Bauen für die Kunst: Vortrag von Architekt Meinhard von Gerkan an der TU Hamburg-Harburg

22.11.2010

Meinhard von Gerkan bei der Grundsteinlegung für das Hauptgebäude der TU Hamburg-Harburg am 17. September auf dem Schwarzenberg in Harburg.
Meinhard von Gerkan bei der Grundsteinlegung für das Hauptgebäude der TU Hamburg-Harburg am 17. September auf dem Schwarzenberg in Harburg.
Foto: TUHH

Der Hamburger Architekt Meinhard von Gerkan spricht morgen, 23. November, ab 18 Uhr über "Bauen für die Kunst". Der Vortrag ist Teil einer öffentlichen Vorlesungsreihe unter dem Titel "Vom Nützlichen und Schönen - Begegnungen von Technik und Kunst" an der TU Hamburg-Harburg, zu der das Graduiertenkolleg "Kunst und Technik" sowie die junge Kunstinitiative an der TU Hamburg-Harburg einladen.

Meinhard von Gerkan, weltbekannter Gestalter unterschiedlichster Bauwerke, der am Reißbrett auch eine völlig neue Stadt, Lingang New City, in der Nähe Shanghais entworfen hat, wird an diesem Abend über das Bauen für die Kunst sprechen. Zu seinen bekanntesten Bauvorhaben im Bereich der Kultur gehören das Nationalmuseum in Peking (2004), der Christus-Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover, die Musik- und Kongresshalle Lübeck (1990), die alle mit einem ersten Preis prämiert wurden. Von Gerkan baut auch für die TUHH: Der Plan für das Hauptgebäude auf dem Schwarzenberg stammt aus der weltberühmten Ideenschmiede an der Elbchaussee.

Die Ringvorlesung, jeweils dienstags von 18 bis 19.30 Uhr, im Audimax II, wird am 18. und 25. Januar fortgesetzt mit Vorträgen von Dr. Dirk Luckow über den "Standortfaktor Kunst" und von Dr. Harald Falckenberg über "Privatsammler und Museen." Die Vorlesungsreihe ist öffentlich und kostenlos.

Begleitet wird die fünfteilige TUHH-Vorlesungsreihe von einer Ausstellung des Graduiertenkollegs "Kunst und Technik - Material und Form in künstlerischen und technischen Gestaltungsprozessen": Im Foyer des Audimax II zeigen neun Doktoranden dieses in Deutschland einzigartigen, an den Schnittstellen von Kunst und Technik forschenden Kollegs mit Posterpräsentationen und in Gesprächen ihre Arbeiten aus den Fächern Kunstgeschichte, Werkstoffwissenschaften, Bauingenieurwesen, Architektur und Volkskunde. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte, 2009 um weitere 4,5 Jahre verlängerte Kolleg der TUHH, der Universität Hamburg und der HafenCity-Universität, beschäftigt sich mit Materialien und Werkstoffen, die an der Grenze zwischen Ingenieurwissenschaften und künstlerischen Disziplinen stehen. Veranstalter der Ringvorlesung ist das Graduiertenkolleg sowie die Kunstinitiative an der TUHH, ein Zusammenschluss kunstinteressierter Professoren, Studenten und Mitarbeiter, deren Ziel ist es, die Auseinandersetzung mit Kunst an der TUHH in enger Zusammenarbeit mit der reichen Kunstszene vor Ort zu etablieren.


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