Geisteswissenschaftler - die besseren Führungskräfte?

Vortrag der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Trumpf GmbH Co. KG an der TUHH

28.10.2009

Wirtschaft und Ethik stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Donnerstag, 5. November im Audimax II der TU Hamburg-Harburg (TUHH). Beginn: 18 Uhr. Auf Einladung der Stiftung zur Förderung der TUHH sowie des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden spricht die Vorsitzende der Geschäftsführung der TRUMPF GmbH + Co. KG, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, zur Bedeutung von Ethik für erfolgreiches unternehmerisches Handeln. Der Vortrag unter der provokanten Frage "Sind Geisteswissenschaftler die besseren Führungskräfte?" greift die spätestens seit der Finanzkrise lauter werdende Forderung nach einem verantwortungsvollen Handeln im Wirtschaftsleben auf.

Die promovierte Philologin Leibinger-Kammüller ist der Meinung, dass gerade in der Situation, in der sich die Wirtschaft zurzeit befindet, verantwortungsvoll denkende und handelnde Fachleute gebraucht werden, die außer dem Profitstreben - das die Grundvoraussetzung für alles ist - auch die menschlichen Motive, Einstellungen, Handlungen und gesellschaftlichen Konsequenzen in Betracht ziehen, die wirtschaftliches Handeln mit sich bringt.

Die Trumpf-Gruppe zählt mit einem Umsatz von 1,66 Milliarden € und etwa 8000 Mitarbeitern zu den weltweit führenden Unternehmen in der Fertigungstechnik. Im Bereich industrieller Laser und Lasersysteme ist das Unternehmen mit Stammsitz in Ditzingen nahe Stuttgart Technologie- und Weltmarktführer. Mit rund 60 Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, China, Frankreich, Großbritannien, Japan, Mexiko, Österreich, Polen, in der Schweiz, in Tschechien und in den USA.


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