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An der Technischen Universität Hamburg ist in dem Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende - für die Dauer des unten genannten Projektes auf 2 Jahre befristete - Stelle zu besetzen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Untersuchung primärer Emissionsminderungsmaßnahmen
bei der Verbrennung von Holzhackgut

Entgeltgruppe 13 TV-L, Kenn-Nr.: D-17-43

Die FHH fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. In dem Bereich, für den diese Stelle ausgeschrieben wird, sind Frauen unterrepräsentiert im Sinne des § 3 Abs. 1 des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG). Wir fordern Frauen daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen / Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Aufgabengebiet:

Biomasse – und hier insbesondere Holz – wird als nachwachsender Rohstoff national wie international zunehmend für die Wärmegewinnung genutzt. Dabei ist die am meisten verbreitete Nutzungsform das "traditionelle" Verbrennen in häuslichen Kleinfeuerungsanlagen. Da aus ökonomischen Gründen in diesen Anlagen üblicherweise keine Sekundärmaßnahmen auf der Abgasseite umsetzbar sind kann es zu z. T. deutlich erhöhten Kohlenstoffmonoxid-, Staub- und ggf. auch Stickstoffoxid-Emissionen kommen, die ggf. auch über den gesetzlichen Grenzwerten liegen können. Vor diesem Hintergrund soll in diesem Forschungsprojekt untersucht werden, inwieweit durch eine Brennstoffkonditionierung (d. h. eine Zumischung metallischer Additive zu den üblicherweise eingesetzten festen Biobrennstoffen bzw. Biobrennstoffgemischen) ein emissionsärmerer Anlagenbetrieb realisiert werden kann. Dazu sollen unterschiedliche Qualitäten biogener Festbrennstoffe (Hackgut) mit Zusatzstoffen / Additiven konditioniert und in einer Kleinfeuerungsanlage im Technikumsmaßstab in einem vorhandenen Versuchsstand verbrannt werden. Die dabei jeweils entstehenden gasförmigen Emissionen (CO, CO2, Staub, NOx usw.) sollen gemessen und die jeweiligen Asche- und Feinstaubfraktionen im Hinblick auf ihre chemischen Inhaltsstoffe sowie ihre mineralogische Zusammensetzung und Morphologie analysiert werden.

Das Ziel muss es sein, hochwirksame, ungiftige, kostengünstig verfügbare und einfach zumischbare Additive zu identifizieren, die selbst unter ungünstigen Verbrennungsbedingungen (z. B. Start- und Ausbrandphase) eine maximale Wirkung entfalten. Dazu müssen – und das ist das Hauptziel dieses Projektes – die Wirkmechanismen erkannt und erfolgreich bei der Brennstoffkonditionierung umgesetzt werden. Auch muss untersucht werden, wie diese Additive auf den Brennstoff Hackgut aufgebracht bzw. in eine Hackgutfeuerung zugeführt werden können, damit auch bei der Verbrennung des Hackguts in der Feuerung zu erwarten ist, dass die im Labormaßstab identifizierten Effekte vollständig zum Tragen kommen.  

Bei einer erfolgreichen ersten Projektphase kann das Projekt danach um weitere 2 Jahre verlängert werden. Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben.  

Voraussetzungen:

Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, insbesondere der Fachrichtungen Verfahrenstechnik, Maschinenbau oder einem vergleichbaren Studiengang.  

Die Fähigkeit zum eigenständigen, strukturierten und methodischen wissenschaftlichen Arbeiten, der Umgang und der Betrieb komplexer Versuchsanlagen, ein vertieftes Verständnis der Messtechnik und der sie bestimmenden Kenngrößen, sehr gute Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache, Bereitschaft zum Reisen auch ins Ausland und Beherrschung des MS-Office-Pakets werden vorausgesetzt. Insgesamt wünschen wir uns eine hoch motivierte Persönlichkeit, die sich für diese spannende Aufgabe engagieren möchte und Spaß an der experimentellen Arbeit im Zusammenhang mit Biomasseverbrennung hat.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Herr Prof. Kaltschmitt unter der Rufnummer (040)42878-3008.

Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf und den üblichen Unterlagen sind bis zum 17.04.2017 unter Angabe der Kenn-Nr. D-17-43 zu richten an:

Technische Universität Hamburg
- Personalreferat PV32/G -
21071 Hamburg

Oder per E-Mail an geschaeftsstellepv32@tu-harburg.hamburg.de

Die Technische Universität Hamburg kann aufgrund der Vielzahl von Bewerbungen nur solche Bewerbungsunterlagen zurückschicken, denen ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beiliegt. Bitte reichen Sie keine Originale ein.

Drittmittelstelle

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