Zukunft braucht Nachwuchs: Der 3. Schülerkongress Zukunftstechnologien an der TUHH am 24.5.

23.05.2018

Foto: Initiative NAT

Alles was Zukunft hat! Das haben sich die jungen Teilnehmer vom NAT-Schülerbeirat für dieses Frühjahr vorgenommen und aus den Bausteinen Energie, Mobilität und Meerestechnik viele Themen gebündelt, Experten eingeladen und einen Kongress von Schülern für Schüler auf die Beine gestellt. NAT ist die Abkürzung für „Naturwissenschaft & Technik“ und darum dreht sich auch das Interesse der 16- bis 18-Jährigen: Wie können wir mit Technologie die Zukunft ein wenig besser machen? Verstehen wollen die erwarteten bis zu 600 Oberstufenschüler etwa so komplexe Entwicklungen wie das Stromnetz der Zukunft, alternative Antriebe oder autonome Unterwasserroboter. Schließlich sind das alles Technologien, die Standard werden sollen, wenn die Generation Z das Ruder übernimmt. Z wie Zukunft…

40 Jahre Technische Universität Hamburg, ein neuer Präsident und der dritte Hamburger Kongress von Schülern für Schüler: Am 24. Mai 2018 kommt vieles zusammen. Dann startet der Schülerkongress Zukunftstechnologien im Audimax der TUHH: Ich freue mich, dass das Interesse an der Informationstechnologie bei Schülerinnen und Schülern so groß ist“, sagt TUHH-Präsident Ed Brinksma. „Für ein Verständnis der heutigen Welt brauchen junge Menschen grundlegende Kompetenzen in der Informatik und Digitalisierung“, so Brinksma.

Das gilt besonders für den Schiffbau: Svenja Otto hat dazu in ihrer ausgezeichneten Magisterarbeit ein neuartiges Regelungskonzept für das schnellere und sichere Be- und Entladen von Containerschiffen entworfen. Vor den jungen Besuchern auf dem Schülerkongress wird die Nachwuchsforscherin aber vor allem über die technischen Herausforderungen und Hürden des autonomen Fahrens sprechen und viele Beispiele geben. Otto ist eine von insgesamt zwanzig Wissenschaftlern, die sich Zeit für die Fragen der Schüler nehmen und Vorträge oder Workshops vorbereitet haben.

Aber wie wird die Generation Z einmal arbeiten, wenn sie die Schule längst hinter sich hat? Besser als heute, freier und bei vielen monotonen Tätigkeiten unterstützt von Robotern, ist Simon Haddadin überzeugt. Der promovierte Maschinenbauer hat das Startup Franka Emika gegründet, das 2017 mit dem deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet wurde. Zum Abschluss des Zukunftskongresses trifft er auf Torsten Sevecke, promovierter Rechtswissenschaftler und neuer Staatsrat der Wirtschaftsbehörde – und viele Gemeinsamkeiten: „Die Zukunft der Arbeitswelt ist digital vernetzt, smart und möglichst ideenreich“, betont der Staatsrat, der die Themen Digitalisierung und Startups mit der Zukunft Hamburg verknüpfen will. Moderiert wird das Gespräch der beiden ungleichen Wissenschaftler auf der großen TU-Bühne von einem Informatiker und Improvisationskünstler: Youssef Rebahi-Gilbert ist nicht nur Hacker im Chaos Computer Club, sondern auch Mitglied der Business Theatergruppe „Steife Brise“. Viel Spaß!

Schülerkongress Zukunftstechnologien 24. Mai 2018, 09:00-16:00 Uhr
Technische Universität Hamburg (TUHH), Am Schwarzenberg Campus 5, Audimax 1
Für Rückfragen: Initiative NAT, Sabine Fernau, sabine.fernau@initiative-nat.de,
Telefon: 040 - 328 91 98 50 oder 0173-85 53 106

Text: Sabine Fernau


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