TUHH meets Gilde - "Wildwechsel" auf dem Schwarzenberg

Zwei starke Harburger Institutionen kooperieren miteinander

21.02.2013

TUHH meets Gilde: (von links) Martin Winkelmann, Prof. Garabed Antranikian, Thomas Völtsch, Sam Gachkar, Udo Stein, Michael Gögel, Dr. Ralf Grote, Jennifer Schleusener.
TUHH meets Gilde: (von links) Martin Winkelmann, Prof. Garabed Antranikian, Thomas Völtsch, Sam Gachkar, Udo Stein, Michael Gögel, Dr. Ralf Grote, Jennifer Schleusener. Foto: Sarah El Jobeili / TUHH

"Wildwechsel" auf dem Schwarzenberg - das war bisher kein Thema. Nun aber öffnen die Technische Universität Hamburg und die Harburger Schützengilde von 1528 e.V. ihre Reviere und planen für den Sommer eine gemeinsame Aktion. Sie beinhaltet neben dem traditionellen Vogelschießen, eine vom Hamburger Hochschulsport organisierte Sommerolympiade sowie zwei Partyabende - durchgeführt von der TU-Studentenschaft frei nach dem Motto "Achtung Wild!". Damit werden die Harburger Einrichtungen - TUHH und Gilde - erstmals gemeinsam ausgelassen feiern und sich im Wettkampf messen.

Dazu Professor Antranikian: "Gerade weil die Technische Universität mit dem Bau des neuen TU-Hauptgebäudes näher an den Schwarzenberg gerückt ist, ist es an der Zeit, sich besser kennenzulernen. Deshalb planen wir gemeinsam den "Wildwechsel", der zum Feiern Anlass gibt und dabei auch alle Harburger Bürger einschließen möchte."

Der 1. Patron der Harburger Schützengilde Michael Gögel sagt: "Ich freue mich, dass mit der Aktion TUHH meets Gilde starke Institutionen Harburgs sich zu einer Kooperation zusammenfinden, um die Tradition der großen Veranstaltungen auf dem Schwarzenberg im Rahmen des Harburger Vogelschießens fortzusetzen. Ein Dank gilt hier auch dem Wirtschaftsverein, der Verknüpfungen geschaffen hat, so dass Harburg sich wieder als ein funktionierendes Netzwerk erweist."

Begeistert von dem Projekt zeigt sich der Harburger Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und führt mit Blick auf die Schützengilde ein Zitat des Komponisten Gustav Mahler (1860-1911) an: "Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers. Das gemeinsame Fest auf dem Schwarzenberg, einem wunderbaren Platz im Herzen Harburgs, wird eine deutliche Signalwirkung über den Bezirk hinaus haben."

Während das Vogelschießen der Harburger Schützengilde sich von Donnerstag bis Sonntag, 13. bis 16. Juni, erstreckt, bespielen die Harburger Studentenschaft und der Hochschulsport Hamburg zwei Abende und einen Tag lang den Schwarzenberg: Start der studentischen Feierlichkeiten im Festzelt der Schützen ist Freitagabend (14. Juni) mit Beginn der "Opening Ceremony" um 19 Uhr mit einem bunten Rahmenprogramm und Party. Samstagabend laden die Studierenden zu einer Abschlussparty mit DJ unter dem Motto "Vorsicht Wild" ab 19 Uhr in das Festzelt ein. Besucher aus Harburg und Hamburg sind willkommen.

Verantwortlich für das Partymanagement zeigt sich eine Gruppe Studenten und Studentinnen, unter ihnen Sam Gachkar, ehemaliges AStA-Mitglied und in dieser Funktion zuständig für die Bereiche Kultur und Veranstaltungen: "Wir sind eine dynamische Gruppe. Unsere Mitglieder kommen aus verschiedenen Studiengängen, Semestern und Ländern. Wir planen Veranstaltungen für die Studenten der TU und jetzt auch erstmals übergreifend für Bürger und Mitglieder Schützengilde. So können wir uns kennenlernen und gemeinsam Spaß haben. Dabei ist unser großes Ziel, immer neue Ideen zu entwickeln und an der Entwicklung vor unserer Haustür mitzuwirken."

Gleichfalls offen für alle sportlich Interessierten wird die Teilnahme an der für Sonnabend (15. Juni) geplanten Sommerolympiade sein. Verantwortlich für die umfangreiche Organisation zeigt sich der Hamburger Hochschulsport. "Wir planen die Ausrichtung eines modernen Mehrkampfs in den Disziplinen Fußball, Streetball, Beachvolleyball, Ultimative Frisbee sowie zweier Fun-Disziplinen und rechnen mit der Teilnahme von 48 Mannschaften und rund 480 Athletinnen", sagt Martin Winkelmann vom Hochschulsport Hamburg. Er erwartet eine ähnliche hohe Zahl von Besuchern, die innerhalb des Sportareals neben der Wettkampf-Atmosphäre ein abwechslungsreiches Programm erwartet.

Maßgeblich bei der erfolgreichen Vernetzung von TUHH und Gilde beteiligt ist "Der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden" im Rahmen der Harburg-Vision 2020/50, an der ebenfalls der Bezirk aktiv mitwirkt. "Die Stadt muss die TU umarmen und in ökonomischer wie kultureller Sicht muss sich die Universität stärker mit Harburg verweben", sagt Udo Stein, Vorstandsmitglied des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden (WV). Forschungseinrichtungen werden so immer mehr zu Symbolen der Stadt. Und durch ihre Präsenz in der Stadt und die Angebote der "Universität für alle" - wie sie die TUHH sein möchte - wird die Nähe der Wissenschaft zur Alltagserfahrung für alle "und wie sich am aktuellen Beispiel zeigt, zum Vergnügen aller", so Stein.

Seit 1947 führt Der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden die wichtigen Akteure aus Politik und Wirtschaft zusammen. Branchenübergreifend und Landesgrenzen überspannend vertritt er über 230 Unternehmen mit rund 40.000 Beschäftigten.

Im Rahmen seines Projektes "Harburg-Vision 2020/50" verfolgt Der Wirtschaftsverein u.a. das Ziel, mehr Studenten der TU Hamburg-Harburg im Hamburger Süden anzusiedeln und damit die Attraktivität des gesamten Standorts auf vielfältige Weise zu erhöhen. Weitere Informationen unter www.harburg-vision.de.


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