Aspekte sozialer und ökologischer Verantwortung

Blue Engineers bieten zum Sommersemester peer-to-peer Seminar an

28.03.2013

Die Blue Engineers während ihres ersten Seminars zum Thema "Aspekte sozialer und ökologischer Verantwortung" (v. l.n.r.): Gerrit Weiser, Christoph Drewitz, Julia Heuermann, Jonas Krone, Christian Hoffmann, Robinson Peric, Markus Rudolf.
Die Blue Engineers während ihres ersten Seminars zum Thema "Aspekte sozialer und ökologischer Verantwortung" (v. l.n.r.): Gerrit Weiser, Christoph Drewitz, Julia Heuermann, Jonas Krone, Christian Hoffmann, Robinson Peric, Markus Rudolf. Foto: Blue Engineers

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus und wie kann die Robotik im Pflegebereich eingesetzt werden? Dies sind nur einige Fragen von vielen, die im Rahmen des Seminars "Aspekte sozialer und ökologischer Verantwortung" im letzten Semester diskutiert wurden. Als sich im Herbst 2009 die Blue Engineering AG an der Technischen Universität Hamburg gründete, stand vor allem ein Ziel im Mittelpunkt: Die Gründung einer peer-to-peer Veranstaltung, also eines Seminars von Studierenden für Studierende, welches die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu anregt, sich mit Fragen der sozialen und ökologischen Verantwortung in den Ingenieurwissenschaften zu beschäftigen. "Zu der Planung des Seminars haben wir uns damals sehr viele Gedanken gemacht", sagt Christoph Drewitz, Mitglied der Blue Engineers und Elektrotechnik-Student. "Zwei Jahre haben wir darauf hingearbeitet und mussten sowohl die Dekanate, als auch das Präsidium überzeugen, doch es hat sich gelohnt." Zum Sommersemester 2013 wird die Lehrveranstaltung "Blue Engineering - Aspekte sozialer und ökologischer Verantwortung" bereits zum zweiten Mal angeboten.

Neben der Förderung von Interdisziplinarität, soll das Seminar ebenso dazu beitragen, ein Ingenieurwesen zu entwickeln, das sich in einer ökologisch und sozial nachhaltigen Verantwortung versteht. "Das Besondere an unserem Seminar ist, dass die Gestaltung in unseren Händen liegt und wir auf einer Ebene mit den Seminarteilnehmern diskutieren können", erklärt Christoph Drewitz. Wurde das Seminar im Wintersemester 2012/13 noch federführend durch das Institut für Arbeit, Gender und Technik angeboten, erhielt in diesem Semester Christian Hoffmann, ebenfalls Mitglied der Blue Engineers und Doktorand am Institut für Regelungstechnik, eigens dafür einen Lehrauftrag. Bis zu 25 Studierende können an der Lehrveranstaltung teilnehmen, für die es zwei ECTS als Wahlpflichtmodul gibt. "Im letzten Semester hatten wir eine Warteliste von ungefähr 60 weiteren Interessierten", sagt Christoph Drewitz. Inhaltlich geht es den Blue Engineers unter anderem darum, Technik kritisch zu hinterfragen und mit Fragestellungen, die das Thema Nachhaltigkeit betreffen, kreativ umzugehen. Dabei spielen nicht nur Technikethik und alternative Wirtschaftsmodelle eine Rolle, sondern auch nicht-technische Ansätze. "Als Team schlagen wir dazu unterschiedliche Themen vor, zu denen die Studierenden nicht nur Powerpoint-Präsentationen erarbeiten, sondern ihre Ergebnisse vor allem didaktisch präsentieren müssen." Dazu gehören beispielsweise auch Gruppen- und Podiumsdiskussionen. Als Vorbild diente die Blue Engineer Gruppe der TU Berlin, mit denen seit Längerem eine enge Zusammenarbeit besteht.

Für Rückfragen:

TU Hamburg
Blue Engineering AG
Christian Hoffmann
E-Mail: christian.hoffmann@tuhh.de

Siehe auch: http://www.blue-engineering.org/?page_id=12


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