Familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen sind an der TUHH verankert

Prof. Sönke Knutzen nimmt in Berlin das Qualitätssiegel "audit familiengerechte hochschule" entgegen

17.07.2013

Foto: TUHH-Prof. Sönke Knutzen (hintere Reihe 1.v.l) mit dem Qualitätssiegel "audit familiengerechte hochschule" Foto: bmfsfj

Der Vizepräsident für Lehre der Technischen Universität Hamburg (TUHH), Prof. Dr. Sönke Knutzen, hat in Berlin das anerkannte Qualitätssiegel "audit familiengerechte hochschule" (fgh) entgegengenommen. Das Siegel zeichnet die Universität als Hochschule mit einer aktiven Politik für familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen aus.

Nachdem sich die TUHH im Herbst 2012 um das audit beworben und den Auditierungsprozess erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde ihr im März dieses Jahres das entsprechende Zertifikat erteilt, das nun Professor Knutzen in Berlin entgegen genommen hat. Ziel des audits ist es, den Beschäftigten und Studierenden an der TUHH mit und ohne Familie gleiche Chancen zu ermöglichen. Es ist ein Instrument zur Förderung familienbewusster Personalpolitik, bei dem einerseits bereits eingeführte Maßnahmen begutachtet wurden und andererseits Zielvorgaben festgelegt worden sind, die in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden müssen. Von der Umsetzung der Zielvereinbarung hängt die erneute Auditierung ab.Das audit versteht sich als strategisches Managementinstrument, das Wege aufzeigt, wie die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie verbessert und langfristig in der Hochschulpolitik verankert werden kann.

Gerade in Zeiten des demografischen Wandels gewinnt diese Vereinbarkeit an Bedeutung. Professor Knutzen: "Auch wir an der Technischen Universität Hamburg prägen die Gesellschaft. Frauen an der TUHH studieren und möchten Karriere machen. Männer möchten neben ihrem Studium Kinder erziehen. All dies wird in unserer familienfreundlichen Hochschule eine große Rolle spielen. So machen junge Familien bei uns vor, wie der Campus zu einem Ort wird, an dem Kinder selbstverständlich dazu gehören."

Überreicht wurde das Zertifikat von Josef Hecken, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, gemeinsam mit Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Die Schirmherrschaft für das audit der berufundfamilie gGmbH - einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung tragen gemeinsam Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler.

Längst hat die TUHH einiges vorzuweisen, was es Beschäftigten und Studierenden erleichtert, ihre familiären Aufgaben der Betreuung und Pflege mit den Verpflichtungen aus Beruf und Studium in Einklang bringen zu können. Zu nennen sind die bestehende Gleitzeit für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ebenso wie die alternierende Telearbeit, die im Wechsel von der Dienststelle oder dem Arbeitsplatz zu Hause ausgeübt werden kann. Es existieren spezifische Angebote in Rahmen der Fort- und Weiterbildung wie E-Learning-Angebote und Lernplattformen für Studierende oder individuelle Beratungen für Studierende mit Kind/ern. Nicht zu vergessen die flexible Kinderbetreuung im "CampusNest".


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