LearnINGTUHH überzeugt Jury

über 5,6 Mio. € für die Lehre an der TUHH

18.05.2011

Teilnehmer beim Workshop „Problem- Based- Learning” an der TU Hamburg-Harburg. Professor Jeannette Hommes von der Universität Maastricht erarbeitet mit einem ersten Kreis interessierter Hochschullehrer -und dozenten individuelle Konzepte für ein problemorientiertes Lernen.
Teilnehmer beim Workshop „Problem- Based- Learning” an der TU Hamburg-Harburg. Professor Jeannette Hommes von der Universität Maastricht erarbeitet mit einem ersten Kreis interessierter Hochschullehrer -und dozenten individuelle Konzepte für ein problemorientiertes Lernen.
Foto: Nadine Winkelmann

Das von der TUHH vorgelegte Konzept „LearnINGTUHH – Ingenieurbildung für die Anforderungen der Gesellschaft im 21. Jahrhundert“ überzeugte eine Jury aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Hochschulmanagement, Studierendenschaft und Politik. Die Jury entschied, die TUHH in den kommenden fünf Jahren mit 5,6 Mio. € für die Umsetzung des Konzeptes zur verstärkten Interaktion in der ingenieurwissenschaftlichen Lehre zu fördern. „LearnINGTUHH“ ist eines der aus 204 Anträgen von insgesamt 194 Hochschulen ausgewählten Projekte. Mittelgeber ist das Bundesministerium für Bildung, Forschung und Technologie.

Der TUHH wird es auf der Grundlage dieses großartigen Erfolges möglich sein, innovative Maßnahmen und Projekte umzusetzen und Konzepte für deren dauerhafte Etablierung zu entwickeln.

„Die TUHH sieht sich durch die positive Förderentscheidung in ihrer Strategie für die Lehre bestätigt. Ziel ist, die Kreativität, Lösungsfindungskompetenz, Teamfähigkeit und Eigeninitiative von Ingenieuren zu stärken, um die Herausforderungen der Zukunft, wie z. B. im Bereich erneuerbare Energien und Lebenswissenschaften, zu meistern. Gerade das selbständige Arbeiten und das eigenständige Strukturieren größerer Aufgaben ist eine Fähigkeit, die in der Berufspraxis gefordert wird und in der Lehre der Ingenieurwissenschaften etabliert werden muss“; die TUHH hat sich damit einmal mehr als die kreative, innovative Technische Universität im Norden bewiesen“, kommentiert Präsident Professor Dr. Dr. h.c. Antranikian das Ergebnis für die TUHH.

Primärer Ansatz von „LearnINGTUHH“ ist die Ausweitung der bereits eingeführten Methode des sog. problemorientierten Lernens (PBL) und die Anpassung dieser Methodik an die spezifischen Bedürfnisse des ingenieurwissenschaftlichen Studiums an der TUHH.

Lehrende und Lernende sollen darüber hinaus noch mehr als bisher von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten technischer Hilfsmittel in der Lehre profitieren. „Die Vertrautheit der Jugend mit den technischen Errungenschaften muss Eingang finden in die Konzeption von Lehrveranstaltungen und damit die Attraktivität des Studiums erhöhen“, erklärt Professor Antranikian und fährt fort, „Hauptanreiz zur Aufnahme eines Studiums sind aber selbstverständlich die Inhalte“. Daher wird durch die Förderung auch dem seit Langem bestehenden Wunsch der Studierendenschaft nach der Ergänzung des Studiums um sog. nicht-technische Wahlpflichtfächer besser Rechnung getragen werden können. „Wir bilden schließlich junge Menschen aus, die auch die Tragweite ihres späteren beruflichen und wissenschaftlichen Handelns einschätzen können müssen“, betont Professor Antranikian.

Das Qualitätsmanagement der TUHH wird nicht nur diese Maßnahmen evaluierend begleiten, sondern es soll noch gezielter als bisher die Bedarfe von Studierenden, Lehrenden, Wissenschaft und auch Wirtschaft eruieren und damit die Grundlagen liefern für die zukünftige Hochschul- und Programmentwicklung der TUHH. Entsprechend bedeutet Präsident Antranikian, „Die Förderung eröffnet uns die große Chance, durch die Erprobung innovativer Lehrkonzepte das ingenieurwissenschaftliche Studium an der TUHH nachhaltig attraktiv zu gestalten.“


TUHH - Pressestelle

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