Karl H. Ditze Preis 2010 für herausragende Leistungen

15.07.2010

Dr.-Ing. Stephan Lippert (v.l.n.r.), Dipl.Ing. Mikolaj Ambrozkiewicz, Dipl.Ing. Jan Haar
Dr.-Ing. Stephan Lippert (v.l.n.r.), Dipl.Ing. Mikolaj Ambrozkiewicz, Dipl.Ing. Jan Haar
Foto: Roman Jupitz

Ob Diplom, Dissertation oder Initiativen zur Steigerung des Renommees — Spitzenleistungen an der Technischen Universit&ä Hamburg-Harburg (TUHH) werden auch in diesem Jahr wieder mit dem Karl H. Ditze Preis ausgezeichnet. Aus diesem Grund hat Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Edwin Kreuzer, Pr&äident der TUHH am Donnerstag, 15. Juli, um 18 Uhr zur Verleihung in den Karl H. Ditze H&ösaal, Geb&äde H der TUHH, Schwarzenbergstra&ß 95, eingeladen. Nach einer kurzen Begr&üßng werden der Vorsitzende des Vorstandes der Karl H. Ditze Stiftung, Heinz-G&üther Vogel, sowie Unichef Kreuzer die Preise verleihen an:<

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  • an Haar und Mikolaj Ambrozkiewicz.<
    Beide erhalten f&ü ihre herausragenden Diplomarbeiten jeweils 1500 Euro.<
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  • r. Leni Onuseit und Dr.-Ing. Stephan Lippert. <
    eide erhalten f&ü ihre erstklassigen Dissertationen je 2000 Euro.<
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  • ie Theater AG wird als innovatives studentisches Projekt ausgezeichnet. <
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audatoren der Preisverleihung 2010 sind die Professoren Norbert Huber und Otto von Estorff sowie Herbert Werner und Arne Jacob. Die Theater AG, die in der Kategorie "Innovative studentische Projekte" den Preis 2010 bekommt, wird Professor Kreuzer vorstellen. <
ie Preistr&äer und ihre Arbeiten:<

<an Haar<schrieb seine Diplomarbeit im Zusammenhang mit der Erprobung neuer Verfahren, die der &Üerwachung der Flugzeugbelastung zum Beispiel bei extremen Windb&ön dienen. Mit Hilfe eines so genannten Lastenbeobachters wird das Flugzeug w&ärend des Fluges kontinuierlich &üerwacht. Ziel ist es, mit diesen Informationen kritische Belastungszust&äde zu erkennen. Die Erprobung des Verfahrens wird in Kooperation mit der Airbus Operations GmbH sowie weiteren Partnern mit einem Experimentalflugzeug vorgenommen. Jan Haar hat versucht, ein physikalisches Modell f&ü dieses Flugzeug anhand von Messdaten zu bestimmen. Die hierzu erforderlichen Werkzeuge konnten bereitgestellt werden, eine erfolgreiche Modellierung war jedoch aufgrund von Fehlern in der Messausr&ütung nicht m&ölich. Diese Fehler wurden aufgezeigt und Verbesserungen f&ü zuk&üftige Versuche vorgeschlagen. <<

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Ditzepreisträger und Theater AG Essemble mit Heinz-Günther Vogel und Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Edwin Kreuzer
Ditzepreisträger und Theater AG Essemble mit Heinz-Günther Vogel und Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Edwin Kreuzer
Foto: Roman Jupitz

ikolaj Ambrozkiewicz<schrieb seine Diplomarbeit &üer die Entwicklung eines Sensors, mit dem sich mikroskopische Aufnahmen von Objekten herstellen lassen. Anders als bei einem traditionellen Mikroskop wird das Bild nicht mit Licht, sondern mit Mikrowellenstrahlung erzeugt. Diese haben den Vorteil, dass sie tief in ein Objekt eindringen k&önen und unter der Oberfl&ähe verborgene Details sichtbar machen. Dies kann zum Beispiel bei Untersuchungen von biologischen Materialien wie Zellgewebe hervorragende Dienste leisten, in dem es tumor&öes von gesundem Gewebe unterscheiden kann. Denkbar ist auch der Einsatz des Sensors in der biomedizinischen Analytik. Auch Materialpr&üungen ohne das zu untersuchende Objekt zu zerlegen, sind vorstellbar.<

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<r. Leni Onuseit <ehemals Steiner, entwickelte in ihrer Dissertation ein Modell zur Berechnung einer verschlei&ßch&üzenden Kohlenstoffschicht: DLC Diamond Like Carbon. F&ü mechanisch hochbelastete Kontakte, wie sie beispielsweise in der Dieseleinspritztechnik vorkommen, wird die Lebensdauer durch den Verschlei&ßder Kontaktkomponenten begrenzt. Das von Leni Onuseit entwickelte Rechenmodell f&ü den DLC-Stahl-Kontakt liefert Daten &üer die zu erwartende Lebensdauer und gibt n&üzliche Einblicke in die Verschlei&ßorg&äge. Die Arbeit wurde extern bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart angefertigt. <

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<r. Stephan Lippert<schrieb seine Dissertation &üer ein computergest&üztes Berechnungsverfahren f&ü die Entwicklung in Serie gefertigter Fahrzeuge mit dem Ziel einer verbesserten Akustik in tats&ählich jedem einzelnen Exemplar. Bislang kommt es in einigen Fahrzeugen einer Serie immer wieder zu erheblichen Abweichungen der so genannten vibro-akustischen Eigenschaften. Dr. Lippert hat einen Ansatz geschaffen, mit dem die bisherige Computer-Rechenzeit von teilweise mehr als einem Monat auf wenige Stunden reduziert werden kann. Dadurch werden nicht nur Kosten gespart, sondern auch zuverl&äsige Vorhersagen &üer das zu erwartende Ger&äschniveau erreicht. << <<

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heater AG: <uf Initiative von Dimitrij Laaber wurde 2007 die Theater-AG an der TUHH gegr&üdet, und bereits ein Jahr sp&äer das von ihm verfasste St&ük "Alex schwerste Pr&üung" uraufgef&ürt. Motiviert durch den gro&ßn Erfolg dieser Premiere, engagiert sich seitdem ein fester Kreis am Schauspiel interessierter Studierender der Ingenieurwissenschaften. 2008 &üernahm der Schiffbaustudent Richard Marioth die Regie und inszenierte erfolgreich das B&ünenst&ük "Arsen und Spitzenh&äbchen" von Joseph Kesselring. In diesem Jahr pr&äentierte die Theater-AG das erste B&ünenst&ük von Woody Allen "Vorsicht Trinkwasser" ("Don't drink the Water'). Den Staffelstab der Regie hat Marioth inzwischen an Lisa Unterberg weiter gereicht, die als erste Frau in der Theater AG die Regie f&ürt. <


TUHH - Pressestelle
Jutta Katharina Werner
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