International Joint Graduate Course on Sustainable Energy an der TUHH

15.07.2014

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses sowie Prof. Schmitz und Prof. Radermacher (erste Reihe, li.)
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses sowie Prof. Schmitz und Prof. Radermacher (erste Reihe, li.) Foto: TUHH/Schmitz

In den vergangenen zwei Wochen besuchten 17 Studierende und Doktoranden aus vier Nationen den „International Joint Graduate Course on Sustainable Energy“ an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Der Kurs aus dem Institut für Thermofluiddynamik, Technische Thermodynamik, beschäftigte sich mit den verschiedenen Systemen zur regenerativen Energiegewinnung weltweit. Aber auch die Energiewende in Deutschland wurde diskutiert. Organisator war TUHH-Professor Gerhard Schmitz in Zusammenarbeit mit Prof. Reinhard Radermacher von der University of Maryland, USA.

Ziel war es, ein Verständnis für die Entwicklung und Einsatzmöglichkeiten regenerativer Energiesysteme zu vermitteln. Von mehreren TUHH-Professoren und Dozenten sowie von Prof. Radermacher wurden die unterschiedlichen Technologien regenerativer Energiesysteme darunter Solarenergie, Windturbinen, Biokraftstoffe und Meeresenergie erläutert sowie deren Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt. Schließlich sollten die Master- und PhD-Studierenden eine eigene Vision entwickeln, wie in Zukunft weltweit nachhaltige Energiequellen genutzt werden und wie der Weg dahin aussehen könnten.

„Die Frage nach einer nachhaltigen Energieversorgung ist ein globales Problem, dass nur global gelöst werden kann“, erklärt Professor Gerhard Schmitz vom Institut für Thermofluiddynamik, die Bedeutung des Kurses. Die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammten von der Technischen Universität Hamburg, der University of Maryland, USA, der Korea University, Südkorea und der Shanghai Jiao Tong University, China.

Die jeweils achtstündigen Kurstage gliederten sich jeweils in einen Theorieteil, Übungen und Gruppenarbeitsprojekte. Das wissenschaftliche Programm bereicherte u.a. ein Besuch des Wilhelmsburger Energiebunkers. Der ehemalige Flakbunker ist Symbol des Klimaschutzkonzeptes Erneuerbares Wilhelmsburg. Schmitz zieht ein positives Fazit: „Der Kurs war ein großer Erfolg.“ Xiaojie Lin, ein Teilnehmer aus China, pflichtete dem bei: „Die Aufgaben und Gruppendiskussionen waren sehr interessant. Ich habe nun ein besseres Verständnis von der Energiewende in Deutschland.“

Konzipiert wurde der International Joint Graduate Course on Sustainable Energy von Prof. Gerhard Schmitz und Prof. Reinhard Radermacher. Radermacher ist Direktor des Center for Environmental Energy Engineering an der University of Maryland und ein international anerkannter Experte für Wärmepumpen.


TUHH - Pressestelle
Alina Gruhn
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