Karl H. Ditze-Preis 2013 für beste Abschlussarbeiten und Dissertationen

Die Karl H. Ditze Stiftung verlieh fünf Preise an den talentierten Ingenieurnachwuchs der TUHH und zeichnete zudem als studentische Projekte die RuderING AG sowie die Studierenden Dirk Göttsche, Christian Schnabel und Hauke Nüstedt aus

15.07.2013

Die Karl H. Ditze Stiftung verlieh fünf Preise an den Ingenieurnachwuchs der TUHH und zeichnet zudem als studentische Projekte die RuderING AG sowie die Studierenden Dirk Göttsche, Christian Schnabel und Hauke Nüstedt aus.
Die Karl H. Ditze Stiftung verlieh fünf Preise an den Ingenieurnachwuchs der TUHH und zeichnet zudem als studentische Projekte die RuderING AG sowie die Studierenden Dirk Göttsche, Christian Schnabel und Hauke Nüstedt aus. Foto: TUHH/Brinkmann 

Zum 14. Mal in Folge verlieh die Hamburger Karl H. Ditze Stiftung an der Technischen Universität Hamburg den Karl H. Ditze Preis.

Ob Dissertation, Master, Bachelor oder Diplom, die Auszeichnungen wurden im Rahmen einer Feierstunde im Ditze-Hörsaal vom Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Dipl.-Kfm. Heinz-Günther Vogel, überreicht. Prof. Dr. Dr. h.c. Garabed Antranikian, Präsident der Technischen Universität Hamburg, begrüßte die Preisträger sowie Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Heinz-Günther Vogel: "Die Vergabe der Preise für diese herausragenden und eigenständigen Studienarbeiten sind für uns immer ein Highlight. Frei nach Thomas Mann bedeutet das für die so ausgezeichneten Studierenden: Ein solcher Preis putzt ungemein."

Ausgezeichnet mit dem akademischen Gold wurden in diesem Jahr mit jeweils 1000 Euro die Bachelor-Arbeiten von Matthias Soppert und Steffen Gerrit Mersch. Jeweils 1500 Euro erhielten Anna Mempel für ihre Masterarbeit und Hannes Hatecke für seine Diplomarbeit. Für eine ausgezeichnete Dissertation übereichte Heinz-Günther Vogel als höchstes Preisgeld einen Scheck über 2000 Euro an Dr.-Ing. Jakob Hilger. Alle Arbeiten sind mit Bestnoten ausgezeichnet.

Der traditionelle Preis für das "innovative studentische Projekt" über 3000 Euro teilen sich die RuderING AG mit Dirk Göttsche, Hauke Nüstedt und Christian Schnabel.

Preisträger: Matthias Soppert

Titel der Bachelorarbeit: Entwicklung einer Schadenslokalisationsmethode im Glasfaserverstärktem Kunststoff mit nanopartikelmodifizierter Matrix

Die bis zu 85 Meter messenden Rotorblätter großer Windkraftanlagen bestehen heute hauptsächlich aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), der 30 Jahre halten soll. Doch Biege- und Windlasten sowie auch das Wetter wirken auf Flügel und Material der Windmühlen ein, so dass im Laufe der Jahre Schädigungen des Materials auftreten. Mit der Frage, wie Schäden erkannt und angezeigt werden können, hat sich Matthias Soppert in seiner Arbeit beschäftigt, die Prof. Dr.-Ing. Karl Schulte, Leiter des TUHH-Instituts Kunststoffe und Verbundstoffe, begleitete.

Die in der Bachelorarbeit des ehemaligen TUHH-Maschinenbaustudenten untersuchten Materialien bieten die Möglichkeit, genau diesen Zustand des Materials zu überwachen, indem die elektrischen Widerstände des CNT-modifizierten Materials (CNT steht für Kohlenstoffnanoröhren) gitterförmig über das ganze Bauteil gemessen werden. So kann festgestellt werden ob und wo ein Schaden auftritt, sowie eine Aussage über die Größe des Schadens getroffen werden.

 Mit dieser Arbeit liegt noch kein marktreifes Produkt vor, doch in der Anwendung könnte auf der Basis dieser Arbeit ein Produkt folgendermaßen aussehen:
 In schwer zugänglichen Gebieten, wie bei Offshore-Windenergieanlagen, könnte das Material bzw. die Methode genutzt werden, um aus der Ferne den Zustand des Materials zu überwachen. Wartungskosten würden reduziert, die Sicherheit erhöht werden.

Matthias Soppert hat zu Beginn des Jahres das Masterstudium Theoretischer Maschinenbau an der TUHH aufgenommen und wird parallel dazu im Oktober ein MBA-Studium am Northern Institute of Technology (NIT) aufnehmen.

Preisträger: Steffen Gerrit Mersch

Titel der Bachelorarbeit: FMCW Radar mit hoher relativer Bandbreite

Luft- und Schiffsverkehr sind heute ohne intensiven Einsatz von Radartechnik undenkbar
Im Straßenverkehr hat sich in den letzten zehn Jahren eine Revolution ereignet. Sehr viele Autos sind heute bereits mit 24GHz-Radarsensoren ausgestattet und assistieren der Autofahrerin und dem Autofahrer in dem nicht einfachen Verkehrsablauf. Der Mensch kann die Entfernung und Geschwindigkeit zu vorausfahrenden Autos nur sehr schlecht schätzen, was häufig der Grund für Verkehrsunfälle ist. "An dieser Stelle kommen allwetterfähige Radarsensoren ins Spiel, die Entfernungen und Geschwindigkeiten hochgenau auch in Mehrzielsituationen messen können", erklärte Prof. Dr. h. c. Hermann Rohling, Professor im Ruhestand am Institut für Nachrichtentechnik an der TUHH, in seiner Laudatio. Dabei wird die Entfernung eines Ziels durch die Signallaufzeit bestimmt und die Geschwindigkeit eines Ziels durch die Auswertung der Dopplerfrequenzverschiebung des Empfangssignals. Steffen Mersch hat spezielle, sehr breitbandige (Ultrabreitband - UWB) Radarsignale betrachtet und untersucht. Dabei lag der Fokus auf der Zielgeschwindigkeitsbestimmung durch Dopplerfrequenzanalyse. In seiner Arbeit zeigt er die Grenzen des klassischen Radarsystementwurfs für ein UWB-System mit Geschwindigkeitsbestimmung auf und regt eine alternative Datenverarbeitung für den speziellen Fall des UWB-Radars an. Mersch studiert seit 2009 Elektrotechnik an der TUHH.

Preisträgerin: Anna Mempel

Titel der Master-Arbeit: Facial Animation using Muscles to Control the Mimic Articulation of Phonemes

Mimik bestimmt die zwischenmenschliche Kommunikation. Dass Gesichter keine starren Masken sind, dafür sorgt ein Drittel der rund 50 Gesichtsmuskeln. Ihre Kontraktion bewegt die damit verbundenen Hautpartien und lässt charakteristische Ausdrücke auf Gesichtern entstehen. Beim Sprechen prägen Mund und Lippen typische Formen, die es Menschen ermöglichen, das Gesprochene gegebenenfalls ohne Ton zu verstehen. Auch in virtuellen Welten spielt die Mimik eine tragende Rolle. Sie sorgt dafür, die Aufmerksamkeit des Publikums an eine Figur zu fesseln. In diesem Fall müssen sowohl die Muskeln als auch ihre Steuerung formal beschrieben und gesteuert werden.
In ihrer Master-Arbeit hat Anna Mempel ausgehend von der Anatomie des menschlichen Gesichts ein abstraktes Muskelmodell entwickelt, das sich an beliebige Schädelformen anpassen lässt und beliebige Hautmodelle verformen kann. Ihren Ansatz hat sie in die Animationssoftware Autodesk Maya2013 implementiert, der Standardsoftware für professionelle 3D Animation. Insgesamt hat sie 14 Muskeln modelliert, die linear auf den Mund zulaufen, und einen Schließmuskel, der den Mund ringförmig umschließt. Mit diesem Modell ist es möglich, Mundformen für die Aussprache von verschiedenen Konsonanten und Vokalen mimisch zu artikulieren. Diese Arbeit legt den Grundstein für die Sprachartikulation virtueller Figuren. Die Verfeinerung des Modells durch die Ergänzung weiterer Mundformen, Übergänge zwischen verschiedenen Lauten oder eine Abbildung der Muskeln um die Augenpartie sind mögliche Weiterführungen dieser Arbeit. TUHH-Professor Helmut Weberpals vom Institut für Rechnertechnologie begleitete die Arbeit: "Anna Mempel hat es gewagt, sich dieses komplexen interdisziplinären Themas anzunehmen. Die TUHH ist stolz auf sie."
Anna Mempel studierte an der TUHH im Internationalen Masterstudiengang Informations- und Medientechnologie.

Das Studierenden- Hauke Nüstedt Christian Schnabel und Dirk Göttsche (v.l.) in Gesellschaft des Ordenskapitularium der Heyligen Frawe Latte ad Hammaburg  
Das Studierenden- Hauke Nüstedt Christian Schnabel und Dirk Göttsche (v.l.) in Gesellschaft des Ordenskapitularium der Heyligen Frawe Latte ad Hammaburg  Foto: TUHH/Brinkman

Preisträger: Dipl.-Ing. Hannes Hatecke

Titel der Diplom-Arbeit: Untersuchungen des Sicherheitsniveaus der BV1030 mithilfe von numerischen Seegangsberechnungen

Schiffe kentern in schwerer See, wenn sie nicht genügend Stabilität besitzen. Um Kenterunfälle zu vermeiden und die Sicherheit der Seeleute zu garantieren, existieren Vorschriften, die ein Mindestmaß an Stabilität fordern. Auch die deutsche Bundesmarine sorgt sich um die Sicherheit ihrer Seeleute und hat dazu eine Stabilitätsvorschrift (BV1030) erlassen. Diese wird im kommenden Jahr 50 Jahre alt. Seit Inkrafttreten der Vorschrift ist kein Schiff der deutschen Bundesmarine gekentert, obwohl die Vorschrift nie nennenswert verändert wurde. Im Vergleich dazu hat es in der zivilen Schifffahrt immer wieder Stabilitätsunfälle und als Folge darauf Verbesserungen der zivilen Stabilitätsvorschriften gegeben. So stellt sich die Frage, ob die Vorschrift der Bundesmarine heutzutage immer noch einen nach aktuellem Stand der Technik ausreichenden Sicherheitsstandard garantiert. Diese Fragestellung hat Hannes Hatecke in seiner Arbeit beantwortet. Hierfür wurde die Vorschrift mit modernsten, an der TUHH entwickelten Bewertungsmethoden untersucht. "Es konnte klar gezeigt werden, dass die Vorschrift sicherheitstechnisch noch immer den zivilen Vorschriften überlegen ist. Dass noch kein Schiff der deutschen Marine in einem Sturm gekentert ist, ist also kein Zufall", so Prof. Dr.-Ing. Stefan Krüger, Leiter des Instituts für Schiffsicherheit an der TUHH.
Dennoch zeigt die Arbeit klar auf, dass bei neuen Schiffsformen und Schiffstypen Risiken entstehen können. Es werden daher auch Verbesserungsvorschläge aufgezeigt, mit denen auch zukünftige Schiffe sicher sind. Letztendlich haben die Ergebnisse dieser Arbeit zu einer Überarbeitung der untersuchten Stabilitätsvorschrift geführt. Hannes Hatecke studierte Schiffbau an der TUHH und beendete vor wenigen Monaten ein Studium zum Master of Technology Management am NIT/Northern Institute of Technology.

Preisträger: Dr.-Ing. Jakob Hilgert

Titel der Dissertation: Knowledge Bases Process Development of Bobbin Tool Friction Stir Welding

In der Luft- und Raumfahrt besteht ein großer Bedarf an Materialien, die zugleich sehr leicht und sehr belastbar sind. Eine Gruppe solcher Materialien sind die hochfesten Aluminiumlegierungen. Um daraus Bauteile wie die Außenhaut von Flugzeugen herstellen zu können, müssen einzelne Bleche miteinander verbunden werden. Da der klassische Einsatz sehr vieler Niete nicht nur teuer ist, sondern auch im Hinblick auf das Flugzeuggewicht und damit den Treibstoffverbrauch und den Ausstoß von Treibhausgasen große Nachteile birgt, ist es vorteilhaft ein Schweißverfahren zu nutzen. Leider zerstören konventionelle Schweißverfahren die hoch komplexe und sensible Mikrostruktur des Werkstoffes und machen ihn dadurch unbrauchbar.
Abhilfe schafft das neuartige Verfahren des Rührreibschweißens. Um das erwärmte aber feste Metall verbinden zu können, sind sehr große Kräfte notwendig, die das verwendete Werkzeug extrem beanspruchen. Daher beschäftigt sich diese Arbeit mit der Entwicklung von Werkzeugen und Prozessstrategien zur zuverlässigen Erzeugung von Schweißverbindungen höchster Qualität. Computersimulation machte es möglich, Werkzeuge und Schweißparameter virtuell zu Entwickeln, zu Bewerten und zu Erproben. Durch dieses Vorgehen konnte die Anzahl der benötigten Prototypen, die Entwicklungsdauer und die Kosten auf ein Minimum beschränkt werden. So freute sich auch Doktorvater Prof. Dr. Norbert Huber vom TUHH-Institut für Werkstoffphysik und Werkstofftechnologie über die ausgezeichnete Arbeit, die bereits international Aufmerksamkeit erregt.
Dr. -Ing. Hilgert studierte an der Technischen Universität Hamburg Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Werkstofftechnik, war wissenschaftlicher Mitarbeiter des Helmholtz Zentrums in Geesthacht und arbeitet heute als Entwicklungsingenieur bei einem Engineering-Unternehmen im Bereich der Automobil- und Zulieferindustrie.

Preisträger: RuderING AG

Die RuderING AG hat sich 2011 gegründet. Den Anfang machten zehn begeisterte Ruderer und Ruderinnen. Heute zählt die AG 60 Mitglieder und ist zur nunmehr zur größten Arbeitsgemeinschaft des AStA angewachsen. Sportliche Heimat der AG ist das Umfeld des Ruderclubs Süderelbe von 1892. "Die AG fördert durch ihre Aktivitäten und ihr Auftreten als sympathische Gruppe innerhalb eines Teamsports das Gemeinschaftsgefühl und repräsentiert wichtige Facetten eines idealen Campuslebens. Mit der RuderING AG wird innerhalb der TUHH eine lange Tradition der Verknüpfung von Universität und Rudersport fortgesetzt. Auf der Basis von regelmäßigem Training nimmt die RuderING AG an sportlichen Veranstaltungen teil, die sowohl dem Leistungssport als auch dem Breitensport zuzuordnen sind", begründet Prof. Dr. rer. nat. habil. Frank Gronwald die Nominierung der RuderING AG für den Karl H. Ditze Preis 2013.

Ein Höhepunkt dieses Jahres war sicherlich die Teilnahme an den Deutschen Hochschulmeisterschaften, bei denen Mitglieder der RuderING AG - integriert in die Renngemeinschaft Hamburg - den zweiten Platz belegten. "Es ist offensichtlich, dass durch solche rudersportlichen Aktivitäten das Renommee der TUHH gefördert und überregional bekannt gemacht wird. Und auch auf dem Campus der TUHH präsentiert sich die RuderING AG regelmäßig und wirbt als eine Gemeinschaft der TUHH mit ideellem Zusammenhalt um weitere Studierende. Eine tolle Gemeinschaft mit Vorbildfunktion und von hoher Symbolkraft", so Prof. Gronwald in seiner Laudatio.

Preisträger: Dirk Göttsche, Hauke Nüstedt und Christian Schnabel

Die Studierenden Dirk Göttsche (Elektrotechnik), Hauke Nüstedt (Schiffbau) und Christian Schnabel (Schiffbau) erhalten den Karl H. Ditze Preis 2013 der TUHH für ihre herausragendes Engagement und ihre Kompetenz in der Unterstützung studentischer Arbeitsgemeinschaften und Fachschaften in den Bereichen Medientechnik und Öffentlichkeitsarbeit.



"Das Dream-Team der Medien wird für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet, das trotz ihres anstrengenden Studiums weit über das übliche Maß hinaus geht", sagte Laudator Dr. Ralf Grote, Leiter des Präsidialbereichs, Das Team stellt eigenes technisches Equipment bereit und entwickelt technische Lösungen für beispielsweise Licht, Ton und Spezialeffekte für Veranstaltungen. Sie unterstützen studentische AGs beim Aufbau und Präsentation ihrer Arbeit und organisieren die Durchführung von Veranstaltungen für SymphonING, der Theater AG oder dem jährlich stattfindenden Science Slam an der TUHH. Grote: "Durch sie wird die Technische Universität Hamburg heller, bunter und lebendiger."

Maja Meiser, Sekretärin im AStA-Büro der TUHH, zu den Preisträgern:

 "Die Liste ihrer Taten ist endlos. Festzuhalten bleibt, dass sie durch ihr Engagement Vieles an der TU am Laufen halten. Sie lassen die Studierenden immer wieder in gutem Licht erscheinen und verpassen der TU einen sauberen Sound. Und dafür sei ihnen herzlich gedankt."

Der Stifter und die Stiftung

"Die Fürsorge für andere und die Förderung des Gemeinwohls"

Karl H. Ditze (1906-1993) war persönlich haftender Gesellschafter der Hamburger rotring-Werke Riepe KG. Im Alter von 73 Jahren hat der erfolgreiche Hamburger Kaufmann und Mäzen sein Gesamtvermögen in die Karl H. Ditze Stiftung eingebracht als Krönung seines Lebenswerkes. Als weitsichtiger Unternehmer mit internationalen Geschäftsbeziehungen erkannte er die Bedeutung der Förderung begabter junger Studierender, anwendungsbezogener Wissenschaften und des Gemeinwohls.

Die Karl H. Ditze Stiftung fördert verlässlich vier Hamburger Hochschulen, darunter die TUHH, und engagiert sich für gemeinnützige und soziale Projekte. An der TUHH werden aus Mitteln der Ditze Stiftung Auslandsstipendien, Integrationsmaßnahmen für ausländischer Studierende, die Ausstattung mit Lehr- und Lernmaterial, Veranstaltungen zur Sicherung des Ingenieurnachwuchses und studentische Projekte unterstützt. Jährlich wird der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Karl H. Ditze Preis der TUHH vergeben.


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