Feierliche Eröffnung der Graduiertenakademie für Technologie und Innovation an der TUHH

Die Akademie vermittelt Angebote, die den wissenschaftlichen Nachwuchs in Forschung und Karriereplanung unterstützen

14.05.2013

Anlässlich der Eröffnung der Graduiertenakademie für Technologie und Innovation der TUHH sprachen: Prof. Dr.-Ing. Irina Smirnova, Prof. Dr. Dr. h.c. Garabed Antranikian, Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Grabe und Dr. Marion Schulte zu Berge (v.l.).
Anlässlich der Eröffnung der Graduiertenakademie für Technologie und Innovation der TUHH sprachen: Prof. Dr.-Ing. Irina Smirnova, Prof. Dr. Dr. h.c. Garabed Antranikian, Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Grabe und Dr. Marion Schulte zu Berge (v.l.). Foto: TUHH

Für ihre jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat die Technische Universität Hamburg die Graduiertenakademie für Technologie und Innovation gegründet. Ziel der Akademie ist es, junge Frauen und Männer in ihrer Forschung und Karriereentwicklung gezielt und individuell mit interdisziplinären Qualifizierungsangeboten zu fördern. Damit setzt die TUHH konsequent ihre strategische Schwerpunktsetzung im Bereich der Forschung fort. "Für eine erfolgreiche Forschungsuniversität ist die Gewinnung exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses und dessen gezielte Förderung essentiell, um im Wettbewerb um junge Talente bestehen zu können", sagte TUHH-Präsident Garabed Antranikian anlässlich der Eröffnung der Graduiertenakademie.

Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Wissenschaft und Forschung betonte: "Das Verhältnis zwischen Hochschulen und dem wissenschaftlichen Nachwuchs sollte geprägt sein von Verantwortung, Vertrauen und Verlässlichkeit. Eine Graduiertenakademie, wie wir sie heute an der TU Hamburg-Harburg auf den Weg bringen, ist hierfür ein wichtiger Meilenstein. Die TUHH schafft damit als erste Universität in Hamburg eine zentrale universitäre Organisationseinheit, die für die Koordination von Promotionsprogrammen und der Erarbeitung einheitlicher Richtlinien für die gesamte Hochschule verantwortlich ist."

Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Jürgen Grabe ergänzte: "Neben neuen und spannenden Forschungsthemen der Zukunft - etwa zum Thema Nachhaltigkeit oder erneuerbare Energien - sind hervorragende Rahmenbedingungen, Strukturen und Angebote von großer Bedeutung, um den wissenschaftlichen Nachwuchs anzusprechen und ihn in seiner Karriereentwicklung zu fördern."

Zu Wort kam ebenfalls der wissenschaftliche Nachwuchs mit: Dr. Pavel Gurikov, Dr. Marthe Kretzschmar, Beatrix Elsner und Dr. Gang Qiu (v.l.).
Zu Wort kam ebenfalls der wissenschaftliche Nachwuchs mit: Dr. Pavel Gurikov, Dr. Marthe Kretzschmar, Beatrix Elsner und Dr. Gang Qiu (v.l.). Foto: TUHH

Angesichts der Herausforderungen von Karriereentwicklungen in Wissenschaft und Gesellschaft bietet die Akademie ein passgenaues Angebotsspektrum bestehend aus Workshops, Trainings, Summer Schools und Infoveranstaltungen. Im Mittelpunkt sämtlicher Angebote steht neben der Stärkung überfachlicher Schlüsselkompetenzen die Unterstützung der Karriereentwicklung. Hierzu gehören neben Sprachangeboten unter anderem Themen wie Kommunikation, Präsentation, Projektmanagement, Teamentwicklung und Führung auch Angebote, die etwa die Themen Schutzrechte und Patentierung sowie Existenzgründung aus der Forschung heraus behandeln.

Für die wissenschaftliche Leitung konnte die TUHH Frau Prof. Dr.-Ing. Irina Smirnova gewinnen. Alle Promovierenden, Postdocs, Nachwuchswissenschaftlerinnen, Nachwuchswissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren der Universität können die Angebote der Akademie nutzen. "Erklärtes Ziel ist es dabei, optimale Bedingungen zu schaffen, in denen sich die Nachwuchswissenschaftler der TUHH zu Persönlichkeiten entwickeln, die ihre Karriere auch jenseits fachlicher und nationaler Grenzen selbstbestimmt und zukunftsweisend gestalten können. Unverzichtbar im Forschungsbetrieb ist dabei die internationale Vernetzung", so Prof. Smirnova. "Die exzellente fachliche Ausbildung obliegt nach wie vor den Doktorvätern und Doktormüttern. Die außerfachlichen Angebote hingegen wird die Graduiertenakademie für Technologie und Innovation an der TUHH bündeln und nach Bedarf anbieten." Smirnova stützt sich dabei einerseits auf die Bündelung vorhandener Angebote - wie sie etwa in den laufenden Graduiertenkollegs der TUHH entwickelt worden sind - oder auf neue bzw. in Kooperation mit den Partnern der TUHH auszubauende Formate.

Dabei wies die Professorin ausdrücklich auf das Angebot von genderspezifischen Kursen und Informationen sowie die Unterstützung von Familien in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Technischen Universität Hamburg hin. Sie ermutigt junge Wissenschaftlerinnen, die eigene Karriere in einem oftmals noch männerdominierten Arbeitsumfeld zu verfolgen: "Eine wissenschaftliche Karriere mit Kindern muss selbstverständlich und möglich sein."

Unterstützt wird sie in ihrer Arbeit von Frau Dr. Krista Schölzig, die auf langjährige Erfahrung im Bereich der überfachlichen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aufbauen kann. "Die Akademie ist eine Einrichtung von der TU für die TU. Mit ihren Angeboten möchte sie den wissenschaftlichen Nachwuchs der Technischen Universität Hamburg bei der Entwicklung und Stärkung wissenschafts- und berufsrelevanter Schlüsselkompetenzen sowie bei der individuellen strategischen Karriereplanung unterstützen", sagte Schölzig, Geschäftsführerin der Graduiertenakademie. Bis die ersten Promovierenden Kurse an der Graduiertenakademie für Technologie und Innovation besuchen können, werden noch einige Wochen vergehen, in denen das überfachliche Qualifizierungsprogramm an Profil gewinnen wird. Die Graduiertenakademie - und ihre Angebote - sind zu finden unter:

Siehe auch: http://www.tuhh.de/graduiertenakademie/startseite.html


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