TUHH wieder auf der Hamburger Bildungsmesse "Einstieg" vertreten

Ingenieure und Studierende werben für neue Studiengänge und zeigen Ergebnisse ihrer Arbeit

21.02.2013

Reges Interesse an der TUHH.
Reges Interesse an der TUHH. Foto: Rüdiger Bendlin / TUHH

Auf Hamburgs größter Bildungsmesse "Einstieg" präsentiert sich Freitag und Sonnabend, 22. und 23. Februar, in der Zeit von 9 bis 16 Uhr, die Technische Universität Hamburg. Erwartet werden in Halle 6 der Hamburg Messe 38.000 Besucher. Sie können sich bei 340 Unternehmen, Hochschulen und Institutionen über Studien- und Ausbildungsangebote informieren. 
Am Messestand H 30 stellen Lehrende und Studierende interessante und neue Studiengänge der TU vor, darunter der Bachelor-Studiengang Allgemeine Ingenieurwissenschaften/AIW. Er belegt hinter dem Maschinenbau Platz zwei auf der Liste der beliebtesten Studiengänge an Hamburgs südlichster Universität und bietet die Herausforderung eines "Ingenieurstudiums total". Die Grundlagen aller Ingenieurstudienrichtungen werden ungekürzt vermittelt. Erst nach einem Jahr erfolgt die Entscheidung für eine der insgesamt neun Studienrichtungen. Das interdisziplinäre Grundlagenwissen aus den Disziplinen Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Informatik-Ingenieurwesen, Maschinenbau und Bauwesen befähigt AIW'lerinnen und AIW'ler, sich zügig in neue Fachgebiete einzuarbeiten. Entsprechend breit sind ihre beruflichen Möglichkeiten.

Gleiches gilt für die dualen Studiengänge. Unter dem Motto: "dual@tuhh - Jetzt auch in fünf Fächern dual an der TUHH studieren", können Interessierte neben den Studiengängen Informatik-Ingenieurwesen und Mechatronik auch aus den Studiengängen Maschinenbau, Schiffbau und Elektrotechnik wählen. Dahinter steht ein gemeinsames Konzept von TUHH und dem Arbeitgeberverband NORDMETALL. Das duale Programm beinhaltet ein vollwertiges ingenieurwissenschaftliches Studium an der TU, das während der vorlesungsfreien Zeit um ausgedehnte Praktikumsphasen ergänzt wird. In Unternehmen der norddeutschen Metall und Elektroindustrie wenden die Studierenden das theoretische Wissen aus den Vorlesungen an und festigen es. Diese Art des praxisnahen und punktgenauen Erlernens gilt an der TU als der heimliche Renner neben dem ingenieurwissenschaftliches Bachelor-Studium oder auch dem Maschinenbau. Über alle weiteren Studiengänge informieren auf dem Messestand erfahrene Studierende sowie die Zentrale Studienberatung (studienberatung@tuhh.de) der Technischen Universität Hamburg.

Informationen aus erster Hand.
Informationen aus erster Hand. Foto: Rüdiger Bendlin / TUHH

Neben der Vorstellung neuer Studiengänge unterhalten TU-Studierende die Messebesucher mit Vergnüglichem aus dem praktischen Universitätsleben. So zeigen sie Ergebnisse sogenannter semesterbegleitender Entwicklungsarbeiten. Darunter ist ein mit Helium gefülltes Modellluftschiff, dessen Antrieb und Steuerung über ein PC realisiert wird. Der Hintergrund des Projekts ist das Anliegen der TUHH, Studierende möglichst früh im Studium mit den vielfältigen Möglichkeiten an der TUHH vertraut zu machen. "Durch die interdisziplinäre Teamarbeit vor dem Hintergrund einer herausfordernden praktischen Aufgabe sollen sich bereits die Studienanfänger/innen als Ingenieur/innen ausprobieren können", sagt die Ingenieurin Uta Riedel, Organisatorin und Projekt-Betreuerin. Durch die Zusammenarbeit im Team sollen auch außerfachliche Kompetenzen entwickelt werden, von denen die Studierenden in ihrem weiteren Studium profitieren können.

Nicht minder attraktiv ist der Rennwagen des Vereins e-gnition Hamburg. Eine Gruppe von 35 TU-Studenten hat innerhalb eines Jahres den Wagen mit Elektroantrieb gebaut. Der Flitzer startete im vergangenen Jahr bei Events in Silverstone und beim Formula-Student-Electric-Wettbewerb in Hockenheim. Die Qualifizierung für den diesjährigen Wettbewerb haben die Studenten bereits in der Tasche.

Das e-gnition Team will zeigen, dass Umweltverträglichkeit und Fahrspaß keine Gegensätze sind, sondern miteinander Hand in Hand gehen können. "Mit diesem Hintergrund prüfen wir bei jeder Konstruktion, bei der Wahl jedes Werkstoffes und bei der Wahl jedes Fertigungsverfahrens, ob wir damit unseren Prinzipien entsprechen. Schritt für Schritt, Saison für Saison, wollen wir so einem wirklich grünen Auto näher kommen", beschreibt das Team die Konstruktion des Elektrowagens. "Starke Unterstützung bekommen wir dabei vom Kompetenzzweig der "Green Technologies" unserer Hochschule, der Technischen Universität Hamburg! Wir können auf neueste Forschungsergebnisse zurückgreifen und die geballte Kompetenz vieler Experten nutzen."

Weitere Infos unter: http://www.egnition-hamburg.de


TUHH - Pressestelle
Martina Brinkmann
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