Wohin geht die Energiewende?

Podiumsdiskussion der Akademie der Wissenschaften in Hamburg mit TUHH-Professor Martin Kaltschmitt

06.10.2014

Das Windrad als Symbol für die Energiewende
Das Windrad als Symbol für die Energiewende Foto: TUHH/Geringer

"Energiewende: Quo vadis?"– lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, die Donnerstag, 9. Oktober 2014, um 19 Uhr im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg stattfindet. Die Runde von Experten aus Wirtschaft und Entwicklung bereichert TUHH Professor Dr.-Ing. Martin Kaltschmitt. Er leitet das Institut für Energiewirtschaft und Umwelttechnik an der Technischen Universität Hamburg.

Weitere Diskussions-Teilnehmer sind:

­– Priv.-Doz Dr. Christian Growitsch
Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI)

– Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Marian Paschke
Universität Hamburg; Institut für Seerecht und Seehandelsrecht

– Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef SchulzHelmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg; Elektrische Energiesysteme.

Die Moderation übernimmt Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Edwin J. Kreuzer, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und ehemaliger Präsident der TUHH.

Die Energiewende, die eher unspektakulär begann, wurde 2011 durch die Folgen des Tsunami in Japan erheblich beschleunigt. Was wurde bisher richtig gemacht, was eher nicht? Kann sich Deutschland den nationalen Alleingang überhaupt erlauben? Welche Risiken bestehen, welche Chancen ergeben sich? Wo stehen wir und wie lassen sich die gesetzten Ziele erreichen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt und diskutiert die Expertenrunde.
Professor Dr.-Ing. Martin Kaltschmitt leitet seit 2006 das TUHH Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE). Er beschäftigt sich vorrangig mit technischen, ökonomischen und ökologischen Fragen im Zusammenhang mit der Nutzung regenerativer Energien als Teil des nationalen und globalen Energiesystems. Ein Schwerpunkt dabei ist die Bioenergie. Der Wissenschaftler ist Mitglied in der Hamburger Akademie der Wissenschaften und engagiert sich dort in der Arbeitsgruppe Energie und Ressourcen. Zudem leitet er u. a. den Fachausschuss "Regenerative Energien" des VDI Deutschland und den Arbeitskreis "Rohstoffverarbeitung" bei aireg (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany e.V.). Kaltschmitt: „In den letzten Jahren haben sich erneuerbare Energien zu einer zunehmend festen Größe im deutschen und auch im globalen Energiesystem entwickelt – das gilt für Strom, Wärme und den Kraftstoffen. Aus Umwelt- und Klimaschutzgründen sowie zur Verbesserung der Versorgungssicherheit wird ihr Anteil in Deutschland und weltweit in den kommenden Jahren sukzessive zunehmen. Um diesen Transformationsprozess aus volkswirtschaftlicher Sicht optimal zu gestalten, müssen die fossilen und die erneuerbaren Energien – im Hinblick auf eine sichere, kostengünstige und umweltverträgliche Deckung der gegebenen Energienachfrage – besser aufeinander abgestimmt und verstärkt unter Energiesystemaspekten weiterentwickelt werden. Notwendig dafür ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die gemeinsam entsprechende innovative Anlagen, Systeme, Komponenten und Konzepte entwickeln, testen und optimieren müssen.“

Presseanmeldung und weitere Informationen:
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Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
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