Einsatz von "X-FEM" in der Mechanik

03.05.2010

Referiertan der TUHH: Prof.Dr.-Ing. habil. Peter Wriggers
Referiert an der TUHH: Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Wriggers
Foto: privat

Über den Einsatz einer neuen Simulationsmethode in der Mechanik, der sogenannten eXtended Finite Elemente Methode (X-FEM), spricht am Freitag, 7. Mai, Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Wriggers von der Leibniz Universität Hannover. Der Wissenschaftler und Präsident der Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik folgt einer Einladung des Instituts für Konstruktion und Festigkeit von Schiffen an der TUHH. Im Mittelpunkt seines 45-minütigen Vortrags ab 14.15 Uhr im Raum H0.16 im Gebäude H steht die zur Berechnung komplexer Probleme in der Mechanik entwickelte X-FEM.

Deren Vorteile liegen sowohl in ihren einfachen Vernetzungsstrategien als auch ihrem universellen Einsatz. "Besonders in der Bruchmechanik liefert diese Diskretisierungsmethode sehr gute Approximationen der Spannungen und Energiefreisetzungsraten", betont Wriggers, der an der Leibniz Universität Hannover das Institut für Kontinuumsmechanik leitet. Er wird in seinem Vortrag außer klassischen Ansätzen auch eine Multi-Skalenvariante darstellen. Diese erlaubt es, zum Beispiel mehrere Risse am Rechner zu simulieren. Daneben kann die Methode auch als Meshingtool eingesetzt werden, um komplexe Geometrien, zum Beispiel von repräsentativen Volumenelementen, zu generieren und zu berechnen.

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