Hamburger Brücken – Der Künstler Prof. Klaus Mitransky stellt in der TUHH aus

28.07.2014

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Die Bilder im Hauptgebäude der TUHH ziehen die Blicke auf sich. Foto: Armin Jesko

Venedig des Nordens: Die Technische Universität Hamburg (TUHH) zeigt die Ausstellung „Hamburger Brücken“ des emeritierten Professors für Gestaltungstechnik Klaus W. Mitransky. Präsentiert werden Öl- und Acrylbilder, Printdrucke und Fotografien der Hamburger Bauwerke. Die Ausstellung ist vom 22. Juli bis zum 27. August 2014 täglich von 9 bis 21 Uhr kostenfrei für Besucherinnen und Besucher der TUHH geöffnet.

Mit 2.500 Bauwerken hat Hamburg mehr Brücken als Venedig und Amsterdam zusammen. Die Ausstellung in der TUHH stellt einige von ihnen aus – zu den bekanntesten gehören die Elbbrücken, die Köhlbrandbrücke und die Norderelbbrücke. Für einen Artikel „Hamburgs Brücken werden farbig“ entstanden viele Fotos, die auch in der TUHH-Ausstellung zu sehen sind. In einigen Werken spielt auch die symbolische Ebene eine Rolle. So zeigt die Lichtführung in den Bildern „Brücken im Zwielicht I + II“ einen Moment zwischen Dunkelheit und Tageshelle, der als Zwischenstadium von Jenseits und Diesseits, Abschied und Wiederkehr gedeutet werden kann. Weit verbreitet ist die Brücke als Symbol für die Überwindung von Gräben und die Verbindung über trennende Grenzen hinweg.

In einer Technischen Universität, geht es bei Brücken meist um deren Nutzlast, Tragfähigkeit und Temperatureinwirkungen. „Bei erster Betrachtung sind Brücken funktionelle Bauwerke, die den Zweck erfüllen, ein Hindernis, wie beispielsweise Flüsse oder Schluchten zu überwinden“, sagt der promovierte Pädagoge Mitransky. In seiner Ausstellung gibt er Brücken eine größere Bedeutung und stellt sie unterschiedlich dar, beispielsweise wie er sie wahrnimmt, während er in einem Auto an ihnen vorbeifährt.

„Wir sind froh, dass wir mit Ausstellungen wie dieser die Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft schlagen können“, sagte Dr. Ralf Grote, Leiter des Präsidialbereichs der TUHH, in seiner Eröffnungsrede. Für die TUHH hat Kunstförderung bereits Tradition, die mit einer eigenen Kunstinitiative unterstützt wird.

Klaus W. Mitransky wurde in Seelow geboren und wuchs in Rendsburg auf. Nach dem Studium der Malerei und Design in Düsseldorf und Kiel folgte ein Studium der Berufspädagogik in Berlin, das 1. und 2. Staatsexamen und des weiteren: Studium der Kunstgeschichte, Soziologie und Erziehungswissenschaften in Hamburg, Promotion. Mitransky lehrte unter anderem an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), der Universität Hamburg und dem Staatlichen Studienseminar und war zuletzt als Professor an der Universität Wuppertal tätig. Im Jahr 2000 wurde er emiritiert.

Die Ausstellung „Hamburger Brücken“ findet exklusiv vom 22. Juli bis 27. August an der Technischen Universität Hamburg (TUHH), Schwarzenbergstraße 93 (A), 21073 Hamburg statt.


TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn
E-Mail: alina.gruhn@nithh.de
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