Familiengerechten Hochschule: Service wird erweitert

22.08.2013

Astrid Kroschke, TUHH Gleichstellungsbeauftragte, und Marlen Sievert (rechts), neue Mitarbeiterin im Familienbüro, vor dem Mutter-Kind-Arbeitsraum
Astrid Kroschke, TUHH Gleichstellungsbeauftragte, und Marlen Sievert (rechts), neue Mitarbeiterin im Familienbüro, vor dem Mutter-Kind-Arbeitsraum
Foto: TUHH/Brinkmann

Das Qualitätssiegel "audit familiengerechte hochschule" hat Einzug in die TUHH gehalten. Nun gilt es, festgelegte Zielvorgaben umzusetzen und damit die erneute Auditierung in drei Jahren zu sichern. In diesem Zusammenhang wurde neben dem bereits bestehenden Angebot - der flexiblen Kinderbetreuung dem CampusNest - nun ein Eltern-Kind-Arbeitsraum im vierten Stock des Gebäudes E (Raum 4061) eröffnet. "Wir hoffen, mit diesem Angebot ein Zeichen zu setzen, was die Vereinbarkeit von Studium oder Beruf und Familie angeht", sagt Astrid Kroschke, Hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte der TUHH.

Wenn also die Oma krank wird oder der Babysitter kurzfristig absagt, ist das für Studierende sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Technischen Universität Hamburg kein Grund mehr zur Panik: Sie können ihren Nachwuchs ins neue Eltern-Kind-Büro mitbringen. Das kombinierte Arbeits- und Spielzimmer bietet neben Bausteinen, Bilderbüchern und einer gemütlichen Kissenlandschaft für die Kleinen auch Computer und Telefon, damit die Eltern arbeiten können. Zudem finden dort ab sofort auch Beratungsgespräche statt, die das Gleichstellungs- und Familienbüro der TUHH anbietet. Die Gespräche führt Marlen Sievert. Seit Anfang August arbeitet die Pädagogin im Familienbüro an der TUHH. "Unser Ziel ist es, das Thema Familie mit in die Hochschulkultur einzubringen. Sinn einer familiengerechten Hochschule ist es, Verantwortung für Familien zu übernehmen und zwar nicht allein für Kinder sondern auch für Themen, die beispielsweise die Pflege von älteren oder kranken Familienmitgliedern betreffe", sagt Sievert. "Neben diesem Aufgabenbereich sind wir ebenfalls Impulsgeberinnen für Angebotsentwicklung und -gestaltung." Ein weiteres großen Ziel auf dem Weg zur Optimierung der Beratungstätigkeit sei, so Astrid Kroschke, die Schaffung einer Netzwerkplattform, die über die Grenzen der TUHH hinaus reiche; verbunden mit einer Lotsenfunktion, die beide Frauen für sich in Anspruch nehmen: "Wenn wir Ratsuchenden nicht aus eigenen Mitteln weiterhelfen können, dann möchten wir ihnen zumindest qualifizierte Ansprechpartner nennen können."

Das Gleichstellungs- und Familienbüro (Gebäude C Raum 1020) ist zu erreichen unter familienbuero@tuhh.de und hat montags von 10 bis 12 Uhr eine offene Sprechstunde. Einen Beratungstermin kann direkt mit Marlen Sievert telefonisch unter 040 42878.3968 oder per Mail mit marlen.sievert@tuhh.de vereinbart werden.


TUHH - Pressestelle

Fax: +49 40 428 78 2366