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An der Technischen Universität Hamburg ist in dem Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft voraussichtlich ab 01.10.2017 folgende - für die Dauer des unten genannten Projektes auf 2,5 Jahre befristete - Stelle zu besetzen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Optimierte thermische Biomassenutzung durch Autoklavierung

Entgeltgruppe 13 TV-L, Kenn-Nr.: D-17-116

Die FHH fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. In dem Bereich, für den diese Stelle ausgeschrieben wird, sind Frauen unterrepräsentiert im Sinne des § 3 Abs. 1 des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG). Wir fordern Frauen daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen / Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Aufgabengebiet:

Das Verfahren der Autoklavierung soll zur Herstellung von biogenen Festbrennstoffen erprobt, demonstriert und in eine kommunale Entsorgungsinfrastruktur integriert werden. Dazu sollen Grünschnitt, Laub und weitere biogene Stoffströme, die nur schlecht in bestehenden Verfahren (anaerobe Vergärung, Kompostierung) einsetzbar sind, als Einsatzstoffe untersucht werden. Ziel ist es dabei insbesondere aus den entsprechenden organischen Stoffströmen Schad- und Störstoffe abzutrennen und einen entwässerten und damit lagerfähigen, höherwertigen und möglichst marktfähigen biogenen Festbrennstoff zu erzeugen. Zum Erreichen dieser Ziele werden zunächst die einzelnen Inputströme charakterisiert und in einer Anlage zur Autoklavierung im Technikumsmaßstab untersucht. Auf Basis dieser Voruntersuchungen wird ein Großversuch an einer entsprechenden vorhandenen großtechnischen Anlage im Ausland organisiert. Ist dieser Großversuch erfolgreich soll eine Demonstrationsanlage zur Autoklavierung von maximal 1 t/h ausgelegt, am Standort einer Abfallbehandlungsanlage installiert, in die dort vorhandene Infrastruktur integriert und danach umfassend getestet und optimiert werden.

Im Zuge dieser Prozessintegration sollen die bei der Autoklavierung sowie den vor- und nachgeschalteten Aufbereitungsverfahren erzeugten Nebenstoffströme des Prozesses (Störstoffe, flüssige Phase aus der Autoklavierung, kondensierte Brüden, Restbrüden, etc.) analytisch untersucht und eine bestmöglich weitergehende energetische Nutzung in der thermischen Abfallbehandlung bzw. der anaeroben Vergärung realisiert werden. Ebenfalls soll eine Modulierung des Gesamtprozesses durchgeführt und mit Hilfe der Ergebnisse der Demonstrationsanlage validiert werden. Projektbegleitend soll eine Bilanzierung des Prozesses (Massen- und Energiebilanzen) sowie eine Bewertung anhand ökonomischer und ökologischer Kriterien erfolgen.

Es besteht ggf. die Möglichkeit zur Promotion

Voraussetzungen:

Insgesamt wünschen wir uns eine hoch motivierte Persönlichkeit, die sich für diese spannende Aufgabe engagieren möchte. Eine Unterstützung bei der universitären Lehre wird erwartet.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Herr Prof. Kaltschmitt unter der Rufnummer (040) 42878-3008.

Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf und den üblichen Unterlagen sind bis zum 03.08.2017 unter Angabe der Kenn-Nr. D-17-116 zu richten an:

Technische Universität Hamburg
- Personalreferat PV32/G -
21071 Hamburg

Oder per E-Mail an geschaeftsstellepv32@tu-harburg.hamburg.de

Die Technische Universität Hamburg kann aufgrund der Vielzahl von Bewerbungen nur solche Bewerbungsunterlagen zurückschicken, denen ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beiliegt. Bitte reichen Sie keine Originale ein.

Drittmittelstelle

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