Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: die Hamburger Gespräche

17.02.2011

ProfessorWolfgang Kersten
Professor Wolfgang Kersten
Foto: TUHH/Jupitz

Wissenschaft und Wirtschaft bringt den Innovationsmotor auf Touren. Dieses Selbstverständnis liegt den Hamburger Gesprächen zugrunde, ein inzwischen fester Bestandteil des wachsenden Netzwerkes zwischen Ingenieurwissenschaftlern der TUHH und Wirtschaftsvertretern der Region. Am Donnerstag und Freitag, 17. und 18. Februar, findet dieses Gipfeltreffen von Wissenschaft und Wirtschaft im Hotel Lindtner unweit des Campus’ zum elften Mal statt. Unter dem Motto „Krise an, Krise aus - was lernen wir daraus?“ treten in einer Reihe von Workshops Wissenschaftler der TUHH und Vertreter von Unternehmen in den Dialog. Der Kongress wird von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Kersten, Leiter des Instituts für Logistik und Unternehmensführung, eröffnet. Die Festansprache am Abend hält der Senator der Behörde für Wirtschaft und Arbeit, Ian Karan.

„Trotz der positiven Entwicklung der zurückliegenden Monate ist die Frage nicht ob, sondern wann die nächste Krise kommt. Die Unternehmen sind gut beraten, sich darauf vorzubereiten. Dafür bieten die ‚Hamburger Gespräche’ auch wissenschaftlich fundierte Grundlagen“, sagt Kersten. Gemeinsam mit seinen Kollegen, den Professoren Claus Emmelmann, Dieter Krause, Hermann Lödding, gehört der Logistikexperte zu dem Veranstalterkreis, in dem auch zahlreiche Industrievertreter mitwirken.

Die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 ist nicht ohne Folgen geblieben: Viele Unternehmen mussten Insolvenz anmelden, so viele wie seit 2003 nicht mehr. Heute hat sich die Unternehmenslage stabilisiert. Investitionen gehören wieder mit zum Alltag, die Geschäftslage und -erwartungen werden von den Managern als so gut wie zuletzt 2006 beschrieben. Auch wenn für 2011 das Wirtschaftsniveau von vor der Krise prophezeit wird, bleiben Unsicherheiten wegen des Anstieges bestehen.

Die elften Hamburger Gespräche beschäftigen sich mit der Frage, ob nach der Krise auch vor der Krise ist. An Bespielen wird gezeigt, welche Faktoren ausschlaggebend sind für einen wirtschaftlichen Erfolg in turbulenten Zeiten.

Text: Charlotte Kersten


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