3. Workshop an der TUHH des DFG-Schwerpunktprogramms (SPP 1679)

„Dynamische Simulation vernetzter Feststoffprozesse“ zum Thema „Entwicklung und Nutzung eines Rahmensystems für die Simulation dynamischer Feststoffprozesse“

09.09.2014

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops. Foto: TUHH / Geringer

An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) treffen sich vom 8.-10. September 30 Doktoranden, um im Rahmen des Workshops „Entwicklung und Nutzung eines Rahmensystems für die Simulation dynamischer Feststoffprozesse“ neueste mathematische Methoden zu erlernen.

Das Ziel ist die Anwendung der sequentiell-modularen dynamische Fließschemasimulation von Feststoffprozessen in verschiedenen Teilprojekten des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogrammes 1679 „Dynamische Simulation vernetzter Feststoffprozesse“.
Nach mehr als einem Jahr der Bearbeitung des Schwerpunktprogrammes sollen die Bearbeiter sämtlicher Teilprojekte in das an der TUHH im Rahmen des zentralen Projektes zu entwickelnde Rahmensystem eingewiesen werden.

So widmet sich der Workshop Themen wie der graphischen Benutzeroberfläche des neuen Rahmensystems, der detaillierten Beschreibung der Programmierschnittstellen und er bietet Übungen der Entwicklung und Implementierung von dynamischen Modellen und der Simulation von Beispielprozessen.

Es referieren Mitarbeiter des Institutes für Feststoffverfahrenstechnik und Partikeltechnologie. Als Höhepunkt wird Professor Sankaran Sundaresan von der Princeton University, USA, „Permanant Guest Professor der TUHH, einen Vortrag zu „Coarse-grained gas-particle flow simulations” halten.

Am Mittwoch wird die Veranstaltung dann von einem Workshop „Führungskompetenz und Gender“ abgerundet, der gemeinsam mit der Graduiertenakademie der TUHH veranstaltet wird.

Das DFG-Schwerpunktprogramm (SPP) wird von Professor Stefan Heinrich, Leiter des Instituts für Feststoffverfahrenstechnik und Partikeltechnologie, koordiniert und läuft seit Juli 2013 mit einer geplanten Laufzeit von 6 Jahren.

In den ersten beiden Jahren finanziert die DFG das SPP mit 5 Millionen Euro für 31 Einzelprojekte, die Kollegen aus ganz Deutschland aus den Bereichen Partikeltechnik, Verfahrenstechnik, Mathematik und Regelungstechnik bearbeiten.

Von der TUHH ist neben Herrn Prof. Heinrich auch Frau Prof. LeBorne vom Institut für Mathematik Leiterin eines Projektes.


TUHH - Pressestelle
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