Messen, steuern, regeln

Hamburgs TU erhält „sehr gut“ für die Systemtechnik

03.08.2011

Professor Arne Jacob, Studiendekan für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik
Professor Arne Jacob, Studiendekan für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik
Foto: TUHH

Die systemtechnische Forschung an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) ist vom Wissenschaftsrat (WR), dem wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremium in Deutschland, mit einem „sehr gut“ bewertet worden. Das Studiendekanat Elektrotechnik und Informationstechnik hatte sich im Forschungsrating des WR mit drei Teilbereichen beworben: Dabei erhielt die Systemtechnik die Note „sehr gut“, Elektronik und Mikrosysteme sowie Informations- und Kommunikationstechnik jeweils ein „gut“.

Zur systemtechnischen Forschung an der TUHH zählen die Forschungsfelder: Automatisierungstechnik, Regelungssysteme, Sensorik und Messtechnik sowie die Medizintechnik. Der Teilbereich Elektronik und Mikrosysteme umfasst beispielsweise die Forschungsfelder Mikro-und Nanoelektronik, die Optoelektronik, während zum Bereich Informations-und Kommunikationstechnik unter anderem die Nachrichtentechnik und Kommunikationsnetze zählen.

„Mit dieser positiven Bewertung gehört die Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Hamburg zur Spitzengruppe im Norden Deutschlands“, sagt der Vizepräsident für die Forschung an der TUHH, Prof. Dr.-Ing. Hermann Rohling. Auch der Studiendekan für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Professor Arne Jacob freut sich über die Bewertung: „Bundesweit auf Platz zehn bezogen auf die Qualität der Forschung zeigt, dass die vergleichsweise noch junge TU Hamburg auf dem richtigen Weg ist." An dem Forschungsrating beteiligten sich insgesamt 31 Universitäten sowie 16 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Was wird bewertet? Mit dem Kriterium „Forschungsqualität“ wird vor allem die Originalität sowie die wissenschaftliche Bedeutung einer Forschungsleistung bewertet. Ferner spielen die Anzahl der Publikationen sowie die angemeldeten Patente eine Rolle und auch die sich in Zitationsanalysen widerspiegelnde internationale Sichtbarkeit. Eine weitere Messgröße ist die Höhe des Drittmittelaufkommens zum Beispiel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Europäischen Union.

Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Bei dem Forschungsrating des WR handelt es sich um ein regelmäßig durchgeführtes Verfahren zur vergleichenden Bewertung von Forschungsleistungen von Fachdisziplinen deutscher Universitäten und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen.


TUHH - Pressestelle

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