Ausgezeichnet - NIT-Student trifft die Bundeskanzlerin

Adarsha Kanchana ist als einziger Hochschulabsolvent beim DAAD-Preisträgertreffen in Berlin

30.04.2010

AdarshaKanchana
Adarsha Kanchana
Foto: privat

Adarsha Kanchana vom Northern Institute of Technology an der TU Hamburg- Harburg gehört zum exklusiven Kreis von 20 ausgewählten Preisträgern des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die im Bundeskanzleramt am 6. Mai zu Gast sein und von Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt werden. Der angehende Technologie Manager ist der einzige Vertreter der Hamburger Hochschulen, der am 5. und 6. Mai auf Einladung des DAAD an einem politischen und kulturellen Programm in der Bundeshauptstadt teilnehmen wird, dessen Höhepunkt der Besuch im Kanzleramt sein wird. Im Rahmen des traditionellen DAAD-Preisträgertreffens, das zum zweiten Mal in Berlin stattfindet, werden die ausländischen Absolventen deutscher Hochschulen in der Bundeshauptstadt auch mit Vertretern des Auswärtigen Amtes sowie Abgeordneten des Deutschen Bundestages zusammentreffen. Parallel dazu findet die DAAD-Konferenz zum Thema "Grenzen und Grenzgänge" statt.

Kanchana wurde unter insgesamt 200 DAAD-Preisträgern des Jahres 2009 ausgewählt. Mit dem DAAD-Preis werden jährlich ausländische Studierende für ihre akademischen und besonderen sozialen Leistungen ausgezeichnet. Adarsha Kanchana steht kurz vor Abschluss seines bundesweit einzigartigen Doppelstudiums am NIT sowie der TUHH. Er studiert Mikroelektronik an der TUHH und strebt einen Master of Business Administration am NIT an. Trotz dieser doppelten Herausforderung im Studium, binnen kurzer Zeit zwei Abschlüsse zu machen, fand der Student noch Zeit für ein soziales Engagement: Kanchana gehört zu den Gründungsmitgliedern der Indian Students Association der TUHH, die sich außer für studentische Belange auch für die Schulbildung von Slumkindern in Neu Delhi einsetzt. Und er hob die Kanchana Foundation aus der Taufe, für deren Start er sein Preisgeld als DAAD-Preisträger investierte. Der älteste Sohn eines Lehrers möchte damit in Südindien unterprivilegierten Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Zudem hat er als Praktikant der Patriotischen Gesellschaft Hamburg das Leben von Obdachlosen und Flüchtlingen in der Hansestadt kennengelernt.


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