Flammenüberwachung: Deselaers ist Ingenieur bei der Durag AG

11.06.2012

Christian Deselaers
Christian Deselaers
Foto: Durag AG

Nahtlos ist für Christian Deselaers der Übergang von der Uni ins Berufsleben gewesen. Den Kontakt zu seinem Arbeitgeber, der Durag AG, hatte er noch als Student in den letzten Studienmonaten aufgenommen. In diesem mittelständischen Unternehmen in Hamburg ist er seit dem 1. Februar für die Entwicklung neuer Verfahren zur Flammenerkennung und Analyse in Großkraftwerken zuständig. Zehn Bewerbungen bundesweit und zwei Vorstellungsgespräche gingen dieser Einstellung voraus.

Größte Aufmerksamkeit gilt in seiner Arbeit als Ingenieur der Durag AG der Sicherheit, an die höchste Anforderungen gestellt werden und die den Ingenieur in der Weiterentwicklung dieser Produkte vor Herausforderungen stellt. So müssen beispielsweise besonders viele Tests durchgeführt werden.

Dass aus ihm eines Tages ein Ingenieur werden würde, zeigte sich schon früh. Bereits als Schüler hatte Christian Deselaers ein System entworfen, mit dem fast alles im elterlichen Haus bis heute gesteuert wird: von der Solaranlage über den Durchlauferhitzer bis zur Rolladensteuerung. „Diese praktischen Erfahrungen haben mir später im Studium bei der Umsetzung des theoretischen Wissens sehr geholfen,“ sagt er. Deselaers ist Träger des Fafnir-Preises 2012. Diese Auszeichnung erhielt er im März für seine Studienarbeit über ein neuartiges Pulsoximeter zur simultanen Messung sowohl der Sauerstoffkonzentration als auch der Pulsfrequenz von Patienten. Seine Technologie ist die Grundlage für die Entwicklung eines Pulsoximeters für den Markt, der über mehrere Tage mobil betrieben werden kann und seine Messdaten über eine Funkschnittstelle zum Beispiel an Smartphones sendet.


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