Promovieren lohnt sich: Dr. Andreas Joos hat den Einstieg bei Bayer geschafft

20.06.2012

Dr. Andreas Joos
Dr. Andreas Joos
Foto: Bayer Technology Services GmbH

Im Golf hat er Handicap-34, im Beruf spielt er schon in einer ganz anderen Klasse: Dr. Andreas Joos berät seit April 2011 als technischer leitender Mitarbeiter im Bereich Technology Development bei der Bayer Technology Services GmbH die Polycarbonat- Betriebe bei der Optimierung ihrer Produktionsprozesse – in Krefeld und weltweit vier weiteren Standorten.. Nach einem Jahr Berufserfahrung im Rheinland kann sich der promovierte Ingenieur sehr gut vorstellen, auch im Ausland für Bayer tätig zu sein.

Ortswechsel ist der 30-Jährige gewohnt: Joos wuchs in München auf, besuchte später das von Jesuiten geleitete Gymnasium St. Blasien im Schwarzwald, studierte danach in Hamburg an der TUHH Verfahrenstechnik und promovierte am Institut für Thermofluiddynamik bei Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schmitz über die Feuchtigkeit in der Kabinenisolierung von Flugzeugen. „Wo es mir gut geht, da wohne ich“, sagt er und berichtet von seinem neuen Zuhause in Köln im 37. Stock des direkt am Rhein gelegenen so genannten AXA-Turms. Nur drei Monate hat er für den Sprung von der Uni ins Berufsleben gebraucht und in dieser Zeit fünf Bewerbungen geschrieben, sich persönlich vorgestellt – und am Ende die Wahl zwischen interessanten Angeboten gehabt. Mit seiner Entscheidung, bei Bayer in Leverkusen-Uerdingen den Berufseinstieg zu wagen, ist der 30-Jährige heute „sehr zufrieden“.

Energie- und Ressourceneffizienz, die Steigerung von Produktqualität und Produktausbeute sowie Anlagenkapazität und Anlagenverfügbarkeit, darum geht es bei seiner Aufgabe, der Optimierung der Polycarbonat-Produktion. Aus diesem weit verbreiteten Kunststoff werden beispielsweise CDs, DVDs, aber auch die Scheinwerfer von Autos und die Verglasung von Wintergärten und Gewächshäusern hergestellt. Außer an der Steigerung der Effizienz der Polycarbonat-Produktion, ist Joos auch an der Verbesserung einer Software beteiligt, mit deren Hilfe Produktionsprozesse für Chemikalien und Medikamente analysiert werden. Die entsprechenden Kenntnisse im Bereich der Simulation hat sich der Verfahrenstechnik-Ingenieur im Studium erworben, die Liste seiner Software-Kenntnisse ist beeindruckend lang.

Wenn er an Hamburg denkt, dann gern an die TU. Besonders seine Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Thermofluiddynamik hat er in bester Erinnerung: „Das waren schöne Jahre“, sagt er, „in denen ich frei arbeiten konnte, jede Menge gelernt habe, viel Industrieerfahrung gesammelt und ordentlich verdient habe.“ Kurzum, eine gute Zeit, die sich für den mehrfach als Schüler und Student ausgezeichneten Andreas Joos mit einem entsprechend höheren Einstiegsgehalt und einer interessanten beruflichen Position als Dr.-Ing. sogar auszahlt.

Einen Ausstieg aus seinem Alltag wagt Joos mindestens einmal im Monat, wenn er den Abend in der Oper oder im Theater verbringt. Für sportlichen Ausgleich sorgt das Golfspiel, allein, was ihm dafür fehlt ist die Zeit, die er zur Verbesserung seines Handicaps bräuchte.


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