TUHH-Wissenschaftler begleiten Wirtschaftssenator in die USA

Hamburgs Chancen in der Forschung in den USA stärken

18.11.2009

TUHH-Vizepräsident Garabed Antranikian (von links ) sowie Dr. Helmut Thamer, Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko und Professor Michael Morlock.
TUHH-Vizepräsident Garabed Antranikian (von links ) sowie Dr. Helmut Thamer, Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko und Professor Michael Morlock.

TUHH-Vizepräsident Prof. Dr. Garabed Antranikian sowie Professor Michael Morlock und TUTech-Geschäftsführer Dr. Helmut Thamer gehörten zu den 35 Teilnehmern einer viertägigen USA-Reise von Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko, die am 16. November zu Ende ging. Ziel der Tour war der Auf -und Ausbau von Geschäftsbeziehungen, um Hamburgs Unternehmen und Forschungseinrichtungen den Zugang zum US-Markt zu erleichtern. Nach Boston standen der Besuch von Einrichtungen in Hamburgs Partnerstadt Chicago sowie in Washington D.C. auf dem Programm. In der Regierungsstadt besuchte die Delegation das National Cancer Institute sowie die Federal Food and Drug Administration.

"Die USA sind der größte außereuropäische Absatzmarkt für deutsche Produkte und einer der wichtigsten Handelspartner Hamburgs", sagte Gedaschko zu Beginn der Reise am Sonntag. Die von Präsident Obama eingeleitete Klimapolitik böte speziell für Hamburger Unternehmen neue Chancen. "Gerade auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien sind wir sehr an einem Austausch auf Forschungsebene interessiert", sagt Professor Antranikian. Der Wissenschaftler ist Sprecher des norddeutschen Verbundvorhabens "Bioraffinerie 2021", in dem sechs TUHH-Institute mit Wissenschaftlern des Deutschen Biomasse-Forschungs-Zentrums in Leipzig, der Universität Frankfurt/M sowie Industrieunternehmen zusammenarbeiten. Gemeinsames Ziel ist die energetische und stoffliche Nutzung von Biomasse für die Gewinnung von Kraftstoffen und Chemikalien. Der konkrete Sachstand in den USA auf diesem Terrain sowie Möglichkeiten der Vernetzung mit der TUHH wurden geprüft. TUTech-Chef Dr. Thamer sprach in den USA über die Erfahrungen mit dem erfolgreichen Hamburger Wissenstransfer an den Schnittstellen Wissenschaft und Wirtschaft, und Professor Morlock war als Experte für die Medizin-Ingenieurwissenschaften Teilnehmer von Gesprächen, in deren Mittelpunkt die Lebenswissenschaften standen.


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