Von dem Zwischenfall in der TUHH am Dienstag ging keine Gefährdung der Nachbarschaft aus!

21.07.2011

Liebe Nachbarn der TUHH,

sicherlich haben Sie in den vergangenen zwei Tagen die Meldungen gesehen über den Zwischenfall mit einer Chemikalie in dem Gebäude Eißendorferstraße 38. Vielleicht haben Sie mit Besorgnis den Einsatz der Feuerwehr am Dienstagabend verfolgt. Ich möchte Ihnen gern einige Informationen aus erster Hand geben und vorab noch einmal versichern, dass für Sie und die gesamte Nachbarschaft der TUHH zu keinem Zeitpunkt am Dienstagabend und in der darauffolgenden Nacht irgendeine Gefahr bestanden hat.

Die ausschließlich an einer Stelle im Gebäude freigesetzte geringe Menge der Chemikalie Acetonitril wurde durch den konsequenten Einsatz der Feuerwehr am Dienstagabend vollständig beseitigt. Noch in der Nacht konnte die Halle wieder betreten werden, weil keine Reste des Lösungsmittels mehr nachweisbar waren. Den beteiligten 11 Studierenden und Mitarbeitern der TUHH ist nichts passiert. Die knapp dreitägige Beobachtung im Krankenhaus Harburg hat gezeigt, dass es weder gesundheitliche Beeinträchtigungen gab, noch dass jemand einen Folgeschaden erlitten hat. Heute sind alle Betroffenen aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Nun geht es darum zu klären, wie genau es zu dem Unfall kam. Hierzu habe ich gestern bereits alle notwendigen Schritte eingeleitet, die Überprüfung läuft. Wir werden auch in Zukunft alles tun, damit in der TUHH sicher gearbeitet wird und Unfälle vermieden werden. Und wir werden auch in Zukunft in Absprache mit der Feuerwehr dafür sorgen, dass unsere Nachbarschaft jederzeit rechtzeitig informiert wird, falls es eine Gefahrenlage geben sollte. Diese war am Dienstag jedenfalls nicht gegeben.

Mit freundlichen Grüßen

Garabed Antranikian
Präsident der Technischen Universität Hamburg-Harburg


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Rüdiger Bendlin
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