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An der Technischen Universität Hamburg ist in dem Institut für Chemische Reaktionstechnik voraussichtlich ab 01.02.2019 folgende - auf 3 Jahre befristete - Stelle zu besetzen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Entgeltgruppe 13 TV-L, Kenn-Nr.: H-18-186

Die FHH fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. In dem Bereich, für den diese Stelle ausgeschrieben wird, sind Frauen unterrepräsentiert im Sinne des § 3 Abs. 1 des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG). Wir fordern Frauen daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen / Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Aufgabengebiet:

Tätigkeiten gem. §§ 27 und 28 Abs. 1 HmbHG auf dem Gebiet der heterogenen Katalyse / chemischen Reakti-onstechnik / Laserspektroskopie zur Qualifizierung des wiss. Nachwuchses mit der Möglichkeit zur Promotion.

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt ist eingebettet in das I3-Lab „Smart Reactors“ welches Bestandteil der Wachstumsstrategie der TU Hamburg ist. Anhand einer heterogen katalysierten chemischen Reaktion sollen Methoden entwickelt werden, um die Prozesse im Inneren eines Festbettreaktors dynamisch aufzulösen, wis-sensbasiert zu optimieren und steuernd einzugreifen. Dazu zählt z.B. die Optimierung der Katalysatorperformance durch zeitliche und örtliche Gestaltung der Konzentrations- und Temperaturfelder im Reaktor, die Optimierung der Strömungsprozesse im Reaktor sowie des Stoff- und Wärmetransports auf der Katalysator- und Reaktorskala. Es sollen laserspektroskopische Verfahren entwickelt werden, um die chemische Struktur des Katalysators im Reaktor während der Reaktion (operando) orts- und zeitaufgelöst zu bestimmen.

Im Rahmen der Wachstumsinitiative der TUHH ist die Beantragung eines Sonderforschungsbereiches im Bereich der Verfahrenstechnik geplant. Es wird erwartet, dass sich die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber in angemessenem Umfang an der Ausarbeitung des SFB Antrags beteiligt. Das I3-Lab „Smart Reactors“ soll außerdem intensiv in Lehrveranstaltungen mit aktuellen Ergebnissen vorgestellt werden, um Studierende für die Forschungsarbeiten zu gewinnen und mit studentischen Hilfskräften, Bachelor- und Masterarbeiten einen Beitrag zur forschungsorientierten Lehre zu leisten. Die Stelle ist daher mit einer Lehrverpflichtung verknüpft welche sich nach der Lehrverpflichtungsverordnung für die Hamburgischen Hochschulen (LVVO) vom 21. De-zember 2004 in ihrer jeweils geltenden Fassung bemisst.

Voraussetzungen:

Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, insbes. der Fachrichtungen chemische Verfahrenstechnik, Chemie und Physik. Praxiserfahrungen auf dem Gebiet der chemischen Verfahrenstechnik und der Reaktorauslegung sind erforderlich. Experimentelle Praxiserfahrungen im Umgang mit katalytischen Festbettreaktoren, sowie beim Auf- und Umbau von Technikums-Versuchsanlagen und Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der Modellierung und Optimierung von chemischen Reaktoren und verfahrenstechnischer Apparate sind erwünscht. Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der Laser-Spektroskopie sind von Vorteil.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Prof. Dr. Raimund Horn unter der Rufnummer 040/42878-3242.

Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf und den üblichen Unterlagen sind bis zum 15.01.2019 unter Angabe der Kenn-Nr. H-18-186 zu richten an:

Technische Universität Hamburg
- Personalreferat PV32/G -
21071 Hamburg

Oder per E-Mail an geschaeftsstellepv32@tu-harburg.hamburg.de

Die Technische Universität Hamburg kann aufgrund der Vielzahl von Bewerbungen nur solche Bewerbungsunterlagen zurückschicken, denen ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beiliegt. Bitte reichen Sie keine Originale ein.

Ersatz- oder KW-Stelle

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