Erste Hamburger Kooperationsvereinbarung

Technische Universität Hamburg-Harburg und Agentur für Arbeit Hamburg bauen Zusammenarbeit aus

16.11.2010

Professor Edwin Kreuzer, Präsident der TU Hamburg-Harburg (links) und der Präsident der Agentur für Arbeit Hamburg werben vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels für den ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs.
Professor Edwin Kreuzer, Präsident der TU Hamburg-Harburg (links) und der Präsident der Agentur für Arbeit Hamburg werben vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels für den ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs.
Foto: TUHH

Die erste Kooperationsvereinbarung zwischen der Agentur für Arbeit Hamburg und einer Universität ist vereinbart. Am 15. November unterzeichnen der Präsident der TUHH, Prof. Dr.-Ing. Edwin Kreuzer, und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamburg, Rolf Steil, die erste Vereinbarung zwischen beiden Institutionen. Hiermit soll die bestehende enge Zusammenarbeit gefestigt und weiterentwickelt werden.

Gemeinsames Ziel ist es, Studieninteressierte und Studierende in Hamburg individuell, frühzeitig, umfassend und so gut zu beraten, dass sie ein Studium der Ingenieurwissenschaften erfolgreich absolvieren können. Der gemeinsame Informationsaustausch über neue Studiengänge und -inhalte, Veränderungen durch den Bologna-Prozess, über den Akademiker-Arbeitsmarkt und weitere den Arbeitsmarkt für Ingenieure betreffende Themen wird intensiviert.

"Wir brauchen dringend mehr Studierende an den Hochschulen, denn der Fachkräftebedarf steigt. Er wird durch die demografische Entwicklung und eine alternde Mitarbeiterstruktur in den Unternehmen weiter steigen. Weiterhin zeigt die aktuelle Beschäftigungsentwicklung deutlich, dass der zukünftige Arbeitsmarkt mehr Qualifizierte mit Hochschul- und Fachhochschulabschluss in MINT-Berufen benötigt. Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie schätzen den Gesamtbedarf allein von MINT-Akademikern bis zum Jahr 2020 auf 1.3 Millionen", erklärt Rolf Steil, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg. "Nachwuchsförderung wird an der Technischen Universität Hamburg-Harburg groß geschrieben. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Projekte und Angebote für die Schülerinnen und Schüler wie auch für Jung-Ingenieure wirbt die TU erfolgreich wie die neuesten Zahlen zum Wintersemester eindrucksvoll belegen. Durch die heute beschlossene Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit wird die TUHH ihre Anstrengungen auf diesem Gebiet der Förderung ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses weiter intensivieren," sagt der Präsident der TU Hamburg-Harburg. Prof. Dr.- Ing. Edwin Kreuzer.

20 Beraterinnen und Berater des "Team-Akademische-Berufe" der Arbeitsagentur bauen mit der Zentralen Studienberatung sowie dem Alumni & Career-Center der TUHH ihre qualifizierte Studien- und Berufsberatung aus. Davon profitieren Studierende wie regionale Unternehmen: Eine arbeitsmarktnahe Studiengestaltung unterstützt marktgängige Qualifikationen und erleichtert somit den Übergang vom Studium in die Arbeitswelt.


TUHH - Public Relations Office

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