Energieforschungsverbund Hamburg geht in die zweite Runde

25.02.2015

Grafik: Energieforschungsverbund Hamburg

Wissenschaftliche Kompetenz aus Hamburg für die Energieversorgung der Zukunft: Die gute Zusammenarbeit im Energieforschungsverbund Hamburg wird nach einer erfolgreichen Anlaufphase fortgesetzt. Der Energieforschungsverbund bündelt die Kompetenzen in der Energieforschung von fünf Hamburger Hochschulen: der Universität Hamburg, der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der
HafenCity Universität Hamburg und der Helmut Schmidt Universität – Universität der Bundeswehr Hamburg. Ziel des Energieforschungsverbunds ist es, die Hamburger Hochschulen im Bereich der Energieforschung intensiver untereinander und mit der Wirtschaft zu vernetzen, um eine stärkere Profilbildung und das gemeinsame Einwerben von Drittmitteln zu erreichen.

Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Der Umbau der Energieversorgung ist eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Der Energieforschungsverbund Hamburg soll diesen Prozess umfassend wissenschaftlich, disziplinübergreifend und praxisnah begleiten. Der Verbund leistet einen wichtigen Beitrag, um Hamburg weiter als Energie-Forschungsstandort mit überregionaler Ausstrahlung zu etablieren. Das Einwerben von Drittmitteln durch Verbundanträge des Energieforschungsverbunds beim Bund und bei der Europäischen Union sowie die Kooperation mit dem Hamburger Cluster Erneuerbare Energien spielen dabei eine große Rolle.“

Der Energieforschungsverbund Hamburg hat sich bereits mit mehreren Forschungsverbundvorhaben in kompetitiven nationalen und internationalen Ausschreibungen erfolgreich durchgesetzt. Die Kosten des Energieforschungsverbundes werden zur einen Hälfte von der Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF), der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI), zur anderen Hälfte von den fünf beteiligten Hochschulen getragen.

Hamburg setzt im Rahmen der Energiewende auch weiterhin auf Innovationen insbesondere in Zukunftsfeldern wie den Erneuerbaren Energien. Konkurrenzfähige Produkte und Lösungen aus Hamburg für die nationalen und internationalen Märkte der Energiewende setzen exzellente Forschung in Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen voraus. Durch die hier gebündelte wissenschaftliche Exzellenz und die Vernetzung mit den Kompetenzen der Hamburger Wirtschaft werden die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum in der Stadt geschaffen.

Die Weiterentwicklung des Energieforschungsverbundes fügt sich in die Politik des Senats ein, Hamburg zu einem führenden Standort der Erneuerbaren Energie in Deutschland zu machen und den Technologietransfer auf diesem Gebiet zu stärken. Der Energieforschungsverbund Hamburg kooperiert erfolgreich mit dem Cluster Erneuerbare Energien Hamburg, um Kooperationsmöglichkeiten und Synergieeffekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu nutzen.

Siehe auch: www.tuhh.de/iue/energieforschungs-verbund-hamburg.html


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