagements

  • zu identifizieren,
  • in ihrer Reichweite ermessen zu können,
  • einzubringen,
  • auszubauen,
  • bewerten zu können,
  • einen persönlichen Entwicklungsrahmen entwerfen zu können,
  • Kompetenzen in einem persönlichen Entwicklungsrahmen zu verorten und zu bewerten,
  • den eigenen Lernprozess identifizieren und bewerten zu können.

Allgemeine Kenntnisse über Lernprozesse und soziales Lernen.

Literatur:

Wird im Seminar bekannt gegeben.

Will be announced in lecture.

Studienleistung:

Schriftliche Ausarbeitung

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Sozialkompetenzseminare für dual Studierende (dual@TUHH) / Master (Seminar)

Dozenten:

Silke Wolckenhaar, Hennig Haschke

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Umbruch und Verantwortung: Der Arabische Frühling und seine Konsequenzen (Seminar)

Dozent:

Dieter Bednarz

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Der Siegeszug des Internets, das sich als weitgehend kostenlose Informationsquelle etabliert hat, verändert die klassische Medienlandschaft in einer Schnelligkeit und mit einer Radikalität, die alle etablierten Medien vor neue Herausforderungen stellen. Markiert diese Entwicklung des „immer schneller“, „immer mehr“ und des „immer kostenlos“ das Ende des Qualitätsjournalismus? Oder werden sich Netz und Print zum Vorteil für die interessierten Bürger ergänzen? Wie geht ein Magazin wie DER SPIEGEL mit diesen Herausforderungen um?

Das Beispiel Nahost zeigt, wie sehr neue Medien wie Facebook und Twitter zur Demokratisierung einer Bevölkerung beitragen können. Doch warum hat der so genannte Arabische Frühling nicht zu mehr Demokratie geführt? Warum scheiterten die Revolutionäre in Kairo? Warum wurde Syrien vom Staat zum Flickenteppich?

In dem Seminar diskutiert werden  Fragen der Verantwortung für die genannten Entwicklungen sowie die Frage von Ethik in Journalismus und Politik.

Zur Veranstaltung gehört ein Besuch der SPIEGEL-Redaktion, in dem Arbeitsweise und Selbstverständnis des Magazin diskutiert werden.

Literatur:

Wird im Seminar angegeben und besprochen.

Will be announced in the lecture.

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Verantwortungsvolles Handeln in Technik und Wissenschaft (Seminar)

Dozenten:

Mirko Himmel, Ines Krohn-Molt

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Was bedeutet Verantwortung im Technik- und Wissenschaftsbetrieb?

Das Seminar nimmt sich dieses wichtigen Themenkomplexes in der Ausbildung der Studierenden an und beginnt mit einem Exkurs zur Rolle von Wissenschaftlern und Ingenieuren für den sicheren, verantwortungsvollen Umgang mit Technologien und Wissen. Hierbei sollen einschlägige Fallbeispiele aus der Praxis als Diskussionsgrundlage dienen.

Literatur:

folgt im Seminar

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Was kann Philosophie? Relevanz philosophischer Theorien des 20. und 21. Jhdts. (Seminar)

Dozent:

Ursula Töller

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Über Jahrhunderte ist die Philosophie als eine Disziplin angetreten, die komplexe und universelle Antworten auf Zeitgeschichte und Zeitumstände liefert. Oftmals konnte sie Utopien entwerfen, die für politische Umwälzungen wegweisend waren. Während alle wissenschaftlichen Disziplinen einer weiter zunehmenden Differenzierung unterliegen, hat die Philosophie ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ihren Anspruch auf Universalität eingebüst. Was aber sind dann die Themen der Philosophie des 20. und 21. Jhdts und welche Relevanz haben philosophische Theorien für Prozesse der Veränderung?

Wir werden uns einen Überblick über westliche Philosophien des 20. und 21. Jhdts. verschaffen und einen kritischen Blick auf das Selbstverständnis der Philosophie werfen.

Literatur:

Gerhardt Schweppenhäuser: Kritische Theorie, Stuttgart 2010

Postmoderne und Dekonstruktion, Texte französischer Philosophen der Gegenwart, hrsg. von Peter Engelmann, Reclam UB 8668

Thomas Rentsch: Philosophie des 20. Jhdts. Von Husserl bis Derrida, München 2014

Geschichte der Philosophie in Text und Darstellung, Bd. 8=20 Jhdt.

Reclam UB 9918

Geschichte der Philosophie in Text und Darstellung, Bd. 9= Gegenwart

Reclam UB 18267

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren für Master-Studierende (Seminar)

Dozent:

Ursula Töller

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Die Lehrveranstaltung richtet sich an Masterstudierende, die ihre Abschlussarbeiten planen, promovieren möchten oder ihre Forschungsergebnisse auf Tagungen bzw. in Fachmagazinen präsentieren wollen. Der Kurs ist dreistufig aufgebaut: 1. Schreiben, 2. Präsentieren und 3. Agieren in Strukturen. Letzteres bezieht sich sowohl auf die Arbeitssituation an der Universität, als auch in Forschungsgruppen oder in Betrieben.

Die Bereiche umfassen im Einzelnen:

Schreiben:

  • Gliederung: Aufbau und Struktur wissenschaftlicher Arbeiten
  • Stil und sprachlicher Ausdruck:  Kennzeichen guter/schlechter Texte
  • Die Phasen des Schreibprozesses
  • Strategien gegen Schreibprobleme
  • Übungen, wie man ins Schreiben kommt
  • Forschungsstand aufarbeiten, Literaturrecherche, Lesetechniken
  • Urheberrecht, Zitieren, Plagiate (Auffrischung)
  • Projektplan: Zeitmanagement von Abschlussarbeiten/Promotionen

Präsentieren:

  • Präsentationen: Aufbau und Struktur
  • Einsatz von Medien und Materialien
  • Die eigene Rolle - informieren oder moderieren?
  • Das Publikum mitnehmen: Methaphern und Storytelling
  • Frage-Technik/Sage-Technik
  • Performance-Power: individuelle Präsentationskompetenz

Agieren in Strukturen:

  • Kommunikation mit dem Betreuer
  • Feedback geben und erhalten
  • Die eigene Rolle reflektieren: die 4-Seiten einer Botschaft
  • Eigene Stärken erkennen und Schwächen ausgleichen
  • Strukturen erkennen: Machtverhältnisse, Einflussfaktoren und der  eigene Standort (St. Gallen-Modell)

Während des Seminars geht es zum einen darum, verschiedene Methoden und Theorien zum Thema kennenzulernen. Zum anderen werden diese auch im Seminar unmittelbar ausprobiert, reflektiert und diskutiert.

Die Teilnehmen sollten daher bereit sein, sich auszuprobieren und verschiedene Ansätze - im benotungs- und bewertungsfreien Rahmen des Seminars - zu testen. Aktive Mitarbeit ist Basis des Seminars.

Zwei Drittel der Inhalte sind feststehend, ein Drittel richtet sich nach dem Wissens- und Kompetenzstand der jeweils Teilnehmenden.

Diese Veranstaltung setzt grundlegend Kenntnisse im wissenschaftlichen Schreiben voraus, die Masterstudierende bereits durch die Erstellung einer Abschlussarbeit zur Qualifikation für den Bachelorabschluss erworben haben.
Die konkrete Erfahrung wissenschaftlichen Schreibens, die in der Bachelorabschlussarbeit erworben wurde, wird aufgegriffen und reflektiert, ausgebaut und weiterentwickelt.
Diese Veranstaltung setzt an grundlegenden Kenntnissen des Präsentierens von Arbeitsergebnissen an, die Masterstudierenden mit Bachelorabschluss bereits erworben haben. In der Lehre wird diese Erfahrung aufgegriffen und reflektiert, ausgebaut und weiterentwickelt.
Da Masterabsolvent∗innen jedoch nach Abschluss anders als Bachelorabsolvent∗innen bei Präsentationen stärker u.a. in einer Moderationsrolle als mit der Führung in Sachthemen gefordert sind, liegt u.a. ein Schwerpunkt bei der Beschäftigung mit Präsentation in der Klärung der eigenen Rolle und den spezifischen Erwartungen eines Publikums.
Ein dritter Arbeitsschwerpunkt des Seminares berücksichtigt den spezifischen soziokulturellen Arbeitsbereich z.B. in Forschungsgruppen, den Masterabsolvent∗innen erwartet - und gibt ihnen das theoretische und methodische Rüstzeug, später in ihren sozialen Bezügen agieren zu können. Hier wird berücksichtigt, dass an Masterabsolvent∗innen andere Anforderungen an selbstständiges Agieren und Kommunizieren in sozialen Bezügen gestellt werden als Bachelorabsolvent∗innen.
Entsprechend der späteren Berufsrolle wird im Seminar die von Masterabsolvent∗innen deutlich mehr als von Bachelorabsolvent∗innen erwartete Befähigungen zu selbstständigem Arbeiten und Lernen, Mitarbeit, Mitgestaltung, Diskussionsbeteiligung und das Einbringen eigener Beispiele und Interessen gefördert und ermöglicht.

Literatur:

  • Umberto Eco, Wie man eine wiss. Abschlussarbeit schreibt (2010)
  • Helga Esselborn-Krumbiegel, Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben (2008)
  • Tony Buzan: Das Mind-Map-Buch. (2001)
  • John W. Chinneck: How to organize your Thesis (1999)
  •  Lothar Seiwert: Das neue 1x1 des Zeitmanagements (2003)
  • Steven R. Covey: Die sieben Wege der Effektivität (2000)
  • Harold Kerzner: Twenty Common Mistakes Made by New or Inexperienced Project Manager (2010)
  • Friedemann Schulz von Thun: Miteinander Reden. (1996)

Tim McClintock: Dealing with Specific Types of Difficult People.

(2008)

Studienleistung:

Referat

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP


Lehrveranstaltung: „Lügenpresse“? Funktionen und aktuelle Herausforderungen des Journalismus (Seminar)

Dozent:

Horst Pöttker

Sprache:

Deutsch

Zeitraum:

Sommer- und Wintersemester

Inhalt:

Lügenpresse - das abschätzige Schimpfwort erlebt eine Renaissance. Journalisten wehren sich gern dagegen, indem sie auf den angeblichen Ursprung des Begriffs in der NS-Propaganda hinweisen. Das überzeugt wenig, weil schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Parteien und Ideologien den politischen Kampfbegriff der Lügenpresse benutzt haben, um die Medien anderer Parteien und Ideologien unglaubwürdig zu machen. Und es führt am Kern der Problematik vorbei. Von Kritikern wird nicht ohne Grund befürchtet, dass mit der Wahl von „Lügenpresse“ zum Unwort des Jahres 2014 die Frage blockiert wurde, ob es eine berechtigte Kritik an den journalistischen Medien, genauer: am Verhältnis zwischen journalistischen Medien und ihrem Publikum gibt? Wenn das so ist, haben aus interaktionistischer Sicht beide Seiten, journalistische Medien wie ihr Publikum, daran Anteil.

Vor diesem aktuellen Hintergrund wird in Form seminaristischen Unterrichts anhand von Fachliteratur und Beispielen aus der Medienpraxis - nicht zuletzt des Wissenschaftsjournalismus - Fragen wie den folgenden nachgegangen:

  • Ist Journalismus wirklich ein Beruf?
  •  Wenn ja, seit wann - und welche gesellschaftlichen Aufgaben hat der Journalistenberuf aus verfassungsrechtlicher und sozialwissenschaftlicher Perspektive? („What is jounalism for?“)
  • Welche Herausforderungen ergeben sich aus diesen Aufgaben für die journalistische Berufsethik?
  • Hat das Publikum, haben aber auch Journalisten selbst ein angemessenes Verständnis von den Aufgaben und Funktionen ihres Berufs?
  • Was bedeutet journalistische Professionalität?
  • War das gegenwärtige Professionalitätskonzept schon immer gültig, gab es andere?
  • Hat Journalismus in Deutschland im internationalen Vergleich Defizite - wenn ja, wie lassen sie sich beheben?  
  • Vor welche ökonomischen Herausforderungen stellt der digitale Medienumbruch den Journalistenberuf?
  • In welche Richtung verändern sich journalistische Arbeitsbedingungen und Professionalitätskonzepte im digitalen Kulturwandel? 

Literatur:

Zur Einführung:

Lilienthal, Volker/Neverla, Irene (Hrsg.) (2017): „Lügenpresse“. Anatomie eines politischen Kampfbegriffs. Köln: Kiepenheuer & Witsch. https://www.kiwi-verlag.de/buch/luegenpresse/978-3-462-31782-4/

Pöttker, Horst (2010): Der Beruf zur Öffentlichkeit. Über Aufgabe, Grundsätze und Perspektiven des Journalismus in der Mediengesellschaft aus der Sicht praktischer Vernunft. In: Publizistik, 55. Jg., H. 2, S. 107-128. https://www.springerprofe … r-oeffentlichkeit/5889108

Weischenberg, S. (2007): Das Jahrhundert des Journalismus ist vorbei. Rekonstruktionen und Prognosen zur Formation gesellschaftlicher Selbstbeobachtung. In: Bartelt-Kircher, G. et al.: Krise der Printmedien - eine Krise des Journalismus? Berlin und New York, de Gruyter Saur, S. 32-60.

https://medien21.wordpres … -journalismus-ist-vorbei/

Eine ausführliche Literaturliste wird am Anfang des Seminars verteilt.

Studienleistung:

Mündliche Prüfung

Leistungspunkte Lehrveranstaltung:

2 LP